Salon Gender

Salon Gender - Was Sie schon immer über Geschlecht wissen wollten

 

Der Salon Gender ist ein neues Format des ZfG in Kooperation mit dem Literaturhaus Graz. Die als Gesprächsrunden konzipierten Veranstaltungen sind jeweils einem Themenschwerpunkt gewidmet, für welchen Expert_innen aus Kunst, Forschung oder Politik in eine lockere Gesprächsatmosphäre eingeladen werden. Dabei wird auf die Kombination von Unterhaltung und Information Wert gelegt, wodurch das Themenfeld „Gender“ in all seinen Facetten humorvoll, ungezwungen, zugleich aber auch voller Esprit und Scharfsinn verhandelt werden soll.

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Salon Gender: „Gender Trouble“

Mi 05.12.2018 / 19 Uhr

Kategorie:

Reihe:

Mit: Günter Brus, Miss Alexandra Desmond, Bridge Markland, Patrick Weber – Infinite Palace / Crazy Bitch in a Cave.

Konzept & Moderation: Rosemarie Brucher (KUG)

 

Nach Böse Frauen? befasst sich der dritte Salon Gender Gender Trouble mit künstlerischen Ausdrucksformen, die mit der Irritation von Geschlecht als scheinbar stabile Kategorie spielen: Drag-Queens und -Kings, Cross Dressing, Travestie, Geschlechtsveruneindeutigung bzw. geschlechtliche Verfremdungseffekte in Musik, Theater, Performance Art und Szenekultur werden beleuchtet. Diese künstlerischen Praktiken dienen immer auch der Kritik an normativen Geschlechtervorstellungen sowie am Konzept der Zweigeschlechtlichkeit. Denn indem sie Verhaltensweisen als austauschbar und daher vom Geschlecht unabhängig vorführen, werden Geschlechterrollen insgesamt als Resultat gesellschaftlicher Wertvorstellungen und Machtstrukturen entlarvt.

 

In Kooperation mit dem Literaturhaus Graz und den rosa-lila Pantherinnen.

 

Preis: € 6,00

Preis ermäßigt: € 4,00

Raum:  Literaturhaus Graz, Saal

Tickets: verfügbar

 

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Salon Gender: „Böse Frauen?“

Do 07.06.2018 / 19 Uhr

Kategorie:

Reihe:

Mit: Gunter Geltinger (Autor), Margarethe Tiesel (Schauspielerin), Hanna Seidel (Filmregisseurin), Marcus Stiglegger (Filmwissenschaftler).
Konzeption & Moderation: Rosemarie Brucher (ZfG).

Nach „Let’s get naked“ befasst sich der zweite Salon mit künstlerischen Auseinandersetzungen mit Frauen in traditionellen Täterrollen im Kontext von Sexualität. Während nicht zuletzt durch gesellschaftliche Debatten wie „me too“ sexuelle Gewalt von Männern eine große Präsenz in den Medien erfährt, sind Frauen als sexuelle Täterin traditionell unterrepräsentiert. Darüber hinaus wird die rezipierende bzw. aktive Rolle von Frauen bei Sextourismus, sexuellem Missbrauch oder sexueller Gewalt gegenüber Erwachsenen häufig anders oder zumindest komplexer thematisiert, indem die jeweilige „Täterin“ in einer Ambivalenz aus selbst Opfer und erst daraus resultierend Täterin – wie beispielsweise bei dem meist filmischen Motiv der „rape revenge“ – gezeigt wird.

Der Salon Gender lädt Gäste aus den Bereichen Film, Literatur, Performance Art und Wissenschaft ein, um dieses spannende Thema zu diskutieren.

In Kooperation mit dem Literaturhaus Graz

Preis: € 6,00

Preis ermäßigt: € 4,00

Raum: Saal
Tickets: verfügbar

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Salon Gender „Let’s get naked“

Do 25.01.2018 / 19 Uhr
Kategorie:
Reihe:

 

Mit: Ana Brus, Julia Gräfner, Hellen Langhorst, Julischka Stengele
Konzeption & Moderation: Rosemarie Brucher (ZfG).

 

„Let’s get naked“ ist der Debütabend der Veranstaltungsreihe „Salon Gender – Was Sie schon immer über Geschlecht wissen wollten“.

Der erste Salon befasst sich mit dem Einsatz des nackten weiblichen Körpers in der Kunst. Während dieser auf der einen Seite als Strategie der Selbstermächtigung und Subversion eines patriarchalen Ordnungssystems gewertet wird, erfährt auf der anderen Seite vor allem aus feministischer Perspektive die Zurschaustellung des nackten Körpers als Fortsetzung eines sexistischen Blickregimes, das Frauen weiterhin zu Objekten macht, Kritik.

Der Salon Gender lädt die Wiener Aktionistin Ana Brus, die Schauspielerin Julia Gräfner, die Femen-Aktivistin Hellen Langhorst und die Performance-Künstlerin Julischka Stengele zur Diskussion. Gemeinsam haben alle vier Frauen, dass sie ihren nackten Körper als Ausdrucksmittel gewählt haben. (Rosemarie Brucher)

 

In Kooperation mit dem Literaturhaus Graz

 

Preis: € 6,00
Preis ermäßigt: € 4,00
Raum: Saal
Tickets: verfügbar

 

Flyer

 

Bericht der Salzburger Nachrichten

 

Video