Externe Veranstaltungen

Kunst-Forscchung-Geschlecht// Katja Chmilewski & Maria Mayer// Empathie - Solidarität - Widerstand: Eine kritisch-feministische Auseinandersetzung mit Gefühlen. - 13. März 2019

Die interdisziplinäre Vortragsreihe "KUNST - FORSCHUNG - GESCHLECHT" an der Universität für angewandte Kunst Wien trägt im Studienjahr 2018/19 den Titel "Re/boot: Widerständigkeiten und Solidaritäten (neu) performen. Performing Resistances and Solidarities Anew."

Ausgehend von einem von Abgrenzung bestimmten derzeitigen politischen und sozialen Klima und dem Abbau von sozialstaatlichen Strukturen wird im Rahmen der disziplinenübergreifenden Vortragsreihe über Widerständigkeiten und Solidaritäten nachgedacht. Als wesentliche Bestandteile historischer geschlechterpolitischer Kämpfe... weiterlesen

Katja Chmilewski & Maria Mayer
Empathie – Solidarität – Widerstand: Eine kritisch-feministische Auseinandersetzung mit Gefühlen.
Mittwoch, 13. März 2019
18:00 - 20:00 Uhr
Seminarraum 21
(Vordere Zollamtsstraße 7, Ebene 4. OG)

In diesem Vortrag werden Fragen nach Solidarität und Widerstand aus affekttheoretischer Perspektive in den Blick genommen. Ausgangspunkt sind hierbei queer-feministische Perspektiven und die hier formulierte Kritik an Macht- und Herrschaftsverhältnissen wie Rassismus, Sexismus und Heteronormativität. Neben der Darstellung verschiedener Ansätze zur Theoretisierung von Solidarität, Empathie und Handlungsmacht möchten wir diese anhand unterschiedlicher empirischer Beispiele aus dem Pflege- und Migrationskontext diskutieren. Zunächst wird die Bedeutung von Solidarität für gewerkschaftlich organisierte Arbeitskämpfe im Pflege- und Sorgebereich in den Blick genommen. Hierbei wird v.a. nach dem Potential von Gefühlen für kollektive Mobilisierungsprozesse gefragt. Mit Beispielen aus aktueller künstlerischer Produktion, die sich beispielsweise in Ausstellungen und Theaterstücken mit der Migrationsgesellschaft auseinandersetzt, wird der Vortrag jedoch auch die Mobilisierungsmöglichkeiten der Emotionen Mitgefühl und Mitleid problematisieren. Affektive Verbindungen zwischen Mitgefühl und Solidarität werden dabei in Kunst und sozialen Bewegungen ausgelotet und somit Möglichkeiten affektiver Widerständigkeit kritisch hinterfragt.

Katja Chmilewski, MA ist seit 2015 Universitätsassistentin und Doktorandin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Sie hat Politikwissenschaft in Marburg, Rennes und Wien studiert. In ihrem Dissertationsprojekt analysiert sie Mobilisierungsprozesse in gewerkschaftlich organisierten Auseinandersetzungen im Pflege- und Sorgebereich aus affekttheoretischer Perspektive. Weitere Forschungsschwerpunkte sind affect studies, feministische Theorie, Rechtspopulismus und Geschlecht, sowie Gleichstellungspolitiken in Österreich und Deutschland. Seit 2016 lehrt sie am Institut für Politikwissenschaft u.a. zu Feminisierung von Arbeit, sowie politischem Protest und feministischen Kämpfen.

Maria Magdalena Mayer, MA ist Doktorandin und Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, gefördert durch ein Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie hat Soziologie, Politikwissenschaft und Geschlechterstudien/Gender Studies in München, Montpellier und Berlin studiert. Inhalt ihres Dissertationsprojektes ist die politische Dimension von Mitgefühl im Diskurs um Migration in Europa. Die intersektionale Diskursanalyse behandelt dabei sowohl mediale Felder wie auch Parlamentsdiskussionen in Deutschland und Österreich. Ihre Forschungsinteressen liegen auf Geschlechter- und Migrationsforschung, Affekten und Emotionen als politische Kräfte, Theorien der Intersektionalität sowie deren
methodische Verbindung in interdisziplinärer Diskursforschung. Sie lehrte an der Humboldt-Universität Berlin zur Verbindung von Queer Studies und Affekttheorien.

www.dieangewandte.at/kfg/chmilewski-mayer
www.facebook.com/events/1121749041327236/


Termin Aviso
Mittwoch, 27. März 2019
Susanne Foidl
FUK: Feminismus und Krawall - Linz
Feminismus und Krawall ist ein kollektives Bestreben feministische Fragestellungen zu Gleichstellung in sozialer, kultureller, rechtlicher und politischer Ebene mit künstlerischen Strategien, im öffentlichen Raum, zu positionieren. f.u.k provoziert Diskurs.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit herzlichen Grüßen,

Doris Löffler

Wissenschaftlicher Beirat: Maria Bussmann, Marion Elias, Edith Futscher, Renée Gadsden, Barbara Graf, Kristina Pia Hofer, Doris Löffler, Anna Spohn
Studierende können die Vortragsreihe als Lehrveranstaltung (Lehrveranstaltungsleitung: Edith Futscher ) semesterweise absolvieren.

FrauenGeschichten Ein Komponistinnen*Festival erzählt und lässt aufhorchen - 21.-24. Juni 2018

FRAUEN
GESCHICHTEN
Ein Komponistinnen*
Festival erzählt
und lässt aufhorchen
21. - 24. Juni 2018

 

Programm als PdF

Trans Studies. Historische, begriffliche und aktivistische Aspekte - 22.06.2018

Trans Studies. Historische, begriffliche und aktivistische Aspekte

Wie viele andere kritische Forschungsrichtungen sind auch die Trans Studies aus sozialen Bewegungen heraus entstanden, aus Widerstand und zivilgesellschaftlichem Engagement. Selbsthilfegruppen, Trans*Aktivist_innen, Studierende, Künstler_innen bringen sie in den 1980ern und 1990ern in die Wissenschaft. Trans Studies bauen auf rassismus- und klassismuskritischen, feministischen Ansätzen genauso auf wie etwa auf der (kritischen) Sexualwissenschaft.

Lesung und Diskussion mit: Persson Perry Baumgartinger, Wissenschaftler, Lektor, Trainer und Coach
und lokalen Aktivist_innen der Selbsthilfegruppe Transgender Graz, Gender Garage und weiteren

Freitag, 22.06.2018, 18:00 Uhr

Ort: Resowi-Zentrum der Uni Graz, LS 15.03, Bauteil C, Erdgeschoss, Eingang Mitte/Rewi, Universitätsstraße 15, 8010 Graz

Kostenlos, keine Anmeldung


Eine Veranstaltung des Frauenservice Graz in Kooperation mit: Queer-Referate der Unis Graz, StV Gender Studies Graz und Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung.

Mitgefördert von: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Land Steiermark (Bildung und Gesellschaft) und Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung.

Sexualität(en) und Geschlechtsidentität(en) im österreichischen Hochschulraum:Zwischen Alltag und Tabu - 04. Juni 2018

Sexualität(en) und Geschlechtsidentität(en) im österreichischen Hochschulraum:Zwischen Alltag und Tabu

 

Ort und Zeitpunkt des Events:

Montag, 4. Juni 2018, von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr (MESZ)

Anton-von-Webern-Platz 1
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Fanny Hensel-Saal
1030 Wien
Österreich

 

Sexualität(en) und Geschlechtsidentität(en) im österreichischen Hochschulraum: Zwischen Alltag und Tabu

Mit der seit den späten 1960er Jahren (1968!) veränderten gesamtgesellschaftlichen Sexualmoral stellen sexuelle Selbstbestimmung und sexuelle Identität(en) in den 2010er Jahren einen wesentlichen Bestandteil in menschlichen Interaktionen dar. Durch zunehmende massen- und sozial-mediale Thematisierung sexueller Orientierungen und Beziehungsformen ist Sexualität alltagspräsent. Im Kontext sexueller Belästigungen treten (nicht nur aber auch) on-line öffentliche Abhandlungen teilweise nur partiell anonyme Sachverhaltsdarstellungen (recte: Anschuldigungen) auch im hochschulischen Zusammenleben auf.Bei dieser Tagung sollen einerseits bestehende gesetzliche respektive institutionelle Regelungen für und an Hochschulen zu geschlechtlichen Identitäten, Diversitäten und tatsächlicher bzw. gewünschter Inklusion, andererseits Grundsätzliches inklusive hochschulischer Beratungs- und Vermittlungsstellen bzw. -gremien, Interventionsmechanismen sowie -instrumente erörtert werden, des Weiteren disziplinar- und dienstrechtliche Fragen zu Täter/innen – Opfer-Verhältnissen sowie mögliche Rollenumkehrungen.

In zwei parallelen Arbeitskreisen werden die Themen

- Inter*, Trans* und Non-Binary: Wie richtig „verwalten“? sowie

-Sexuelle und geschlechtsbezogene Belästigung und was dagegen wie tun?

behandelt.

Danach sollen Zukunftsempfehlungen auch und vor allem zu notwendig erscheinenden Gesetzes-Änderungen erstellt werden.

Details zum Programm

Dieses Event veröffentlichen auf Facebook und Twitter. Wir hoffen, dass Sie Zeit haben!Viele Grüße,Ombudsstelle für Studierende

Greifbare Zahlen oder leere Worte? Neue Herausforderungen für die Gleichstellungsarbeit an managerialisierten Universitäten. - 07.05.2018

Greifbare Zahlen oder leere Worte? Neue Herausforderungen für die Gleichstellungsarbeit an managerialisierten Universitäten.

 

Vortrag von ao.Univ.-Prof.in Mag. Dr. Johanna Hofbauer, Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung, Wirtschaftsuniversität Wien

 

In meinem Vortrag thematisiere ich das im Zuge der Universitätsreformen veränderte Umfeld für (feministische) Gleichstellungsarbeit an Universitäten. Dabei stelle ich die erwarteten Vorteile der Managerialisierung den neuen bzw. anhaltenden Problemen gegenüber. Mit top-down-Steuerung und quantitativen Indikatoren und Kennzahlen sollte die Durchsetzungsfähigkeit der Gleichstellungsziele erhöht werden. Es wurde erwartet, dass die umfassende Vermessung der Universität helfen würde, Entscheidungen zu versachlichen; dass die Offenlegung der quantitativen Verhältnisse in Berichten den gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf aufzeigen und die Gleichstellungsarbeit wirksam unterstützen würde. Inzwischen entsteht der Eindruck, dass Universitäten mehr mit der Außendarstellung und ihren bürokratischen Berichtspflichten beschäftigt sind, als mit der Veränderung des Status quo. Im Vortrag stelle ich diese paradoxe Entwicklung dar und diskutiere die Gefahren der Entpolitisierung von Gleichstellung, die sich nicht zuletzt auf die neueren Vermessungsaktivitäten an Universitäten zurückführen lässt.

Johanna Hofbauer ist außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Soziologie sowie Mitglied des Forschungsinstituts Economics of Inequality an der Wirtschaftsuniversität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Organisationsbasierte Geschlechterungleichheit und Strukturwandel von Arbeit. Aktuelle Publikation: Vermessene Räume, gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universität und Geschlechterdynamiken, Suhrkamp Verlag, Herausgabe mit Sabine Hark.

anschließend

 

Auszeichnung gemäß Anreizsystem für Frauenförderung

Drei Wissenschaftszweige der Universität Graz werden für hervorragende Nachwuchsförderung, Einstiegschancen und Aufstiegschancen im Sinne von Gleichstellung von Männern und Frauen an unserer Universität ausgezeichnet. Feierliche Überreichung durch die stellv. Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen, Mag.a Sabine Pendl und Vizerektorin Ao.Univ.-Prof.in Dr. Renate Dworczak.

Danach laden wir zu einem kleinen Umtrunk!

 

Zeit: Montag, 7. Mai 2018, 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: SZ 15.22, RESOWI-Zentrum der Universität Graz, Bauteil G, 2. Stock, Eingang Schubertstrasse

 

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien & Gleichstellung und der Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung der Universität Graz.

LUST AUF GESCHLECHTERTHEORIE Traditionen, Anschlüsse, Entwürfe - Juni 2018

LUST AUF GESCHLECHTERTHEORIE

Traditionen, Anschlüsse, Entwürfe

Tagung an der Universität Paderborn; 29.06.18 - 30.06.18

 

Feministische Traditionen und Geschlechterforschung haben in den vergangenen Dezennien eine Vielzahl neuer theoretischer Erkenntnisse und gesellschaftlichen Wissens produziert. Zugleich haben sich die Felder und Formen der Wissensproduktion verändert. Insbesondere die universitäre Institutionalisierung der Geschlechterforschung hat das Verhältnis von Theorie und Praxis verändert; neue Formen der Geschlechterpolitik sind innerhalb und außerhalb der Universitäten entstanden. Wir wollen bei dieser Tagung die reiche Geschichte des Feminismus und der Geschlechterforschung aufnehmen und nach Anregungen für künftige Theorie und Politik fragen: Aktuelle theoretische Zugänge werden kritisch geprüft, in Vergessenheit geratene oder vorschnell verworfene wieder aufgenommen und mit aktuellen geschlechtertheoretischen Fragen aus unterschiedlichen Disziplinen
konfrontiert.

Jedem Vortrag folgt eine längere Diskussion in Arbeitsgruppen, für die auch jeweils ein vorbereitendes Papier verschickt wird, so dass sich alle Teilnehmenden aktiv am Diskussionsprozess beteiligen können.
Anmeldungen können ab sofort erfolgen unter:
https://kw.uni-paderborn.de/gender-studien/konferenz-lust-auf-geschlechtertheorie/anmeldung/

 

pdf

 

 

Kulturhaus Knittelfeld: Internationaler Frauentag - 8. März 2018

Politisches Matinee FRAUEN - ERINNERN, 7. März 2018

Die Zweite Präsidentin des Nationalrates

Doris Bures

lädt am Vortag des Internationalen Frauentages zur politischen Matinee

FRAUEN – ERINNERN

am Mittwoch, dem 7. März 2018, um 10:30 Uhr

in das Palais Epstein ein.

 

PROGRAMM

Begrüßung: Doris Bures (Zweite Präsidentin des Nationalrates)

Keynote: "Weibliches Erinnern" - Aleida Assmann (Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Professorin emerita für Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, Korrespondierendes Mitglied der ÖAW)

Podiumsdiskussion:

Johanna Gehmacher (Historikerin, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Leiterin des Forschungsschwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät)

Maja Haderlap (Schriftstellerin, Ingeborg Bachmann-Preisträgerin 2011)

Brigitte Halbmayr (Soziologin und Politologin, Institut für Konfliktforschung Wien, Forschungsschwerpunkt Frauen und NS-Verfolgung, Oral History sowie Erinnerungspolitik)

Moderation: Sibylle Hamann (Journalistin und Autorin)

 

 

Im Anschluss wird zu einem Empfang gebeten.

 

Inhalt

Das Jahr 2018 ist durch zahlreiche Jubiläen und Jahrestage wichtiger Wegmarken der österreichischen Zeitgeschichte geprägt. Der Anteil von Frauen an dieser Geschichte war lange Zeit von der öffentlichen Erinnerung und dem kulturellen Gedächtnis nahezu ausgeschlossen. Gleichzeitig waren und sind es aber häufig Frauen, die Erinnerungsarbeit aktiv betreiben und in unserer Gesellschaft die Aufgabe des Erinnerns übernehmen.

Darauf macht die renommierte Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann mit ihrem Einleitungsvortrag über "Weibliches Erinnern" aufmerksam, die mit ihren Arbeiten über individuelles, soziales, nationales und transnationales Erinnern der Gedächtnisforschung wichtige Impulse gegeben hat.

Anschließend bieten die Historikerin Johanna Gehmacher, die Schriftstellerin Maja Haderlap, die Soziologin Brigitte Halbmayr und Aleida Assmann in einem von Journalistin Sibylle Hamann moderierten Podiumsgespräch Einblicke in unterschiedliche Perspektiven zum Thema "Frauen und Erinnerung".

 

 

HINWEISE

Bitte benutzen Sie den Haupteingang des Palais Epstein, Dr. Karl Renner-Ring 1.
Für den Zutritt sowie aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche Anmeldung (Name/Vorname) bis 2. März 2018 erforderlich, bitte senden Sie diese an: veranstaltungen02(at)parlament.gv.at. Ihre Anmeldung wird registriert, Ihr Mail kann jedoch aus organisatorischen Gründen nicht beantwortet werden. Weisen Sie bitte die Einladung sowie einen amtlichen Lichtbildausweis am Eingang vor.
Diese Einladung ist persönlich und nicht übertragbar.
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass Film-, Ton- und Bildaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, von der Parlamentsdirektion örtlich und zeitlich unbegrenzt zur Berichterstattung und Information über das parlamentarische Geschehen in Printpublikationen oder digitalen Medien veröffentlicht und zu diesen Zwecken auch an Dritte (insb. Medien) zur nichtkommerziellen Nutzung weitergegeben werden. Auf die Möglichkeit eines Widerrufs wird hingewiesen.

 

Parlamentsdirektion
L4.4 - Services für BürgerInnen
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www.facebook.com/ParlamentWien
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DVR: 0050369

 

 

 

 

 

 

6. Jahrestagung der ÖGGF: Wissenskulturen und Diversität. Positionen, Diffraktionen, Partizipationen

Call zur 6. Jahrestagung der ÖGGF (Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung)
Wissenskulturen und Diversität. Positionen, Diffraktionen, Partizipationen Do 27. – Sa 29. September 2018, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)

 

Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Komplexitätssteigerung thematisiert die 6.
Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) die epistemischen
Grundlagen unterschiedlicher Wissens- und Wissenschaftskulturen. Wie fungiert eine Geopolitik des
Wissens (Mignolo), wenn Wissen als Grundlage und Ressource ‚unseres’ Zusammenlebens gedacht
wird. Die Tagung fragt dementsprechend, was – von wem – als Wissen und Nichtwissen begriffen
wird und in welchem Verhältnis der Begriff Diversität und die Ansprüche, die durch ihn laut werden,
zu Hierarchien des Wissens und zu Wissensgenerierungsprozessen stehen. Wie entscheiden
Diversitätskategorien über Ein- und Ausschlüsse von Akteur_innen, Themen sowie Methodologien?
Wie bestimmen sie Denkkulturen und Praxen? Und nicht zuletzt, wie steht es um die
Un/Möglichkeiten, miteinander in Beziehung zu treten?
Auf der 6. Jahrestagung der ÖGGF an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)
soll das – alle Wissenschaften und Künste umfassende – Thema „Wissenskulturen und Diversität“ als
aktuelle Herausforderung für die Positionierung der Gender Studies/Geschlechterforschung in
unterschiedlichen Kontexten von Forschung, Theorie, Lehre, Kunst und Aktivismus besprochen und
diskutiert werden. Vertreter_innen der wissenschaftlichen, künstlerischen und technischen
Disziplinen sind eingeladen, verschiedene Kulturen des Wissens zu beschreiben und kritisch zu
hinterfragen.

Die Tagung versteht sich als Raum der Reflexion, der Interferenzen und Kritik zu ausgewiesenen und
nicht ausgewiesenen Grundannahmen von Wissenskulturen und deren agency. Dabei spielen Inhalte,
aber auch Formen eine zentrale Rolle. Es geht der Tagung um das Was, aber auch um das Wie. Das
Wahrnehmen und Wertschätzen von Heterogenität bzw. Vielfalt und das Schaffen von Räumen, um
einander zu begegnen, ist in diesem Kontext von entscheidender Bedeutung. Hier kann und darf der
Begriff Diversität in neuen Bedeutungsfacetten erscheinen und ein weites Klang/Bild der Arbeiten
und Fragen zu diesen Themen sicht-, hör- und fühlbar werden.
Der Call lädt dazu ein, Abstracts zu zentralen Feldern wie Reflexion und Entwicklung von Konzepten,
Theorien und Methodologien sowie Forschungserfahrungen aus allen Disziplinen, auch im
experimentellen Bereich, einzureichen. Vor diesem Hintergrund schlagen wir folgende
Themencluster vor, in denen „Wissenskulturen und Diversität“ exemplarisch verhandelt werden:



• Wissensformen, Wissensproduktion, Wissensmacht
• Welt- und Menschenbilder – revisited
• Potentiale, Herausforderungen und Kritik der Konzepte Gender, Diversität, Queer, Trans,
Intersektionalität sowie Postcolonial, Dis/Ability etc.
• Monodisziplinarität versus Inter-und Transdisziplinärität
• Vielfältigkeit/en beforschen
• Kolonialität des Wissens und Dekolonialisieren von Methoden
• Sprach-Reflexion
• Gender (Studies) und Diversität in EU- und internationalen Forschungs- und Kunstprojekten
• Neue Denkfiguren und -verhältnisse von Wissenschaften und Künsten, Theorie-, Praxis- und
Aktionismusfeldern
• Pädagogisch-didaktische Ansätze in Gender- und Diversitätsforschung

 

Beiträge zur Geschlechterforschung aus allen Disziplinen sowie inter- und transdisziplinären
Kontexten, unterschiedlichen Arbeits-, Praxis- und Aktionismuszusammenhängen sowie von
Wissenschaftler_innen und forschenden Künstler_innen aller Qualifikationsstufen, aus universitären
und außeruniversitären Forschungskontexten in unterschiedlichen, ausdrücklich aber auch
experimentellen Präsentationsformaten, sind willkommen. Ein Beitragsvorschlag kann sich auf eines
oder mehrere Themencluster beziehen oder auch weitere einbringen. Alle sind eingeladen, auch
Themen zu adressieren, die sie bisher nicht im Call angesprochen sehen.
Wir laden herzlich dazu ein, Beitragsangebote für Einzelbeiträge, Panels (inklusive Diskussion á 90
Minuten) oder auch Poster-Präsentationen in deutscher oder englischer Sprache einzureichen.
Vorschläge können auch von Nicht-Mitgliedern gemacht werden. Zum Zeitpunkt des Vortrags ist
jedoch eine Mitgliedschaft bei der öggf erforderlich. Die Konferenzsprache ist deutsch. Die Tagung ist
barrierefrei zugänglich, Kinderbetreuung wird organisiert. Weitere benötigte Unterstützungen
werden nach Möglichkeit bereitgestellt, wenn diese dem Organisationsteam bis 15. August 2018
bekannt gegeben werden.

 

Bitte senden Sie bis zum 05. März 2018 Titel und Abstract (max. 2000 Zeichen mit Leerzeichen) mit
Angabe des Präsentationsformates an oeggf2018@mdw.ac.at. Sie erhalten die Rückmeldung über
Ihre Beitragsannahme oder -ablehnung bis spätestens Ende April 2018.



Veranstaltende Organisationen
- Stabstelle Gleichstellung, Gender Studies und Diversität, Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien
- Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Universität für Musik und darstellende
Kunst Wien
- öggf – Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung www.oeggf.at

 

AG Nachwuchs
Im Rahmen der Jahrestagung findet wieder der Pre-Conference-Workshop der AG Nachwuchs am
Donnerstagvormittag, 27. September 2018, statt. Informationen zur AG Nachwuchs, zum Workshop
und Anmeldung zur Nachwuchs-Maillingliste unter ag_nachwuchs@oeggf.at

 

Reisekostenzuschüsse der ÖGGF
Für prekarisierte Wissenschafter_innen, die aktiv an der Jahrestagung teilnehmen, besteht die
Möglichkeit, bei der öggf einen Reisekostenzuschuss zu beantragen. Antragsformulare werden allen
Konferenzteilnehmer_innen, deren Einreichung bei der Jahrestagung angenommen wurde, zur
Verfügung gestellt. Die Zuschüsse werden nach Maßgabe der vorhandenen Mittel zuerkannt.

 

KEG-Arbeitstreffen: das zweite Mal in Österreich
Als Pre-Conference zur öggf-Jahrestagung 2018 findet das 16. Arbeitstreffen der KEG (Konferenz der
Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum) das zweite Mal –
nach Klagenfurt 2009 – in Österreich, diesmal an der mdw – Universität für Musik und darstellende
Kunst Wien, statt. Die KEG ist ein Austausch zwischen den Mitarbeiter_innen der mit
Geschlechterforschung und Gleichstellung befassten Universitätszentren und Organisationseinheiten
in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Mehr Informationen unter
www.genderkonferenz.eu

pdf

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der ÖGGF:

Donnerstag, 01.03.2018 / 18.00 – 20.30 Uhr
im Dachgeschoß Juridicum,
Schottenbastei 10-16, 1010 Wien

 

Tagesordnung

1.       Feststellung der Beschlussfähigkeit

2.       Beschlussfassung der Tagesordnung

3.       Bericht des Vorstandes

4.       Genehmigung des Rechnungsabschlusses und Rechnungsberichts 2017 (Kassier)

5.       Genehmigung des Finanzplans 2018

6.       Bericht zum Planungsstand Jahrestagung 2018

7.       Bericht der AGs

8.       Bericht der Mitglieder

9.       Allfälliges

Im Anschluss gemütlicher Ausklang mit Brot und Wein.

Wir möchten Sie gerne erinnern, dass gemäß unserer Statuen beschlussfähige Anträge an die Generalversammlung mindestens 7 Tage vor der Generalversammlung in Schriftform (oeggf@oeggf.at) eingereicht werden müssen (wie beispielsweise Anträge zur Unterstützung von Arbeitsgruppen, die die Summe von € 500,00 übersteigen).

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 23.02.2018 an oeggf(at)oeggf.at und hoffen auf Ihr / Euer Kommen!

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Univ.-Doz. Dr. Maria Mesner                                                    Univ.-Prof. Dr. Alice Pechriggl
Obfrau ÖGGF                                                                                 
stv. Obfrau ÖGGF
Österreichische Gesellschaft                                                    Österreichische Gesellschaft
für Geschlechterforschung                                                       für Geschlechterforschung

11. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin - 23. März 2018

Einladung zur 11. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin in die Ärztekammer Wien

 

Die kommende Jahrestagung am 23. März 2018 steht unter dem Thema „Gender im Licht der personalisierten Medizin und PatientInnensicherheit“.

Gender Medicine ist eine Erweiterung der personalisierten Medizin, die Frauen und Männer geschlechtssensitiv unter Berücksichtigung sowohl Biologie-basierter als auch psychosozialer Voraussetzungen behandelt. Die Präzisionsmedizin ist Teil der Gender Medicine, die zugleich ganzheitlich Umweltfaktoren berücksichtigt. Die Gender Medicine trägt auch zur Verbesserung der Lebensqualität und PatientInnensicherheit bei, da eine geschlechterbasierte Medizin Fehldiagnosen, falsche Dosierungen und Medikamentennebenwirkungen vermindern kann. Geschlechtssensitive Forschung führt zu besserer Reproduzierbarkeit der Studienergebnisse und dadurch letztlich zu einer höheren PatientInnensicherheit.

Besonders da wir immer weniger Zeit im Gesundheitswesen für immer mehr PatientInnen haben, ist Risikobewusstsein und ein gutes Qualitätsmanagement besonders wichtig. Ist doch unser gemeinsames Ziel die Einbeziehung individueller Gegebenheiten in die Prävention, Diagnostik und Behandlung um die Gesundheit einer jeden Person zu verbessern.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie zur 11. Jahrestagung unserer Gesellschaft in Wien begrüßen dürfen um diese und weitere Themen mit Ihnen diskutieren zu können.

Das aktuelle Programm, sowie alle Informationen zur Anmeldung und zur Abstract-Einreichung finden Sie auch auf unserer Website: www.gendermedizin.at

Abstracts können noch bis 25. Februar 2018 online eingereicht werden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Bitte leiten Sie die Informationen zu unserer Jahrestagung in Ihrem Wirkungskreis weiter. Vielen Dank!

Veranstaltungsort ist die Ärztekammer für Wien, in der Weihburggasse 10-12 des ersten Wiener Gemeindebezirks.

Mit besten kollegialen Grüßen

Alexandra Kautzky-Willer

Obfrau der ÖGGSM

 

 

 

Das Prostituiertenschutzgesetz. Implementierung – Problematisierung – Sensibilisierung - 9. u. 10. Februar 2017

Das Prostituiertenschutzgesetz
Implementierung – Problematisierung – Sensibilisierung

des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig in Kooperation mit Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen aufmerksam machen, die am 09. und 10. Februar 2017 im Felix-Klein-Hörsaal der Universität Leipzig stattfinden wird.

Mit der wissenschaftlichen Tagung soll das 2016 reformierte Prostitutionsgesetz, das seither unter dem verheißungsvollen Namen Prostituiertenschutzgesetz gehandelt wird, einer kritischen Analyse unterzogen, die Implementierungsstrategien herausgearbeitet und die Umsetzungsmöglichkeiten und -probleme der Länder und Kommunen besprochen werden.

Wir freuen uns auf spannende Vorträge aus Wissenschaft und Praxis sowie im Zuge eines internationalen Vergleichs auch Inputs von Wissenschaftlerinnen aus Österreich, Neuseeland und Schweden. Des Weiteren freuen wir uns auf Erfahrungen aus der Praxis vom Berufsverbandes für erotische und sexuelle Dienstleistungen, Terre des Femmes, dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel KOK e.V., dem Gesundheitsamt Dresden sowie des Dona Carmen e.V.

Anbei finden Sie den Flyer mit Porgramm und Anschrift. Die Tagungsgebühr von 70 € und ermäßigt 40 € deckt die Verpflegungskosten während der Tagung.

Für mehr Informationen laden wir Sie ein, die Homepage des Gleichstellungsbüros zu besuchen und bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns. Dort finden Sie das vollständige Programm und die Anmeldemodalitäten sowie den Zugang zum Online-Anmelde-Tool. Bitte melden Sie sich bis 1. Feburar 2017 an. Beginn der Tagung ist am Donnerstag 09.02.2017 um 10 Uhr (Anmeldung ab 9 Uhr), das Ende der Tagung ist auf 14 Uhr am Freitag, dem 10.02.2017 datiert.

Die Veranstaltung ist barrierearm, wenden Sie sich gerne jederzeit an uns, wenn Sie Assistenz benötigen oder gesonderte Bedarfe besprechen möchten.

Zudem haben wir für bis 22. Januar 2017 ein Kontingent für 40 Personen im Motel One Augustusplatz für Sie reserviert. Bitte nutzen Sie zum Abruf des Kontingents das angehängte Formular.

 

 

Flyer der Tagung

Hotelbuchung

 

 

Homo academica? Geschlecht und Geschlechterordnung in mittel- und osteuropäischen akademischen Kulturen des 19. und 20. Jahrhunderts - Warschau 04/2017

Homo academica? Geschlecht und Geschlechterordnung in mittel- und osteuropäischen akademischen Kulturen des 19. und 20. Jahrhunderts - Warschau 04/ 2017

Deutsches Historisches Institut Warschau
19.04.2017-21.04.2017, Warschau, Deutsches Historisches Institut
Warschau, Al. Ujazdowskie 39; 00-540 Warszawa
Deadline: 30.01.2017

Polska wersja ponizej / englisch version bellow
Wissenschaftsgeschichte als Geschlechtergeschichte
"Homo academica"? Geschlecht und Geschlechterordnung in mittel- und
osteuropäischen akademischen Kulturen des 19. und 20. Jahrhunderts

Veranstaltungsort: Warschau
Veranstalter: Deutsches Historisches Institut Warschau
Datum: 19.-21. April 2017
Bewerbungsschluss: 30. Januar 2017

Bedingen Geschlechterordnung und Wissenschaftsorganisation einander? Wie
verändern Geschlechterforschungen unser Bild von der
Wissenschaftsentwicklung zwischen 1850 und 1950?
Das Deutsche Historische Institut Warschau lädt Wissenschaftler und
Wissenschaftlerinnen zu einer internationalen Konferenz ein, die vom 19.
bis 21. April 2017 am DHI Warschau stattfinden wird.
Das Interesse daran, Wissenschaftsgeschichte aus einer
geschlechtergeschichtlichen Forschungsperspektive zu betrachten, hat in
jüngster Zeit beträchtlich zugenommen. Geschlechterbezogene
Wissenschaftsgeschichte etabliert sich allmählich als eigenständiges
Forschungsfeld in den Geschichtswissenschaften. Dies gilt seit einigen
Jahren auch für Ostmitteleuropa, wo Historikerinnen und Historiker
zunehmend den Beitrag von Frauen in akademisch-universitären Strukturen
erforschen.
Die geplante Tagung setzt sich zum Ziel, das Verhältnis zwischen
Wissen(schaft) und Geschlecht im östlichen Europa zu untersuchen und
mögliche Transferwege von Begriffen, Konzepten, theoretischen Ansätzen
und methodischen Zugängen zu eruieren. Es sollen sowohl historische
Phänomene und Diskurse erörtert als auch Erfahrungen bei der Umsetzung
von gegenwärtig gängigen Forschungskonzepten im partikularen Kontext
diskutiert werden. Ziel der Tagung ist es, die Verortung der
ostmitteleuropäischen Wissenschaft im gesamteuropäischen Kontext
aufzuzeigen und die Transnationalität der Wissenschaft per se auch in
der Geschlechterperspektive zu reflektieren. Wissenschaft wird dabei als
Arbeitsort und Arbeitssystem verstanden, in dem Ausschluss und
Einbeziehung, Anerkennung und Repräsentation verhandelt werden. Dabei
geht es nicht in erster Linie um eine Geschichte des Ausschlusses von
Frauen aus den wissenschaftlichen Strukturen und Kollektiven. Vielmehr
soll vor allem nach den kulturellen, sozialen und rechtlichen
Bedingungen dieses Ausschlusses sowie nach den Wechselwirkungen zwischen
Wissenschaftsorganisation und Geschlechterordnung, zwischen
Wissenschaftsproduktion und Geschlechterbildern gefragt werden. Damit
richtet sich der Blick ebenfalls auf unterschiedliche Formen der
Einbeziehung von Frauen in die Wissenschaftsproduktion, die nicht immer
offizielle Anerkennung fanden und daher schwer zu erfassen sind. Zudem
sollen die verschiedenen Phasen einer solchen mehr oder weniger
umfangreichen Einbeziehung von Frauen in die Wissensproduktion sowie der
damit einhergehende Wandel der Geschlechterordnung und der
Geschlechterverhältnisse klarer herausgearbeitet werden.
Ausgangspunkt sind mehrere Leitfragen, die sich nach folgenden
Themenfeldern ordnen lassen:

1. Theoretische Zugänge und konzeptionelle Auseinandersetzungen: Welche
theoretischen Überlegungen prägen das Forschungsfeld und inwieweit haben
sie einen transnationalen, universellen Charakter?

2. Biographien und biographische Zugänge: Hier wird u.a. über die
methodologischen Herausforderungen bei der Erforschung des Themas
reflektiert und nach dem "Geschlecht der Biographie" sowie
Geschlechterverhältnissen in Doppelbiographien gesucht. Darüber hinaus
wird nach den kollektiven gendersensiblen Biographien einzelner
Disziplinen gefragt.

3. "Effekte" und "Prinzipien":Wie wurde in der historischen Forschung
bislang über Ausschluss und Einbezug von Frauen in die Wissenschaft
reflektiert? Mit welchen Konzepten lassen sich diese Phänomene
analysieren und metaphorisch darstellen (wie z.B. der "Matilda-Effekt")?

4. Wissenschaft auf der Flucht, im Exil und in der Re-Emigration: Hier
soll der Einfluss von erzwungenem Exil, Emigration und Rückkehr von
Wissenschaftlerinnen in ihr Heimatland in den Blick genommen werden. Wie
wird das Geschlecht in Migrationsprozessen neu verhandelt und definiert?

5. Nationale und ethnische Minderheiten: Einschränkungen des Zugangs
solcher Minderheiten zur Wissensproduktion und das Problem der
"doppelten Marginalisierung".
6. Dekonstruktion von Narrationen und Schaffung neuer Erzählungen: Maria
Sklodowska-Curie, Lise Meitner und weitere Wissenschaftlerinnen als
nationale/internationale Heldinnen und (Pop-) Ikonen?
7. Ökonomisierung der Wissensproduktion in der Geschlechterperspektive:
Worauf basierten die prekären Beschäftigungsbedingungen von Frauen in
der Wissenschaft und wie waren die Anstellungspolitiken
unterschiedlicher Wissenschaftskulturen gegenüber promovierten und
habilitierten Frauen?
Abstracts (in deutscher, polnischer oder englischer Sprache) im Umfang
von bis zu 300 Wörtern sowie ein kurzer akademischer Werdegang (max.
eine Seite) werden bis zum 30. Januar 2017 erbeten. Sie sind an die
Organisatorinnen der Konferenz zu richten: dadej@dhi.waw.pl;
leiserowitz@dhi.waw.pl

Gender & Diversity Weiterbildungen im Frühjahr 2017

Gender & Diversity Weiterbildungen im Frühjahr 2017

 

Gender & Diversity Konzepte, Methoden und Haltungen in der Bildungsarbeit, im Training und der Leitung von Gruppen


Themen

  • Diversity Konzepte: Geschichte, Theorie und Praxis
  • Bildungsarbeit als Handlungsfeld für „Diversity Lernen“
  • Postkoloniale Zugänge, Critical Whiteness (Kritische Weißseins-Forschung) und Repräsentationskritik
  • Homogenität und Heterogenität in Teams/Gruppen
  • Ingroup – Outgroup Dynamiken in Gruppen
  • Führungsaufgabe und Leitungsauftrag: Steuerung von Partizipation und Interaktion in der Gruppe
  • Reflexion der Kompetenzanforderungen für Trainer/innen, Referent/innen, Leiter/innen

 

Referent/innen:
Eva Taxacher
(Soziologin und Master of Arts in Women's Studies and Feminist Research) &
Roland Engel
(Erziehungswissenschaftler, Trainer und Berater für die Bereiche Gender Mainstreaming, Diversity Management)
Kosten: € 450,-
Termin: 16.–18.03.2017


Gerechtigkeit managen - Umsetzungsprozesse diversitätsorientiert gestalten

Themen

  • Gender Equality & Diversity Management als Change Prozesse
  • Handlungsfelder des Gender Equality Managements
  • Nutzen von Gleichstellung und Umgang mit Widerständen
  • Exemplarisches Erarbeiten von Umsetzungsprojekten

 

Referent/innen:
Roland Engel (Erziehungswissenschaftler, Trainer und Berater für die Bereiche Gender Mainstreaming, Diversity Management) &
Elli Scambor (Soziologin, Forschungsschwerpunkte: Männerforschung, Geschlechterforschung, Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung, Managing Diversity Expertin)
Kosten: € 450,-
Termin: 20.–22.04.2017

 

Anmeldungen ab sofort unter anmeldung(at)frauenservice.at oder 0316 / 716022

 

Weitere Informationen auf www.genderwerkstaette.at

GenderWerkstätte - eine Kooperation von Verein Frauenservice Graz & Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark

GEWALT – MACHT – ARM - Warum Frauen besonders gefährdet sind

GEWALT – MACHT – ARM - Warum Frauen besonders gefährdet sind

im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen von 25. November bis 10. Dezember

Vorkehrungen und Auswege; Beispiele aus dem Beratungsalltag.
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen.

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zeigen Beraterinnen des Frauenservice auf, wie eng Armut und Gewalt gegen Frauen verknüpft sind.
In der Beratungsstelle sind keineswegs nur körperliche Gewalt und Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmtheit häufiges Thema. Vielmehr rutschen Frauen oft erst durch ihre prekäre gesetzliche Absicherung in finanzielle, emotionale und faktische Abhängigkeitsverhältnisse innerhalb von Partnerschaft und Familie. Sowohl die mangelhafte pensionsrechtliche Absicherung von Frauen, als auch die Vorgaben des Fremdenrechts führen Frauen immer wieder in scheinbar ausweglose Gewaltbeziehungen und Armutsfallen.
Wie Frauenberatung dabei hilft, aus Gewalt und Armut auszubrechen, zeigen Juristinnen, Psychologinnen, Interkulturelle Sozialberaterinnen und Sozialarbeiterinnen des Frauenservice anhand von konkreten Beispielen aus der Beratungspraxis.

Mittwoch, 7.12.2016:

  • 11:00 Uhr: Kurzvorträge mit Beraterinnen des Frauenservice:

Mag.a Daniela Hinterreiter (Psychologin),
DSA Gudrun Auer (Sozialarbeiterin),
Mag.a Petra Leschanz (Rechtsberaterin),
Mag.a Michaela Engelmaier (Streetwork und Beratung für Sexarbeiterinnen)

  • Führung durch die Beratungsstelle
  • Austauschmöglichkeiten bei Kaffee und Kuchen

Die Veranstaltung ist kostenlos! Auch Gruppen sind herzlich eingeladen. Bitte um kurze telefonische Anmeldung unter 0316 / 716022.

Kontakt:
Frauenservice Graz
Lendplatz 38, 8020 Graz
Tel:  +43 316 71 60 22
Fax: +43 316 71 60 22-8
Email: office@frauenservice.at
Karte: Lageplan und Anreise

Website

Feministischer Denkraum in steirischen Regionen: „Sexualität und Pornografie im Netz“ - Was Jugendliche bewegt

Feministischer Denkraum in steirischen Regionen

Im Rahmen des Netzwerks der Steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen bieten wir mehrmals im Jahr Veranstaltungen in anderen Frauen- und Mädchenberatungseinrichtungen in der Steiermark an:

 

„Sexualität und Pornografie im Netz“ - Was Jugendliche bewegt

Auch wenn das Thema „Sexualität” in den Medien scheinbar einen Fixplatz hat, ist es für viele Erwachsene doch noch immer schwer, darüber zu sprechen.  Gleichzeitig werden Kinder und Jugendliche immer früher mit Pornografie konfrontiert. Das Verschicken von anzüglichen Fotos (=sexting) zählt mittlerweile zu  ihrem Beziehungsverhalten und „Privates” wird ganz  selbstverständlich über social media im Internet geteilt.
•         Welche Konsequenzen und Gefahren ergeben sich daraus?
•         Wie ist die rechtliche Situation?
•         Werden Mädchen und Frauen im Netz, in Bezug auf ihre Sexualität
•         eigentlich anders behandelt, als Burschen und Männer?

Dieser Vortrag unternimmt einen Streifzug durch die Welt der digitalen
Medien und richtet dabei einen Blick auf die „besonderen” Bewertungskriterien,
denen Frauen und Mädchen in der Öffentlichkeit oft ausgesetzt sind.

Für interessierte Erwachsene, LehrerInnen, Eltern, Angehörige.

 

Mit: Katja Grach

Erwachsenenbildnerin, Geschlechterforscherin, Sexualpädagogin, Bloggerin aus Graz, die Dinge immer gerne aus mehreren Perspektiven beleuchtet.

 

Mittwoch 24.11.2015, 18:00 Uhr

Ort: Frauen- und Mädchenberatung Hartberg-Fürstenfeld

Rotkreuzplatz 1, 8230 Hartberg
Informationen unter Tel.: 03332 62862

Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.
Alle Geschlechter sind herzlich willkommen!

 

Website

Multiple Modernities – Multiple Gender Cultures Multifaceted gender orders in the horizon of global and transnational processes of change - 15.-17.9.2016

Multiple Modernities – Multiple Gender Cultures

Multifaceted gender orders in the horizon of global and transnational processes of change

International Conference
University of Augsburg | September 15 – 17, 2016

This international conference focuses on the worldwide multiplicity of gender orders against the background of the global variety of societal dynamics of change. The theoretical point of reference is Shmuel Eisenstadt’s multiple modernities paradigm and its consistent further development towards entangled and shared modernities.

In addition to empirical analyses in different local contexts (e.g., Japan, MaIaysia, Pakistan, Iran and Tunesia), the conference also intends to integrate transcultural and post-colonial perspectives.

The central questions are: how can we compare and conceive of varying social configurations of gender and society worldwide in a theoretically adequate way? What is different about ‘other’ gender cultures, and what do plural gender orders have in common?

"Women for Peace" - 2.-3. Juni 2016, Congress Graz

Ending conflict related sexual and gender based violence (SGBV) is of fundamental importance to international peace and security. We can stop SGBV, as rape and other forms of sexual and gender based violence are not a mere accident in wartime: they are weapons deliberately used in armed conflicts around the globe to traumatize women and girls and terrorize their communities.

In the context of rising violent extremism, SGBV has seen new dimensions and has become a growing concern in recent years. The scourge of violence spread by extremist groups in the ongoing conflicts in Syria and Iraq has led to the highest level of displacement due to conflicts and violence since the Second World War. Having fled immediate violence, women and children remain at high risk while staying in camps or travelling along migration routes.

Enormous individual suffering, impacts on society as a whole and lasting asymmetric, imbalanced power relations between women and men make SGBV one of the most serious impediments to dignity, peace and development.

As acknowledged by the UN Security Council, women need to play an important role in all phases of conflict, from prevention to reconciliation. Thus, empowering local women and strengthening their participation in all stages of conflict resolution will be crucial for sustainable peace and to end violence against women and girls.

In response to the rising levels of SGBV the United Nations will launch a new strategy on the fight against conflict related sexual violence in the MENA region. In order to discuss implementation of this strategy and in support of ongoing processes by the UN, the EU and other regional organizations as well as the International Dialogue on Peacebuilding and Statebuilding, local woman leaders will come together with policy makers and representatives of international and regional organizations, in order to give prominence to the cause, amplify their voices and further develop the international framework for prevention, response and accountability.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

4. BundesKongress Gender-Gesundheit 2016

4. BundesKongressGenderGesundheit 2016 in Berlin

 

Schirmherrschaft: Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales (Berlin)

Präsidentin und Organisatorin: Dr. Martina Kloepfer

Donnerstag, 12. Mai 2016, 09:00 Uhr - 22:00 Uhr 

Freitag, 13. Mai 2016, 09:00 Uhr - 13:00 Uhr

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Jägerstr. 22| 10117  Berlin


Bei Anmeldung bis zum 18. April gibt es noch einen Frühbucherrabatt! 

 

Weitere Informationen (auch zur Anmeldung) finden Sie hier.

Grrrls Night Out Vol. XVIII - 4., 6. + 7. Mai 2016

Tag 1: 4.Mai Mittwoch: Konzerte
18:30 Uhr: Killa Marilla 
19:45 Uhr: petra und der wolf
Ort: Die Scherbe + die Straße davor. Die Bands spielen in der offenen Auslage. Bei jedem Wetter!


Tag 2: 6.Mai Freitag: Familientheater + Konzert
Fr, 15:30 Uhr: Kapitän Dadas Piratentheater - Straßentheater für die ganze Familie
Fr, 20.00 Uhr: Teika
Ort: Die Scherbe + die Straße davor. Bei jedem Wetter!


Tag 3: 7.Mai Samstag: Grrrls* Musik Jamsession
17.00 - 20.00 Uhr; Grrrls* Jam
Ort: Kunsthaus, Space04 , Eingang Mariahilfergasse
Mitmachen! Ausprobieren! Für Mädchen, Frauen, Grrrls jeden Alters :)  Einfach vorbei kommen!

Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Geschlechterforschung in der Gesellschaft für Musikforschung - 1.-3. April 2016

Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Geschlechterforschung in der Gesellschaft für Musikforschung

Wann: 1.-3. April 2016
Wo: Hochschule für Musik und Tanz Köln

Programm als pdf.

Call for Papers: Feministische FrühlingsUni 13.-16. Mai 2016 in Innsbruck

Feministische FrühlingsUni 2016
Aufruf für Beiträge, Aktionen und Aktivist*innen*

 

Die Feministische FrühlingsUni (FFU) findet in diesem Jahr vom 13.-16. Mai 2016 in Innsbruck statt und wir suchen dafür Einreichungen und - heuer neu - auch feministische Aktivist*innen*, die gerne als Zeitzeug*innen* erzählen, um ein spannendes, abwechlungsreiches und aufregendes Programm für alle Teilnehmer*innen* zu gestalten. Eingeladen sind dabei Frauen*, Lesben*, Inter*-, Trans*Personen, ob alleine, als Gruppe, Organisation oder Initiative. Wir suchen kritische wissenschaftliche, abenteuerliche, künstlerische, sportliche Beiträge, die Feminismen umsetzen und Möglichkeiten schaffen, um das Zusammenleben neu gestalten und entwickeln zu können. Dem Kampf, Machtverhältnisse innerhalb von Gesellschaft(en) zu verändern, antirassistischem (queer_)feministischem Aktivismus und feministischer Theorie Platz zu machen – dem und vielem mehr widmet sich die FFU, die selbst in ihrer Geschichte viele [:Bewegung*en:] erfahren und produziert hat.
Dreißig Jahre sind vergangen, seit im Jahr 1986 die dritte FrauenSommerUni (FSU) erstmals in Innsbruck stattfand und sogleich für einigen Wirbel sorgte. Und so soll sich die FFU‘16 besonders, aber nicht nur, um den Themenkomplex
[:Bewegung*en:] drehen und drei Achsen widmen:

[:Bewegung*en:] von Körper|normen
[:Bewegung*en:] in Arbeit
[:Bewegung*en:] in Geschichte*n

 

Was einreichen:
Die FFU‘16 lebt von der Partizipation engagierter Menschen, die ihre Ideen für die FFU‘16 über den Call for Papers und Call for Actions einbringen können. Auf diesen Einreichungen wird das viertägige Programm basieren.
Dies könnte ein Workshop, eine (betreute) Gruppendiskussion, eine Theater- oder Tanzaufführung, das Gestalten eines Zines im Atelier, die Produktion einer Radiosendung, eine abendlichen Party, ein Vortrag, ein Konzert, eine Lesung, eine Ausstellung, ein Filmscreening oder gemeinsame Sportausübung und vieles mehr sein. Ihr könnt euch an die drei vorgeschlagenen Themenachsen halten, müsst dies aber nicht. Auch ist uns sehr wichtig, die FFU so zugänglich wie möglich zu gestalten: Es soll also gesellschaftlichen diskriminierenden
Strukturen wie Sexismen, Rassismen, Nationalismen, Ableismen, Antisemitismus, Homo*feindlichkeit oder Trans*feindlichkeit aktiv entgegengewirkt werden. In den Beiträgen sollen sowohl Personen die sich in, als auch Personen, die sich außerhalb von Wissenschaftsbetrieben bewegen, angesprochen werden und Teil der FFU sein.

Ihr könnt eure Ideen für Beiträge bis zum 31. März 2016 schriftlich einreichen (1–2 A4 Seiten).
Die Einreichung sollte dabei folgende Informationen beinhalten:
• Titel der Idee und dein/euer Name
• Beschreibung des Vorhabens
• Welche Räumlichkeiten werden benötigt
• Welche Materialien werden benötigt
• Wie viel Zeit wird benötigt
• Wie viele und welche Personen können teilnehmen
• Gibt es eine Zielgruppe, auf die ihr aufmerksam machen wollt?
• Ein paar Worte zu dir/euch, sowie dein/euer Pronomen, falls eines
  gewünscht.
• Beweggründe für die Einreichung (optional)
• Wird Kinderbetreuung, Assistenz, Übersetzung oder andere Unterstützung
   benötigt bzw. erwünscht?
Wenn deine Einreichung in das Programm der FFU ausgewählt wurde, werden wir nochmals auf euch zukommen und Details bezüglich der barierrearmen Gestaltung besprechen.


Wenn du dein Wissen als Aktivist*in* und Zeitzeug*in* im Vernetzungscafé einbringen willst, kannst du bis zum 07.April 2016 eine Mail schreiben, die folgende Informationen enthalten sollte:
• Dein Name und Pronomen, falls eines gewünscht.
• Ein paar Worte zu dir
• Beweggründe für die Einreichung (optional)
• Wird Kinderbetreuung, Assistenz, Übersetzung oder andere Unterstützung
   benötigt bzw. erwünscht?

 

Weiter Informationen
Einreichungen sind zu schicken an: call@frauenuni.at
Einsendeschluss Papers/Actions: 31. März 2016
Einreichschluss Aktivist*innen: 07. April 2016
Genauere Infos findet ihr auf der Website: www.ffu16.frauenuni.at

 

CfP als pdf.

FrauenStadtSpaziergang: Sexismus im Öffentlichen Raum - zum Internationalen Frauentag am 8. März

FrauenStadtSpaziergang: Sexismus im Öffentlichen Raum

zum Internationalen Frauentag am 8. März

Wie und in welcher Form findet sich Sexismus im öffentlichen Raum? Welche Rolle spielen Staat & Wirtschaft bei den Darstellungen der Geschlechter? Anhand von topografischen Bezeichnungen und Werbeplakaten nehmen wir Repräsentationen von Frauen & Männern unter die Lupe und machen uns auf die Spur von Zeichen feministisch-subversiver Straßenkunst.

Mit: Ina Mastnak, LOST SPACE? Verein zur Erforschung der Repräsentation von Frauen im Öffentlichen Raum, Watchgroup gegen sexistische Werbung des Grazer Frauenrats

Wann: Freitag, 11.03.2016, 16:00 Uhr,
Treffpunkt: Brunnendenkmal gegenüber vom Rathaus, Hauptplatz, 8010 Graz

Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich!

Kick-Off Veranstaltung zum Projekt: „Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Wege zur gerechten Verteilung von Karenz-, Betreuungs- und Arbeitszeiten“ am 22.1.2016

Newsletter der Bundesministerin für Frauen

Kick-Off Veranstaltung zum Projekt: „Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Wege zur gerechten Verteilung von Karenz-, Betreuungs- und Arbeitszeiten“ am 22.1.2016



Heute wurde das EU-Projekt im Rahmen einer Diskussions- und Informationsveranstaltung gestartet.

In den nächsten zwei Jahren wird dieses Projekt Strategien u.a. zur Verbesserung der betrieblichen Rahmenbedingungen für die Väterbeteiligung erarbeiten, die partnerschaftliche Aufteilung auf Haushaltsebene unterstützen, und ein breiteres Bewusstsein für die positiven Auswirkungen schaffen.

Ausgangspunkt sind die weiterhin bestehenden Ungleichheiten in der Betreuungs- und Erziehungsarbeit vor allem bei kleinen Kindern, sowie der wachsende Wunsch vieler Eltern, sich die Kinderbetreuung gleichmäßiger zu teilen.

Das Projekt will daher einen Beitrag dazu leisten, die Väterbeteiligung weiter zu erhöhen, um damit auch Frauen eine bessere Vereinbarkeit und Karrierechancen zu ermöglichen.

Aufbauend auf bisherigen Studien und Erhebungen werden daher u.a. best-practice-Handbücher für Betriebe und Sozialpartner entwickelt, Seminare und Vernetzungsmöglichkeiten für ExpertInnen und Stakeholder angeboten und eine breite Online-Kampagne durchgeführt. Die Frauensektion wird in einem Teilprojekt einen Online-Rechner entwickeln, der die finanziellen Auswirkungen der partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Betreuungsarbeit aufzeigen soll.

Die Durchführung des Projektes findet in Kooperation mit verschiedenen PartnerInnen statt und wird durch die Europäische Union im Rahmen des Programms Rechte, Gleichstellung, Unionsbürgerschaft ko-finanziert.

Weitere Informationen und Links zu den PartnerInnen finden Sie auf der Website des BMBF: https://www.bmbf.gv.at/frauen/gstam/vereinbarkeit_maenner.html

 

 

Einladung: Ist Bildung weiblich? - Donnerstag, 28. Jänner 2016 16.00 bis 18.30 Uhr

 ­________bilden

Denk ! ­Räume

 

Einladung

Diskurse zu Bildung. Auftaktveranstaltung des Instituts für Educational Governance und Qualitätsentwicklung, Pädagogische Hochschule Steiermark

 

 

Ist Bildung weiblich?

Donnerstag, 28. Jänner 2016

16.00 bis 18.30 Uhr

Pädagogische Hochschule Steiermark, Standort Ortweinplatz, Aula

Impulsreferat: Claudia von der Linden


Anmeldung bitte bis spätestens 26.1.2016 unter: Rückmeldung denk!RÄUME

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Grrrls*Jam am 2. Februar

Grrrls*Jam am 2. Februar

Jam Session für/von/mit girls, women und transgender people.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung jedoch verpflichtend, da wir eine begrenzte Teilnehmer_innenzahl haben!

Anmeldung unter: justfriendsandlovers(at)gmx.at

Vorerfahrung ist nicht notwendig. Wichtig ist nur Lust mit anderen Musik zu machen. Bringt Instrumente mit, wenn ihr wollt/ könnt.

Wann: 18.00-22.00 Uhr
Wo: Proberaum am Glacis, Graz

https://www.facebook.com/events/1275562522460794/

http://grrrls.mur.at/grrrls-jam/

 

 

INTERNATIONAL LECTURES an der Universität Klagenfurt - 20. Jänner 2016

Am 20. Jänner 2016 (16:30-18:00, Stiftungssaal, AAU) widmet sich Gastreferentin Encarnación Gutiérrez Rodríguez von der Justus‐Liebig‐Universität Gießen dem Thema „ Gender Studies in der unternehmerischen Universität“. Auf ihren Vortrag respondieren Viktorija Ratkovic (Universität Klagenfurt) und Silvia Schröcker (Universität Wien). Moderiert wird die Veranstaltung von Stefanie Mayer (Universität Klagenfurt). Im Anschluss bietet ein Buffet Möglichkeiten des Austauschs und der Vernetzung. Um Anmeldung wird auf der Webseite www.international-lectures.at oder unter international-lectures@uniko.ac.at gebeten.  

Partnerorganisationen im Wintersemester 2015/16 sind die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko), der Österreichische Austauschdienst (OeAD-GmbH) und die Universität Klagenfurt. Die INTERNATIONAL LECTURES werden in Kooperation mit der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft und der HochschülerInnenschaft an der Universität Klagenfurt durchgeführt.

Das Video der Lecture „Internationalisierung der Universitäten in der globalen Geopolitik des Wissens“ ist auf www.uniko.ac.at/projekte/international_lectures/on_demand/ abrufbar!

 

Semesterprogramm als pdf.

Grrrls*Jam am 12. Jänner 2016, 18-22 Uhr

Grrrls*Jam am 12.1.2016 um 18 Uhr

Proberaum Glacis


Jam Session für/von/mit girls, women und transgender people.
Begrenzte Teilnehmer_innen*zahl! Die Teilnahme ist kostenlos.

Jam Session für/von/mit girls, women und transgender people.
>>for English version scroll down>>

MIT ANMELDUNG PER E-MAIL!! justfriendsandlovers@gmx.at

Begrenzte Teilnehmer_innen*zahl!
Die Teilnahme ist kostenlos.

Vorerfahrung ist nicht notwendig. Wichtig ist nur Lust mit anderen Musik zu machen.

Bringt Instrumente mit, wenn ihr wollt/ könnt.
Kontakt, Info und Anmeldung:
justfriendsandlovers@gmx.at


Grrrls*? Warum dieser Jam nicht auch für (cis-)Männer?
Weil wir derzeit bei Jamsessions meist Musiker treffen, selten Musiker_*innen. Wir möchten im Grrrls* Jam gezielt letztere ermutigen gemeinsam zu musizieren. Falls du noch Fragen/ Anregungen zur Einladungspolitik hast, gerne bei uns melden.

http://grrrls.mur.at/grrrls-jam/

https://www.facebook.com/events/425830910947417/

Vortrag: "DOLL ME UP - Puppen, insbesondere Barbiepuppen, und ihr Einfluss auf Geschlechterstereotype" - 1. Dezember 2015, 17 Uhr

NachwuchswissenschafterInnen der Geschlechterstudien präsentieren neueste Forschungsergebnisse!

Einladung zum Vortrag:
Evangeline Adler-Klausner: "DOLL ME UP" - Puppen, insbesondere Barbiepuppen, und ihr Einfluss auf Geschlechterstereotype
(Begutachterin: Univ.-Prof. Dr. Johanna Hopfner, Institut für Erziehungswissenschaften)

Dieser Vortrag behandelt die Frage, ob das Spiel mit Barbie oder anderen Puppen Auswirkungen auf die Entwicklung der Geschlechterstereotypen bei Mädchen zeigt. Die Hypothese ist, dass das Spiel mit Barbie bei Mädchen Geschlechterstereotype im präskriptiven Charakter auslöst, dass Mädchen denken, ähnlich aussehen zu müssen, um als „Mädchen“ oder später als „Frau“ wahrgenommen zu werden. Weitere Fragestellungen sind, ob sich Mädchen nach dem Spiel mit Barbie dicker oder unattraktiver fühlen.
Nachdem die Entstehungsgeschichte und Bedeutung von Spielzeug und Puppen dargestellt werden, wird der Fokus speziell auf Barbie und barbieähnliche Puppen gelenkt und der Einfluss von Spielzeug bzw. Puppen auf die Entwicklung von Geschlechterstereotypen wird erläutert. Die Hintergründe der zunehmenden Trennung von „Mädchenspielzeug“ und „Bubenspielzeug“ werden analysiert, es wird dargestellt, warum Spielzeug, das Mädchen zugeschrieben wird zunehmend rosa gefärbt wird und es kaum mehr Spielzeug gibt, das nicht explizit für Mädchen oder Buben hergestellt wird.
Schlussendlich werden mögliche Alternativen zu Barbiepuppen vorgestellt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Spiel mit Barbie deutliche Auswirkungen zeigt, die Entwicklung der Geschlechterstereotype jedoch auch noch von vielen anderen Faktoren beeinflusst wird.

Wann: Dienstag 1. Dezember 2015, 17.00-19 Uhr
Wo: Zentrum für Weiterbildung, Harrachgasse 23/2, Lift im Durchgang


Kontakt: Ilse Wieser, ilse.wieser@uni-graz.at, 0316/380-1020

Einladung: 20 Jahre Frauenförderungsplan an Universitäten | 04.11.2015, 11:00-15:00 Uhr, BMWFW

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und die Arbeitsgemeinschaft für Gleichbehandlung und Gleichstellung an Österreichs Universitäten laden sehr herzlich zur Veranstaltung "20 Jahre Frauenförderungsplan an Universitäten" ein.

Wann: 4. November 2015, 11.00-15.00 Uhr
Wo: Veranstaltungsraum des BMWFW, 2. Stock, Freyung 3, 1010 Wien

Um Anmeldung wird bis zum 28. Oktober 2015 unter anna.horak(at)bmwfw.gv.at gebeten!

 

Einladung als pdf.

Tag der Künste & Philosophie - 13. Oktober 2015

Tag der Künste & Philosophie 2015

Dienstag, 13. Oktober 2015 ab 13 Uhr

Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz

Programm


FEMtech Netzwerktreffen am 16.11.2015 in Wien

Der Frauenanteil in der außeruniversitären Forschung ist seit 2004 gesamt gesehen von 20% auf 25% gestiegen. Jedoch ist diese Entwicklung (noch) nicht in allen Institutionen zu beobachten. Die Gleichstellungserhebung 2014 des Joanneum Research zeigt bei einigen Forschungseinrichtungen eine dynamische Entwicklung, bei anderen eher Anzeichen einer Stagnation. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie lädt zur Präsentation der Studienergebnisse mit anschließender Podiumsdiskussion.

Wann: Montag, 16. November 2015, 16:00 - 18:00 Uhr
Wo: Tech Gate Vienna, 19. Stock, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien

Im Anschluss lädt das bmvit zum Vernetzen am Buffet.

Die Teilnahme ist kostenlos und aus organisatorischen Gründen wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 9. November unter https://www.ffg.at/veranstaltungen/femtech-netzwerktreffen-2015-nov gebeten.

Vortragsreihe Genderforschung: Christine Bauer-Jelinek: "Männermacht und Frauenmacht: Der Einfluss von Feminismus und Maskulismus auf die Neugestaltung der Geschlechterrollen" - 12. Oktober 2015

Der Focus dieser Vorlesung liegt auf der Entwicklung der sogenannten „Dritten Welle der Frauenbewegung“ sowie einer Darstellung der unterschiedlichen Reaktionen der Strömungen der Männerrechtsbewegung sowie den Machtmechanismen, die zur Durchsetzung der jeweiligen Ziele eingesetzt werden. In der Diskussion wollen wir näher auf die Diskrepanzen zwischen den Forschungsergebnissen eingehen.


Wann: Montag, 12. Oktober 2015, 18.30 Uhr - 20.00 Uhr
Wo: Universitätsstraße 7 (NIG), 6. Stock, HS A, 1010 Wien

Einladung als pdf.

5.10.2015: Buchpräsentation "Kommentar zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau - Umsetzung in der Schweiz und in Österreich"

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek lädt ein zur Buchpräsentation:

Kommentar zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau - Umsetzung in der Schweiz und in Österreich

Erika Schläppi/Silvia Ulrich/Judith Wyttenbach (Herausgeberinnen)

Wann: Montag, 5. Oktober 2015, 17.00 - 19.00 Uhr
Wo:     Bundesministerium für Bildung und Frauen Audienzsaal
            Minoritenplatz 5, 1014 Wien

Einladung mit Programm als pdf.

Fachveranstaltung zur Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung - 5. November 2015 Berlin

Wie können die blinden Flecken zur Bedeutung des biologischen und sozialen Geschlechts in Forschungsinhalten und -methoden beseitigt und das Exzellenz- und Innovationspotential der Geschlechterdimension zielgerichtet und in verbessertem Umfang in Wissenschaft, Forschung und Forschungspolitik berücksichtigt und genutzt werden?

Im Rahmen der internationalen Fachveranstaltung „Ready for Dialogue“ soll dazu ein strategischer Dialog von zentralen Akteurinnen und Akteuren, Zusammenschlüssen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Vereinen, die sich in- und außerhalb der Hochschulen für die Integration der Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung einsetzen, angestoßen werden. Ziel ist, die Wissensebene und die politische Handlungsebene stärker in Austausch zu setzen und bestehende Wissens- und Handlungsansätze nachhaltig zu stärken und auszubauen

Folgende grundsätzliche Themen sind zur Diskussion vorgesehen:

1) Die konzeptionelle Schärfung des strategischen Ansatzes Gender Dimension
    und seine Abgrenzung zur Gleichstellungspolitik.
2) Die Herausforderungen der wissenschaftlichen Anerkennung der
    Geschlechterdimension in Wissenschaft, Forschung und Innovation,
    insbesondere auch in der Exzellenz- und Innovationsdebatte sowie innerhalb
    der Diskussion um die Kategorie Diversity.
3) Die Verortung des strategischen Ansatzes Gender Dimension in der
    nationalen und internationalen Forschungspolitik, z. B. bei der
    Forschungsförderung oder bei gezielten Forschungsprogrammen.

Die Veranstaltung richtet sich an Repräsentantinnen und Repräsentanten nationaler und europäischer institutioneller Zusammenschlüsse (Institutionen/Organisationen/Netzwerke), die sich für die Integration der Geschlechterperspektive in Wissenschaft und Forschung einsetzen oder Interesse haben, dies zukünftig zu tun; Akteurinnen und Akteure in Wissenschaft und Forschung, die noch keinen Genderschwerpunkt in ihrer Forschung verfolgen sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen.

In Kürze wird die Veranstaltungswebsite (www.ready-for-dialogue.de) freigeschaltet. Weitere Details zum Programmablauf und zu Ihrer verbindlichen Anmeldung werden demnächst bekannt gegeben.

Info

„…ein Opfer ihrer Höllenkünste“ - Die Femme Fatale in Oper und Gesellschaftskultur um 1900 - Vortrag von Iris Mangeng am 2. Dezember 2015

„…ein Opfer ihrer Höllenkünste“ - Die Femme Fatale in Oper und Gesellschaftskultur um 1900

Die Oper gilt oft als ein von der Alltagsrealität abgeschlossener, irrealer Raum. Doch speziell in der Wiener Jahrhundertwende werden Opern zu Reflexionsmedien von Geschlecht und anderen soziokulturellen Phänomenen. Ausgehend von einer Opernfigur spannt dieser Vortrag den Bogen zur Darstellung fataler Weiblichkeit in Philosophie, Literatur und Bildender Kunst.

Mit: Iris Mangeng, Musikwissenschafterin, Sängerin

In Kooperation mit dem Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz

Mi, 02.12.2015, 18:00 Uhr, Ort: Frauenservice Graz

 

Terminaviso - Veranstaltung "Gender und Curricula" 18. November 2015

Terminaviso

Gender und Curricula – Integration von Genderaspekten in die Curricula

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Task Force Gender & Diversity der österreichischen Universitätenkonferenz möchte Sie auf die Veranstaltung „Gender und Curricula“ am 18. November 2015, von 12:00 bis 16:00 Uhr, an der Karl-Franzens-Universität Graz, im Meerscheinschlössl aufmerksam machen und bittet Sie diesen Termin vorzumerken sowie um Weiterleitung in Ihrem Haus zB Curricularkommission, Genderbeauftragte usw.

 

Österreichische Universitätenkonferenz
Floragasse 7/7, 1040 Wien , Österreich
T: +43 1 310 56 56–0, F: +43 1 310 56 56–22
www.uniko.ac.atoffice(at)uniko.ac.at

Konferenz "Gender + Identity in Jazz" - 1. bis 4. Oktober 2015

 

Vom 1. bis 4. Oktober 2015 wird das 14. Darmstädter Jazzforum unter dem Oberthema "Gender and Identity in Jazz" stehen. Die Konferenz wird etliche renommierte Forscher aus verschiedenen Fachgebieten nach Darmstadt bringen, um das Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Das Darmstädter Jazzforum befasst sich dabei mit den verschiedenen Facetten von Identität. Es geht um die Wahrnehmung von Instrumentalistinnen, um "männlichen" oder "weiblichen" Sound, um Homosexualität, Körperlichkeit und die Verleugnung des erotischen Moments in der Musik, um Jutta Hipp, Ivy Benson, Clare Fischer, Sun Ra und andere.

Das Darmstädter Jazzforum reflektiert über Jazzgeschichte und schaut selbstbewusst auf die Gegenwart. Es diskutiert Wege, wie sich Vorurteile überwinden lassen und wie man den Gender-Diskurs des 21sten Jahrhunderts im Jazz angemessen beschreiben kann.

Das Darmstädter Jazzforum ist eine Fachtagung, die sich zugleich an die interessierte Öffentlichkeit wendet. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie die Mitteilung über unser Jazzforum auch in Ihren Kreisen weiterverbreiten könnten.

Auf unserer Website findet sich eine komplette Übersicht der Referate und aller weiteren Programmpunkte wie Konzerte, Workshop und Ausstellung des 14. Darmstätter Jazzforums (jazzforum.jazzinstitut.de).

Kontakt:
Jazzinstitut Darmstadt
Bessunger Strasse 88d
D-64285 Darmstadt
Tel. (06151) 963700
Fax (06151) 963744
e-maill: jazz(at)jazzinstitut.de
Internet: www.jazzinstitut.de

 

Vortrag AKTUELLER DISKURS IM UNIVERSITÄREN MENTORING und zur AUSZEICHNUNG VON WISSENSCHAFTZWEIGEN/ANREIZSYSTEM, Montag 22.6.2015, 15.30-17 Uhr

Aktueller Diskurs im Universitären Mentoring
An der Schnittstelle zwischen Nachwuchsförderung und Strukturveränderung

Vortrag von Dr.in Angela Wroblewski, Soziologin, Senior Researcher am Institut für Höhere Studien Wien

Im Zentrum des Vortrags stehen Herausforderungen für Mentoring, die sich aus den Erfahrungen mit der Umsetzung von Mentoring-Programmen sowie aufgrund veränderter Rahmenbedingungen an Universitäten ergeben. In diesem Kontext werden unterschiedliche aktuell diskutierte Lösungsansätze vorgestellt.

 

Anschließend:
Feierlicher Abschluss von MentoringPLUS
Das 1,5 jährige Programm MentoringPLUS schließt mit einem feierlichen Akt ab. 14 Mentees haben das Programm mit einer Mentoring-PartnerInnenschaft, Workshops und Coaching absolviert.

FH-Prof.in Dr.in Karin Grasenick und Dr.in Barbara Hey MBA reflektieren über Mentoring an der Universität Graz.

 

Anschließend:
Anreizsystem für Frauenförderung

Auszeichnung von drei Wissenschaftszweigen der Universität Graz für hervorragende Nachwuchsförderung, Einstiegschancen und Aufstiegschancen im Sinne von Gleichstellung von Männern und Frauen an unserer Universität. Überreichung durch die Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen, Ao. Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Scherke und Vizerektorin Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Renate Dworczak.

Wann: Montag, 22. Juni 2015, 15.30-17 Uhr

Wo: SZ 15.21, RESOWI-Zentrum der Universität Graz, Bauteil A, 2. Stock, Universitätsstraße 15, 8010 Graz

 

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung und der Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung & Gleichstellung der Universität Graz.


Der Rücken der Dirigentin (The Female Conductor's Back): Freitag 12. Juni, 18 Uhr, Top Kino Wien

Der Rücken der Dirigentin (The Female Conductor's Back)

Marion Porten
A 2012/2015, Digital, Farbe, 15 min, Österreich-Premiere

In Anwesenheit der Filmemacherin und von Maion Buckland

 

Wann: Freitag, 12. Juni 2015, 18 Uhr

Wo:  Top Kino Wien

Marion Porten:
Geboren 1972, lebt und arbeitet seit 2006 in Wien. Sie studierte Bildhauerei an der HFBK Dresden sowie Film und Video an der HBK Braunschweig.

Weitere Informationen finden Sie hier


lauf:schritte Mai 2015 Frauenservice Graz

Geschlechtergerechte(re) Sprache: Binnen-I, Unterstrich oder geschlechtsneutral formuliert. Wozu und wie?

Eine gender-UPDATE-Weiterbildung

Hinweis: Dieses Seminar entspricht den AMS Richtlinien für Weiterbildungen im Bereich Gender & Diversity.


Die Meinungen über geschlechtergerechte oder -sensible Sprache gehen auseinander: für die einen der erste Schritt zu Gleichberechtigung, für die anderen unnötig und mühsam. Wie ist die Sachlage? Was sind Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen? Kann geschlechtergerechter Sprachgebrauch zur Gleichstellung (z.B. in der Arbeitswelt) beitragen? Wenn ja, wie?
Der Workshop gibt einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und die verschiedenen Möglichkeiten Sprache gender-fair und einfach einzusetzen und stellt Argumentationshilfen für die Verwendung von geschlechtergerechter Sprache zur Verfügung.

Termin und Ort

Donnerstag 18.06.2015, 14:00 - 18:00 Uhr
Ort: Seminarraum im A&O Hotel, Eggenberger Straße 7, 8020 Graz
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Bitte kontaktieren Sie uns für Assistenz und Information.

Kosten: 80.- Euro, gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

Leitung: Dr. Lisa Horvath
Psychologin mit Schwerpunkt Sozialpsychologie und Geschlechterforschung; wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Graz (2007-09), Bern (2010-12), Lausanne (2012-13) und Aachen (aktuell); Lehraufträge an den Unis Klagenfurt, Salzburg, Graz. Absolventin des Gender- Kompetenz Lehrgangs (2009-10) & Trainerin im Lehrgang der GenderWerkstätte seit 2012. Thematisch setzt sich Lisa Horvath mit Geschlechterrollen, geschlechtergerechter Sprache, Geschlecht am Arbeitsplatz und interpersonaler Kommunikation auseinander

Anmeldung unter anmeldung(at)frauenservice.at oder 0316 / 716022

 

Deutschkonversation

Jeden Donnerstag von 9-11 Uhr (nicht in den Schulferien) gibt es im Infocafé palaver eine offene Gesprächsrunde für Frauen. Alle Frauen, die gerne mit anderen (u.a. native speaker) ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen, sind herzlich eingeladen

Termin: Jeden Donnerstag, 9-11 Uhr
Ort: Infocafé palaver
KOSTENLOS, keine Anmeldung erforderlich.
 

English Conversation Group
For all women who would like to meet other women and talk and improve their English.

Every tuesday from 2:00 pm to 3:30 pm (except school holidays)
Location: Infocafé palaver
No registration is required and this group is free of charge!

 

Generationen- und interkulturelles Frauenfrühstück
Beim gemütlichen Zusammensein haben Frauen die Möglichkeit, andere Frauen aus verschiedenen Ländern und Altersstufen kennenzulernen, zu plaudern, sich auszutauschen und gemeinsam zu frühstücken. Eine gute Möglichkeit für Frauen Kontakte zu knüpfen und vielleicht neue Initiativen und kleine Projekte zu starten! Um das Frühstück vielfältig zu gestalten, bringen Sie bitte kleine Speisen mit.

Wann: Freitag, 12.6.2015, 9-11 Uhr
Wo: Infocafé palaver im Frauenservice Graz, Lendplatz 38, 8020 Graz
KOSTENLOS, keine Anmeldung erforderlich.

 

Meditation und Entspannungsübungen für Frauen
Atmen, bewegen, spüren, berühren, lachen, loslassen, genießen, Freude empfingen... Clara Franceski führt Sie an den Meditationsnachmittagen auf eine spannende Entdeckungsreise zu sich Selbst.

Wann: Mittwoch, 17.6.2015, 16-17 Uhr
Ort: Infocafé palaver
KOSTENLOS, keine Anmeldung erforderlich!

 


Informationsabend: Einvernehmliche Scheidung
Eine Juristin des Frauenservice Graz vermittelt Informationen zur einvernehmlichen Scheidung und den damit verbundenen Rechtsfolgen.

Termin: 16.6.2015, 18-19.30 Uhr
Ort: Frauenservice Graz, Lendplatz 38, 8020 Graz
ANMELDUNG unter 0316/716022
Kosten: freiwillige Spenden

Auf Wunsch werden Teilnahmebestätigungen zur Vorlage bei Gericht ausgestellt.

Für Männer findet zeitgleich eine Rechts-Info in der Männerberatung statt: Dietrichsteinplatz 15/8, 8010 Graz, 0316/831414

 

recht:einfach - Frauencafé und Rechtsinfo: Die gelungene Kontaktlegung für Eltern und Kinder
Viele Obsorge Streitigkeiten sind Folge von unüberlegten Kontaktrechtsvereinbarungen. Doch wie gelingt eine "gute" Kontaktregelung? Worauf sollen Eltern besonders achten? Im entspannten Rahmen können Sie Informationen einholen und Erfahrungen austauschen. Beide Elternteile sind willkommen!

Mit: Barbara Scherer, Juristin, Beraterin im Frauenservice
Wann: Mittwoch, 27.5.2015, 9.30-11.30 Uhr
Wo: Infocafé palaver
KOSTENLOS, keine Anmeldung erforderlich

 

[gewi.fakultaet] Vortrag: Sally Haslanger (MIT): Women and Minorities in Philosophy, 18. Mai

Sally HASLANGER (MIT): 

"Are We Cracking the Ivory Ceiling? Women and Minorities in Philosophy"

 

DATE:   May 18,  6pm  - 8pm
VENUE: UR. 09.51, Heinrichstraße 26/5, 8010 Graz


WOMEN IN PHILOSOPHY is a series of lectures organized by the Philosophy Department at the University of Graz. The objectives of the series are to promote philosophy in Graz and to narrow the gender gap in the profession.  The events will bring some of the world´s

leading philosophers and thereby facilitate the contact of students and faculty with internationally acclaimed women philosophers.

 

Upcoming Lecture in Fall:

Barbara Herman (UCLA): November 12


Attendance is free and everybody is welcome!

For further information please contact:

 

 

ORGANIZERS:
Cristina Borgoni: cristina.borgoni-goncalves(at)uni-graz.at
Martina Fürst: martina.fuerst(at)uni-graz.at
Sonja Rinofner: sonja.rinofner(at)uni-graz.at
Amelie Stuart: amelie.stuart(at)uni-graz.at

 

Dr. Martina Fürst

APART-Fellow | Austrian Academy of Sciences

Department of Philosophy

University of Graz

Heinrichstraße 26/V

Graz, AUSTRIA

Frauenrechte und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues denken > Zukunft gestalten Eine Konferenz anlässlich des 20jährigen Jubiläums der 4. Weltfrauenkonferenz

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek lädt ein zur Veranstaltung:


Frauenrechte und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues denken > Zukunft gestalten


Eine Konferenz + Podiumsdiskussion anlässlich des 20jährigen Jubiläums
der 4. Weltfrauenkonferenz

 

Podiumsdiskussion:
Dienstag, 9. Juni 2015 18-20 Uhr

Konferenz:
Mittwoch, 10. Juni 2015 9-17.30 Uhr

 

Wo: Bundesministerium für Bildung und Frauen,
        Audienzsaal, Minoritenplatz 5, 1014 Wien

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

Einladung zur offenen Ringlehrveranstaltung zu Disability Studies

Einladung zur offenen Ringlehrveranstaltung zu Disability Studies

Was versteht man eigentlich unter Disability Studies? Wer forscht aktuell zu diesem Thema in Österreich? Im Mai 2015 veranstalten die Universitäten Linz und Salzburg eine Ringlehrveranstaltung zu Disability Studies in Österreich.

Eingeladene Wissenschaftler_innen präsentieren aus aktuellen Arbeiten zum Thema Behinderung in Bezug auf Partizipation, Gewalt, Identität, Inklusion, Repräsentation, Kunst und kulturelle Formen in Österreich.

Eingeladen zur offenen Lehrveranstaltung sind Studierende, Forscher_innen, Praktiker_innen und Menschen mit und ohne Behinderungen. 

 

Salzburg:

Wo: Unipark in Salzburg
Wann: 8. Mai, 13.30-16-45 Uhr und 9. Mai, 9.30-17.00 Uhr

Linz:

Wo: Tabakfabrik in Linz
Wann: 29. Mai, 13.30-17.00 Uhr und 30. Mai, 9.30-17.00 Uhr

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.

Einladung zur Präsentation der Studie: Gender- und Diversitätspolitik an Fachhochschulen und Privatuniversitäten

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft lädt herzlich zur Präsentation der Studie Gender- und Diversitätspolitik an Fachhochschulen und Privatuniversitäten Status Quo-Bericht zur Praxis der Gleichstellung und Frauenförderung an den Fachhochschulen, den Privatuniversitäten und der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria.


Eine Veranstaltung der Stabstelle Gender- und Diversitätsmanagement und der Abteilung Hochschulstatistik, Expertisen zur Hochschulentwicklung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Wann: Mittwoch, 20. Mai 2015, 10-12 Uhr

Wo: BMWFW Veranstaltungsraum; Freyung 3, 2. Stock; 1010 Wien

 

Um Anmeldung wird bis spätestens 6. Mai 2015 gebeten!

Weitere Informationen finden Sie hier

Vortragsreihe Genderforschung: "Ich bin anders?!: Wie Frauen Ihre berufliche Identität in Wissenschaft und Technik verhandeln"

Vortragsreihe Genderforschung:
"Ich bin anders?!: Wie Frauen Ihre berufliche Identität in Wissenschaft und Technik verhandeln"

Wann: 16.4.2015, 18.30-20.00 Uhr

Wo: HS A, Universitätsstraße 7 (NIG), 6. Stock, 1010 Wien

Vortragende: Univ.-Prof. Mag. Dr. Sabine Theresia Köszegi

 

Weitere Informationen finden Sie hier

Modularer Lehrgang gender: intersektional & divers Relevante Kompetenzen für die Praxis 2015 / 2016

Modularer Lehrgang mit Zertifikat zum Gender Berater / zur Gender Beraterin im eigenen Berufsfeld


Zielgruppe - Zertifikat

Wissen und Kompetenzen im Umgang mit Vielfalt von Geschlecht und anderen Diversitäts-kategorien sind eine Herausforderung im beruflichen und sozialen Umfeld. Der Lehrgang vermittelt theoretische Grundlagen und legt besonderen Wert auf die Umsetzung in die Praxis.
Der Lehrgang richtet sich an Interessierte aus dem öffentlichen Bereich, der Verwaltung, Universitäten, außeruniversitärer Forschung, aus dem arbeitsmarktpolitischen Bereich, dem Sozialbereich, aus der frauen- oder männerspezifischen Arbeit und an (zukünftige)
Frauen-, Gleichstellungs- oder Gender-Beauftragte.

Der Lehrgang ist von der Weiterbildungsakademie Österreich (WBA) mit 10 ECTS akkreditiert.


6 Module zu je 2,5-3 Tagen, 20-24 EH
Module 1-5 in begrenztem Ausmaß auch einzeln buchbar

Modul 1: 12.11.2015 -14.11.2015: Gender-Kompetenzen: Eine Einführung [Lisa Mittischek, Michael M. Kurzmann & Lisa Horvath]

Modul 2: 10.12.2015-12.12.2015: Geschlecht als gesellschaftsstrukturierendes Merkmal oder: Möglichkeiten und Denkweisen jenseits des Zwei-Geschlechter-Modells [Lisa Horvath & Eva Taxacher]

Modul 3: 28.01.2016-30.01.2016: Sozialen Ungleichheiten auf der Spur. Intersektionale Analysen in der Praxis [Elli Scambor & Christian Scambor]

Modul 4: 03.03.2016-05.03.2016: Gender & Diversity Konzepte, Methoden und Haltungen in der Bildungsarbeit, im Training und der Leitung von Gruppen [Eva Taxacher & Roland Engel]

Modul 5: 28.04.2016-30.04.2016: Gerechtigkeit managen - Umsetzungsprozesse diversitätsorientiert gestalten [Roland Engel & Elli Scambor]

Modul 6: 09.06.2016-11.06.2016: Qualität, Professionalität und Praxis-Transfer [Michael M. Kurzmann & Sigrid Fischer]

Zertifikatsverleihung zzgl. Praxisarbeit (verpflichtend zum Erwerb des Zertifikats)

Wo: Bildungshäuser in Graz, Leibnitz, Bad Gams/Weststeiermark, Windischgarsten und
        Grundlsee

Dauer: 12. November 2015 bis 11. Juni 2016

Kosten: Gesamtlehrgang: 2.850,- Euro ust.frei
Frühbuchungsbonus bei Anmeldung bis 31.7.2015: 2.700,- Euro ust.frei
Einzelmodule 1-5: 450,- Euro ust.frei (begrenzte Plätze!)
zzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung, ca. 180,- Euro je Modul

Anmeldung und Details:
Anmeldung und Information unter anmeldung@frauenservice.at oder 0316 / 716022.

 

Lehrgangsbeschreibung zum Downloaden

Interdisziplinäre Rindvorlesung: Kunst/Erfahrung Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film"

 

Wann: Do, 7. Mai 2015 - 14 Uhr bis Fr. 8. Mai 2015 - 18 Uhr

Wo: E 0101, Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM), mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 3., Anton-von-Webern-Platz 1

Um Anmeldung wird gebeten unter:
Anita Götterer – goetterer@mdw.ac.at
T: 01/71155–3401

Informationen: Andrea Ellmeier – ellmeier-a@mdw.ac.at, T: 01/71155–6044 

 

Weiter Informationen

lauf:schritte Ausstellungseröffnung zum 8. März "Women on the Rise"

Ausstelltungseröffnung "Women o the Rise"
Zum Internationalen Frauentag zeigt das Frauenservice die Ausstellung „Women on the Rise“ mit rund 40 Porträts von Pionierinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Trotz gesellschaftlicher Schranken, haben sie Mut bewiesen, sich für mehr Bildung, soziale und politische Rechte für alle Frauen einzusetzen. Viele der Pionierinnen sind uns heute nicht mehr bekannt. Wir entdecken sie wieder.

Eröffnung mit Projektleiterin Mag.a Gerti Zupanich und mehreren Teilnehmerinnen am Projekt

Wann: Mittwoch, 04.03.2015, 16:00 Uhr, Ort: Frauenservice Graz, Lendplatz 38, 8020 Graz Ausstellungsdauer: 04.03.-30.04.2015 - im gesamten Haus

Eine Veranstaltung im Rahmen der Bibliothek und des feministischen Denkraums.

 

1. FrauenStadtSpaziergang 2015: Selbstbestimmt Altern
anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März

Das Thema „Alter“ ist ein Dauerbrenner, an dem sich viele gesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen verdichten: Ausgrenzungstendenzen gegenüber alten – und jungen - Menschen, die Reduktion des Altwerdens auf das Thema Pflege (ohne dessen Bedeutung schmälern zu wollen!), die Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Alter, Geschlecht und Armut. Älterwerden bedeutet zudem oft Einengung der Möglichkeiten, indem frau/man starre Stereotypisierungen erlebt. Diesem Thema widmet sich Djamila Rieger mit den Frauenservice-Projekten „ALTERnative Frauenbilder“ und „Pretty Old“. Der FrauenStadtSpaziergang öffnet den Blick für sozialräumliche historische und aktuelle Entwicklungen. Mit: Edith Zitz, Diversitätsfachfrau

Freitag, 06.03.2015, 16:00 Uhr, Treffpunkt: Orpheum (ehemals ein Friedhof - „Gottesacker“, dann „Haus der Jugend“), Orpheumgasse, 8020 Graz Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Call for Papers Studienjahr 2015/2016; Vortragsreihe: "Kunst-Forschung-Geschlecht"

Call for Papers für das Studienjahr 2015/16

Vortragsreihe "Kunst – Forschung – Geschlecht"
Vortragsreihe der Abteilung für Genderangelegenheiten, Universität für angewandte Kunst Wien

Space matters – Feministische und queere Strategien in Raumproduktion und Raumaneignung

Im Studienjahr 2015/16 thematisiert die Vortragsreihe "Kunst – Forschung – Geschlecht" den von Macht, Herrschaftsverhältnissen und Normen durchzogenen urbanen Raum und fragt nach Strategien der Umordnung, nach Formen der Aneignung durch feministische und queere Akteur_innen.

Es interessiert dabei nicht nur der Stadtraum mit seinen Orten, Zonen, Gebäuden und Plätzen und wie diese mit Blick auf Körper und Geschlecht transformiert werden (könnten). Es interessieren vor allem auch die Formen der Bewegung und des Bespielens, die sich nicht in da öffentlich, dort privat scheiden lassen, die Möglichkeiten der selbstbestimmten Produktion eines sozialen Raumes, der vorherrschende patriarchale Strukturen irritiert, diesen widerspricht.

Fokussiert werden Politiken der Sichtbarkeit und der Teilhabe, kritische Repräsentationsstrategien, Rauminterventionen, subversive Raumpraktiken und widerständige visuelle und sonische Kulturen im urbanen Raum. Es interessieren Eingriffe in eine Anordnung, in das Zusammenspiel von gesellschaftlichen Strukturen und sozialem Handeln, das Räume hervorbringt, zugunsten von Gegenräumen, die sich gegen Sexismus, Homophobie und Rassismus aussprechen.

Zur Vortragsreihe:
Die Vortragsreihe "Kunst – Forschung – Geschlecht" wird im Studienjahr 2015/16 an der Universität für angewandte Kunst Wien stattfinden und kann auch als Lehrveranstaltung absolviert werden. Die Vortragsreihe wird von der Abteilung für Genderangelegenheiten organisiert.

Wir laden Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Praktiker_innen aller Disziplinen ein, ihre Perspektive zu obigen Fragestellungen vorzustellen. Insbesondere möchten wir Nachwuchswissenschaftler_innen auffordern, Abstracts einzureichen – zum Beispiel aus dem Bereich Ihrer Dissertation. Vortragende erhalten ein Honorar von € 300,- Reisekosten werden übernommen. Eine Publikation der Beiträge ist geplant.

Konzept & Organisation der Reihe: Abteilung für Genderangelegenheiten

Einreichungen bitte per E-Mail bis spätestens 18. Mai 2015 an gender@uni-ak.ac.at mit

  • Arbeitstitel
  • Abstract (300 Wörter)
  • Kurzbiografie
  • Vollständigen Kontaktdaten

Einreichungen können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Symposium: Akademischer Feminismus. Produktion und Transfer von Genderwissen - 5.-6. Februar 2015

An der Universität Freiburg findet am Donnerstag 5. Februar und Freitag 6. Februar ein Symposium zum Thema: Akademischer Feminismus. Produktion und Transfer von Genderwissen statt.

Ort: Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstraße 58-62, Freiburg im Breisgau

Datum: 5.-6. Februar 2015

 

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos!

Um Anmeldung wird gebeten unter zag(at)mail.uni-freiburg.de .


Weitere Informationen finden Sie hier:
Programm

Tagungen der Fachgesellschaft Gender Studies (FG) und der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) , Universität Bielefeld, 12. bis 14. Februar 2015

Mitte Februar 2015 finden an der Universität Bielefeld zwei Tagungen zur Geschlechterforschung statt. Zum 13. Mal tagt die Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG).

Weiterhin findet unter dem Tagungstitel "Bewegung/en" die 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association statt.

 

Alle interessierten sind hierzu herzlich eingeladen!

Wo: Universität Bielefeld

Wann: 12.-14. Februar 2015

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Tagungsflyer KEG

Tagungsflyer FG

Kunst-Forschung-Geschlecht // 10.12.2014 // Silence and invisibility in art as an utopian women empire

Die interdisziplinäre Vortragsreihe "KUNST - FORSCHUNG - GESCHLECHT" an der Universität für angewandte Kunst Wien beschäftigt sich im Studienjahr 2014/15 mit dem Thema "Empires of Women. Konzepte und Konstruktionen matriarchaler Modelle/Concepts and Constructions of Matriarchies".


Nächster Termin:
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Beginn: 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Hörsaal 4 der Universität für angewandte Kunst Wien
(Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien, Altbau, 1. Stock)

Silence and invisibility in art as an utopian women empire.
Vortrag: Sandra Leandro

What drives someone to silence and invisibility? Is this the opposite of an empire or really a protective island? Could it be a way of being against the dominance of the male gaze? This lecture wants to focus on Utopia of the 1st women movement and compare nineteenth and twentieth centuries portuguese and other european women artists with high and low visibility.
The Portuguese painter Isabel Boaventura (1870-1925) is an interesting case study because until 2012 no dictionary recorded her, no book mentioned her, she didn’t appear in any catalog, she wasn’t found on Google... Is she a fictional figure? Isabel Boaventura never displayed her paintings in public. Why did this happen? Was it her option? At the time she lived in, several women displayed their work in private or public exhibitions and often had a dominant presence in those events, but with few exceptions their historic legacy is still almost unknown. I would like to compare Isabel Boaventura with other case studies: the very well known French painter Rosa Bonheur (1822-1899); Josefa Greno (1850-1902) with her tragic love story and liberation through painting; the enigmatic Aurélia de Sousa (1867-1922), among others.

Sandra Leandro is an Assistant Professor at Universidade de Évora. PhD and MA in Contemporary Art History from Universidade Nova de Lisboa (UNL). Researcher at the Institute of Art History (UNL). Organizer of the Ist International Congress "Art and Gender" (Lisboa, 22-24 Outubro 2014).

Link zur Homepage:
http://dieangewandte.at/gender/leandro


Aviso:
Nächster Vortrag: Mittwoch, 18. März 2015
Radu Leca
Island of Girls: Female-Only Utopias in Japanese Culture
This lecture analyses actualizations of ideas of a female-dominated society in 20th century literary and visual culture of Japan. Though fictional, these female-only spaces constitute sites of empowerment and enable explorations of alternative gender-roles.

 

 

38. Innsbrucker Gender Lecture: Die Debatte um eine geschlechtergerechte Sprache. Eine transnationale Perspektive

Jana Valdrova, Universität Budweis, greift die Debatte um eine geschlechtergerechte Sprache auf, berichtet in einer transnationalen Perspektive über den "eingeschlechtlichen" Sprachgebrauch des Tschechischen im öffentlichen Raum, sucht nach Ursachen der weit verbreiteten Ablehnung einer sprachlichen Gleichbehandlung (nicht nur im Tschechischen) und zeigt an Beispielen, welche Auswirkungen der maskulin-dominierte Sprachgebrauch haben kann.

Wie viel geschlechtergerechte Sprache braucht man/frau, um eine Gleichbehandlung von Frauen und Männern in Stand zu halten? Hat Austrian Standards Institute recht, wenn es in der neuen Form für Textgestaltung A 1080 bei der Personenbezeichnung "eingeschlechtliche Formulierungen" gelten lassen will? Wäre die aktualisierte Norm Weiss zu begründen, weil sie die Textgestaltung deutlich vereinfacht? Können ihre BefürworterInnen auf die postsozialistischen Länder als ein Vorbild für unkomplizierte Kommunikationsart hinweisen, weil in deren öffentlichem Sprachgebrauch (noch) überwiegend das generische Maskulinum zur Bezeichnung von Frauen und Männern verwendet wird?

 

Eine Veranstaltung von: Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung in Kooperation mit Radio Freirad

 

Kommentar: LR Christine Baur, Tiroler Landesregierung

Moderation: Erna Appelt, Institut für Politikwissenschaft

 

Zeit: Dienstag 11. November 2014, 19-21 Uhr

Ort: Fakultätssitzungssaal, 3. Stock/Ost, SoWi, Universitätsstraße 15, 6020
        Innsbruck

 


"Ethnographie der Erwerbsarbeit von Frauen in einer prekarisierten Region"

 

Ethnographie der Erwerbsarbeit von Frauen in einer prekarisierten Region

Veränderungen des Wirtschaftssystems führen zu Transformationsprozessen im Zugang zu Erwerbsarbeit und zu einer zunehmenden Destabilisierung von Arbeitsplätzen. Sie betreffen auch die Lebenszusammenhänge der Menschen in wirtschaftlich schwach strukturierten Regionen. Am Beispiel des steirisch-südburgenländischen Grenzraumes soll dieser Wandel im Zugang der Erwerbsarbeit mit besonderem Blick auf die Rolle der Frauen besprochen werden.

 

Mit: Mag. phil. Isabella Wahlhütter studierte von 2008 bis 2013 Volkskunde im Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Universität Graz. Sie befasst sich insbesondere mit Genderfragen und mit sozialen, ökonomischen und kulturellen Bedingungen in der Forschungsregion.

 

Zeit: Donnerstag 13. November 2014, 19 Uhr

Ort: Volkskundemuseum, Paulustorgasse 13a, 8010 Graz

 

Kontakt:

Tel.: ++43(0) 316/8017 9899
www.volkskundemuseum.at
http://www.volkskundemuseum.at

 

 

"Männlichkeit und Gleichstellung - zwischen Geschlechterdemokratie und Männerrechtsbewegung"

"Männlichkeit und Gleichstellung - zwischen Geschlechterdemokratie und Männerrechtsbewegung" - Tagung im Rahmen des Internationalen Männertags am 17. November 2014

 

In den letzten Dekanden haben sich im gesamten europäischen Raum Initiativen, Verbände, Bewegungen und Plattformen etabliert, die sich in der einen oder anderen Weise mit Männern und Gleichstellung beschäftigen. Diese Bewegungen und Initiativen unterscheiden sich vor allem in ihrer Positionierung zu Gleichstellungsfragen. Vergleichende Analysen lassen "balancierte" Zugänge erkennen, die bestehende Privilegien kritisch hinterfragen, gleichzeitig aber auf Kosten - verstanden als Benachteiligung - und Diversität von Männlichkeiten Bezug nehmen. Dem gegenüber stehen "unbalancierte" Zugänge, die sich ausschließlich auf Kosten von Männlichkeiten beziehen und dabei sowohl Privilegien als auch die Diversität von Männlichkeiten weitgehend außer Acht lassen. Beispiele für die beiden Zugänge lassen sich in Österreich ausmachen. Ziel der Veranstaltung ist es, insbesondere Diskurse, Argumentationslinien und Denkformen im Feld der Männerrechtsbewegung vom Standpunkt eines geschlechterdemoktratischen Verständnisses kritisch zu reflektieren und  "unbalancierten" Zugängen aktuelle Befundlagen gegenüberzustellen.

 

Wann: Montag 17. November 2014, 16 Uhr

Wo: Wartinger Saal, Karmeliterplatz 3 Graz

 

Um Anmeldung wird bis zum 12. November 2014 gebeten unter:

http://vmg-steiermark.at/content/maennlichkeit-und-gleichstellung-zwischen-geschlechterdemokratie-und-maennerrechtsbewegung

 

Programm

 

 

2. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung

 

2. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung

 

DE | STABILISIERUNGEN

Theorie | Transfer | Selbst | Gesellschaft

 

Wann: Donnerstag 4. Dezember – Samstag 6. Dezember 2014

Wo: Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Karl-Franzens-Universität Graz

 Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ),

 Graz Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

 

Tagungsprogramm unter:

http://static.uni-graz.at/fileadmin/Koordination-Gender/Allgemeines/Programm_oeggf_2014.pdf

 

Anmeldung bis spätestens 1. November 2014!

 

Weitere Informationen:

http://koordination-gender.uni-graz.at/de/projekte/oeggf-jahrestagung/

 

 

To be Published: aktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Graz werden vorgestellt

 

Vortrag im Rahmen der Reihe To be Published - aktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz werden vorgestellt:

 

"Warum ist der Himmel blau?" Eine Ursachen-Analyse der (De-)Motivation von Frauen für den Beruf der Linienpilotin

 „Wenn Gott gewollt hätte, dass Frauen fliegen, hätte er den Himmel rosa gemacht.“
Diese Floskel vom Männerhimmel hält sich zäh unter Piloten. Ebenso zäh wie der niedrige Anteil an Pilotinnen, der in der privaten wie in der zivilen Luftfahrt weltweit bei nur rund 5 Prozent liegt.

„Warum ist der Himmel blau?“ geht der Frage nach, warum so wenige Frauen dem Traum vom Fliegen folgen und versteht sich als kritische Auseinandersetzung mit gängigen Stereotypen und Klischees von Männlichkeit, Weiblichkeit und entsprechender geschlechtlicher Zuordnung zu Berufen.

Wann: Mittwoch 5. November 2014, 18:00 - 19:30 Uhr

 

Wo: Frauenservice Graz, Bibliothek, Lendplatz 38, 8020 Graz

 

Vortragende: Mag.a Gabriele Metz, MA 

 

Kontakt: Ilse Wieser, ilse.wieser(at)uni-graz.at, 0316/380-1020

Link: http://koordination-gender.uni-graz.at/de/geschlechterstudien/veranstaltungen0/#c113867

 

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung, dem Institut für Soziologie - Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie, Universität Graz, sowie dem IFZ - der Grazer Standort des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt - in Kooperation mit dem Frauenservice Graz.

 

 

Religion am Donnerstag - Genderforschung vernetzt

 

Genderforschung vernetzt  - Interdisziplinäre Ringvorlesung anlässlich  „20 Jahre Frauen- und Geschlechterforschung an der Kath.-Theologischen Fakultät“

 

Seit 20 Jahren gibt es an der Katholisch-Theologischen Fakultät (an keiner ande­ren sonst!) einen Forschungsschwerpunkt „Frauen- und Geschlechterforschung“ (http://genderforschung-theologie.uni-graz.at/), der mit Forschungen anderer Fakul­täten der Universität Graz von Anfang an gut vernetzt war. Die Lehrveranstaltungs­reihe erweist die Anschlussfähigkeit und Relevanz der theologischen Forschung für andere Disziplinen und stellt sie für ein breites Publikum vor.

 

Zeit: 19 Uhr

 

Ort: UZT Universitätszentrum Theologie. Heinrichstraße 78, 8010 Graz

        Hörsaal Regilind und Irmingard von Admont (HS 47.01)

 

 9.10. Leopold Neuhold/Anita Prettenthaler-Ziegerhofer
          Bewegte Frauen          
          Frauenbewegung einst und jetzt

 

16.10. Anneliese Felber/Marlene Peinhopf
           Weibliche Unkeuschheit als männliches Problem?

 

23.10. Irmtraud Fischer/Käthe Sonnleitner
           Alttestamentliche Frauenfiguren als Legitimation weiblicher Herrschaft
           im Mittelalter

 

6.11. Josef Pichler/Erich Lehner
         Jesus und die starken Männer?        
         Bibel und Männerforschung

 

13.11. Andrea Taschl-Erber/Margit Stadlober
           Inszenierungen der Begegnung mit dem Göttlichen
           Verbildlichung vion biblischen Frauenfiguren

 

20.11. Maria Elisabeth Aigner/Ingrid Pfandl-Buchegger
           "Images of women"
            Die Darstellung von Frauen in religiösen und künstlerischen Texten

 

27.11. Michaela Sohn-Kronthaler/Karin Schmidlechner-Lienhart
           Weibliche Widerstandsformen aus der Perspektive der Kirchengeschichte
           und Zeitgeschichte
  

 

4.12. Theresia Heimerl/Lisa Kienzl
         Moses, Noah und Hollywood
         Religion und Gender im Film

 

11.12. Ulrike Bechmann/Cornelia Wustmann
           Religiöse Erziehung?
           Kindergärten in einer pluralistischen Gesellschaft

 

18.12. Rainer Bucher/Renate Ortlieb
           Betriebliche Weihnachtsfeiern
           Unternehmen im Sumpf des religiösen Brauchtums und der Gender           
           Regimes

             

lauf:schritte 30 Jahre Frauenservice - Tagung und Fest

 

 

 

lauf:schritte 30 Jahre Frauenservice - Tagung und Fest

 

Do, 16.10.2014,

13:00 Uhr  - 17:00 Uhr Tagung „feministische visionen quer denken“   im Palais Thinnfeld, 2. Stock, Mariafhilferstraße 2, 8020 Graz

 

Als das Frauenservice in den 1980er Jahren gegründet wurde, standen Frauenforschung und praktische Politik noch in engem Verhältnis zueinander. Inzwischen gibt es Gender Studies an den Universitäten, Frauenorganisationen haben sich professionalisiert und es wurden eigene Frauenreferate und -abteilungen in der öffentlichen Verwaltung geschaffen. Die Themen sind stetig mehr und vielfältiger, kurz: es ist unübersichtlich geworden. Von wissenschaftlicher Seite werden Ungleichheitsverhältnisse immer differenzierter betrachtet; intersektionale Ansätze haben die Parteilichkeit für Frauen in der Forschung abgelöst. In der Alltagspraxis wird jedoch vieles von diesem Wissen nicht rezipiert, geht verloren oder bleibt unzugänglich.
Wissen über Emanzipation, Geschlechtergerechtigkeit und feministische Anliegen tradiert sich nicht automatisch, sondern will immer wieder neu gefunden, umgearbeitet und vermittelt werden.
Um die Bewegung zwischen theoretischer Reflexion und praktischem Tun zu ermöglichen, braucht es Lern- und Dialogorte, die an Vielfalt und Heterogenität orientiert sind. Orte, wo sowohl Differenzen zwischen Frauen als auch Differenzen zwischen Frauen, Männern und anderen Geschlechterkonstruktionen wahrgenommen und anerkannt werden. Die Tagung „feministische visionen quer denken“ setzt genau dort an und bietet eine Möglichkeit für Lernen, Dialog und Austausch. Dabei sollen folgende Fragen im Mittelpunkt stehen:

 

Welche aktuellen feministischen, kritischen Theorien bilden den Kontext für Strategien sozialer Gerechtigkeit?

Braucht es autonome Frauenräume heute noch und warum? Oder warum nicht? Welche Herausforderungen und Fragestellungen müssen sie bewältigen?

Wo gibt es Schnittmengen, Allianzen und Kooperationen, z.B. zur kritischen Männerbewegung, bzw. wo sollte es sie geben?

 

Kurzinputs und Diskussionen mit den Referent*innen:

> Mag.a Dr.in Christine M. Klapeer (Universität Wien)
„queer, feministisch, frauenbewegt - ein (un-)produktives Spannungsverhältnis“

> Dr. Marina Gržinić (Akademie der bildenden Künste Wien, Slowenische Akademie der Wissenschaften und Künste Ljubljana)
“Feminist struggles, postcolonial thinking and the notion of decoloniality”

> Hinrich Rosenbrock, MA (Universität Marburg)
„Die antifeministische Männerrechtsbewegung: Frauen- und männerfeindlich zugleich.“

> Dr. Claudia Neusüß (compassorange GmbH, Politik- und Organisationsberaterin, Mitgründerin und Genossenschaftlerin der Weiberwirtschaft eG)
„Gender-Wissen. Herausforderungen der Theorie-Praxis-Verbindung“

 

Moderation: Dr.in Daniela Jauk (feministische Soziologin)

Teilnahme kostenfrei!
Anmeldung unter: anmeldung(at)frauenservice.at

 

17:00 Uhr Festakt in  Luise im Kunsthaus, Lendkai 1, 8020 Graz

Festrednerinnen:

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek (angefragt), Landesrätin Bettina Vollath, Bürgermeisterstellvertreterin Martina Schröck.
Weitere GastrednerInnen aus der Kooperations- und Netzwerktätigkeit.

Buffet

Musik: Madame Baheux: Jelena Popržan - Viola, Gesang Ljubinka Jokić - E-Gitarre, Gesang DeeLinde - Cello, Gesang Lina Neuner - Kontrabass Maria Petrova - Schlagzeug

Vortrag am 20. März 2014 an der Universität Graz (Resowi-Zentrum)

Die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung und das Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz laden zum Vortrag

Transnationalization and Its Absence:

The Balkan Semiperipheral Perspective on Masculinities

Dr.in Marina Hughson ( Blagojević)

Zeit: Donnerstag, 20. März 2014, 13:00 - 14:00 Uhr

Ort: Universität Graz, Resowi-Zentrum, SR 15.15., C1

Abstract: s.u.

Frau Dr.in Marina Hughson (Blagojević) ist Soziologin und eine Gender-Expertin, sie war Universitätsprofessorin an der Universität Belgrad und Gastprofessorin in den verschiedensten Ländern. Zuletzt arbeitete sie am Institute for Criminological and Sociological Research in Belgrad, derzeit ist sie hier an der Universität Graz die aktuelle Aigner-Rollett-Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterforschung, die im Sommersemester 2014 an der Fakultät für Geisteswissenschaften, am Zentrum für Südosteuropastudien angesiedelt ist.

Dieser Vortrag basiert auf dem gleich benannten Titel des kürzlich erschienenen Buchs €Rethinking Transnational Men: Beyond, Between and Within the Nations€ (ed. By Jeff Hearn, Marina Blagojevic and Kathrine Harrison, Routledge, 2013).

Sie hält drei Lehrveranstaltungen an der Universität Graz, die in englischer Sprache abgehalten werden und noch belegt werden können:

SE 505.738 Gender-Regime an der Semiperipherie (Rückentwicklung und Re-Traditionalisierung),

VO 505.740 Frauenfeindlichkeit auf dem Balkan: Kulturen und Gesellschaften,

SE 505.739 Krieg, Frieden und Aussöhnung auf dem Balkan aus der Gender-Perspektive

Abstract zum Vortrag:

Transnationalization and Its Absence:

The Balkan Semiperipheral Perspective on Masculinities

Marina Hughson ( Blagojević)

This lecture will build on a chapter by the same title, recently published in a book €Rethinking Transnational Men: Beyond, Between and Within the Nations€ (ed. By Jeff Hearn, Marina Blagojevic and Kathrine Harrison, Routledge, 2013).

Feminism, both in practice and in theory, has a long tradition of dealing with absences and naming the unnamed. It is often the quest for recognition, visibility, and appreciation that has been the strongest driving force for activism, research, theories, and policies. In epistemic terms, dealing with the absences is the most fruitful, if not the only possible, approach for innovative interventions into the knowledge production. However, even when some absences are “very much present”, very obvious, when they are “loud” beyond invisibility, “screaming out”, when they are almost recognized and legitimized as such, they do not necessarily have the power of reshaping the dominant knowledge map or prevailing knowledge paradigms. On the contrary, their absence might become normalized as self-understood presence, and they can even be reshaped and recycled to fit to that “new normalcy”. One of the clear cases of the infinite inferiority and invisibility of the claim on difference within hegemonic feminist theorizing is, sadly, related to the semiperiphery. The semiperiphery, regardless of all evidence, theoreticized self-reflection, and endless and repeated efforts to communicate its own uniqueness, still stays unnamed and not referred to. Within dominating feminist theorizing from the center, which is readily and openly acknowledging the contribution of postcolonial feminist approaches, no place seems to be left for theorizing on the difference of the “Second World”, or the semiperiphery. In this text the issues of men and contexts are raised following Connols argument for the nontriviality of ontologies. It seems that both the semiperiphery and men at the semiperiphery share the position of being ontological presences and discursive absences. This lecture will address the issues of ontologies, both of men and the contexts they live in.

Balkan men are an “invisible presence” in discourses on “transition” because they represent “invisible losers” and even “denied losers”, those who often cannot even be perceived as “victims”, since they live in patriarchal societies, and they are ascribed collective responsibility for nationalisms, wars, and destruction, within the circles of gender scholars. The victimhood paradigm is almost exclusively attached to women. There is a kind of a discursive vacuum for any alternative interpretation, both within and outside the Balkans.

Gastvortrag: Freia Hoffmann & Volker Timmermann - 9.12.2013

Gastvortrag

 

 

Freia HOFFMANN & Volker TIMMERMANN (Oldenburg):
Quellentexte zur Geschichte der Instrumentalistin im 19. Jahrhundert

 

Universitätsbibliothek, -archiv, MusikinstrumentensammlungZentrum für Genderforschung

Buchpräsentation (Neuerscheinung Herbst 2013) mit musikalischen Beiträgen

9.12.2013; Beginn 18:30 , LEONHARDSTRAßE 15, EG, ZI. 24

 

 

 

Ausschreibung von 10 Lehrveranstaltungen an der Uni Klagenfurt - Bewerbungsfrist: 9.12.2013

Die interdisziplinäre ExpertInnenkommission des Wahlfachstudiums „Feministische Wissenschaft/Gender Studies“ der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt lädt alle interessierten Lehrbeauftragten ein, sich für genderbezogene Lehrveranstaltungen im Rahmen des Wahlfachs Feministische Wissenschaft/Gender Studies zu bewerben.

Insgesamt werden 10 Lehrveranstaltungen (mit jeweils 2 Semesterwochenstunden) aus folgenden Themenbereichen ausgeschrieben (Lehrveranstaltungen in englischer Sprache sind ausdrücklich erwünscht):

  • 1 Lehrveranstaltung im Modul Einführung
  • 2 Lehrveranstaltungen im Modul Lebensräume
  • 2 Lehrveranstaltungen im Modul Historizität – Erinnerung – Erfahrung
  • 1 Lehrveranstaltung im Modul Kommunikation – Repräsentation
  • 3 Lehrveranstaltungen im Modul Körper – Psyche – Leiblichkeit
  • 1 Lehrveranstaltung im Modul Technik

 

Den genauen Ausschreibungstext finden Sie in der Beilage. Nähere Informationen finden Sie auch unter www.uni-klu.ac.at/gender.

Die Bewerbungsfrist endet am 9. Dezember 2013, die Bewerbungen sind ausschließlich per Email an gender.zentrum(at)uni-klu.ac.at zu richten.

Mit freundlichen Grüßen,

Utta Isop

 

The interdisciplinary expert commission of the elective program Women’s and Gender Studies at the Alpen-Adria-Universität Klagenfurt is hereby issuing a call for course proposals in the elective program Women’s and Gender Studies. Please send your application documents to the Centre for Women’s and Gender Studies at the Alpen-Adria-Universität Klagenfurt by Email only (gender.zentrum@uni-klu.ac.at). The deadline for applications is December, 9th 2013.

The commission is announcing 10 courses (two semester hours per week each) in the following topic areas:

- 1 course in the module Introduction

- 2 courses in the module Living Space/Lebensraum

- 2 courses in the module Historicity – Memory – Experience

- 1 course in the module Communication – Representation

- 3 courses in the module Body – Psyche – Physicality

- 1 course in the module Technology

For more information see the attached document or get in touch with Utta Isop at the Center for Women’s and Gender Studies (gender.zentrum(at)uni-klu.ac.at).

We kindly request lecturers to appropriately address wide diversity of our students in the elective program Women’s and Gender Studies: they study in different faculties (Business Administration and Economics, Technology, Cultural Science, Interdisciplinary) and mostly do not have previous knowledge of Women’s and Gender Studies.

Best regards,

Utta Isop

 

Zentrum für Frauen- und
Geschlechterstudien

Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Sterneckstraße 15, 9020 Klagenfurt/Celovec
T: ++43/463 2700/1022
H: http://www.uni-klu.ac.at/gender
E-Mail: gender.zentrum(at)uni-klu.ac.at
Lage: http://www.uni-klu.ac.at/iff/inhalt/286.htm

 

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Call for Papers "Privat/öffentlich: Gesellschaftstheoretische Relevanz einer feministischen Debatte" - 22.-23. Mai 2014

Call for Papers

„Privat/öffentlich: Gesellschaftstheoretische Relevanz einer feministischen Debatte“

Arbeitstagung der AG GeschlechterGesellschaftsTheorien (GGT)

22.-23. Mai 2014

im Studienhaus Wiesneck,
Institut für politische Bildung Baden-Württemberg e.V.,
Wiesneckstraße 6, D-79256 Buchenbach bei Freiburg

www.wiesneck.de

 

In der Arbeitsgruppe „GeschlechterGesellschaftsTheorien“ (GGT) treffen sich seit 2007 Sozialwissenschaftlerinnen und wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz halbjährlich zum konzentrierten wissenschaftlichen Austausch. Ziel ist die systematische Auslotung von Gesellschaftstheorien im Hinblick auf Verknüpfungsmöglichkeiten mit zentralen Einsichten der Frauen- und Geschlechterforschung. Auf diese Weise sollen die Erkenntnispotenziale von Gesellschaftstheorien und Genderforschung für die Weiterentwicklung von Theoriebildung und Zeitdiagnose genutzt werden. Ein Produkt der bisherigen gemeinsamen Arbeit ist das Buch „Zeitgenössische Gesellschaftstheorien und Geschlechterforschung. Einladung zum Dialog“, hrsg. von Heike Kahlert und Christine Weinbach, Wiesbaden: Springer VS 2012.

Um die wechselseitigen Anregungs- und Erkenntnispotenziale von Gesellschaftstheorien und Geschlechterforschung weiter auszuarbeiten, interessiert sich die GGT-AG derzeit für die Revision relevanter Gesellschaftstheorien und einflussreicher Zeitdiagnosen aus der Perspektive der feministischen Debatte zum Spannungsverhältnis von privat und öffentlich. Hier gilt das Private als Ort asymmetrischer Geschlechterverhältnisse und patriarchaler Gewalt oder auch als notwendiger Schutzraum von Individualität. Die Öffentlichkeit wird als Paradigma für Ausschlüsse von Frauen, aber auch als Sphäre emanzipatorischer Selbstermächtigung gesehen. Von Bedeutung für diese Diskussion sind die Prozesse und Dimensionen der Grenzziehung z.B. entlang geschlechtlicher Arbeitsteilung sowie vor allem in jüngerer Zeit auch das Reflexivwerden dieser Unterscheidung z.B. durch Gleichstellungskonzepte wie Gender Mainstreaming.

Die geplante Arbeitstagung soll dazu dienen, diesen feministischen Diskussionsstrang an etablierte Gesellschaftstheorien und relevante Zeitdiagnosen mit dem Ziel ihrer Fortentwicklung heranzutragen. Mögliche Fragestellungen sind:

· (Wie)Thematisieren ausgewählte Gesellschaftstheorien und Zeitdiagnosen das Spannungsverhältnis privat/öffentlich? (Inwiefern) Problematisieren sie das Spannungsverhältnis? Werden dabei Geschlechterbeziehungen und/ oder -verhältnisse berücksichtigt?

· Wie problematisieren unterschiedliche disziplinäre Zugänge das Themenfeld privat/öffentlich? Welche Bezüge zu Geschlechter- und Gesellschaftstheorien werden dabei hergestellt?

· Welche Dimensionen und Ebenen berücksichtigen die jeweiligen Entwürfe (z.B. zeitlich, sozialräumlich, sozialstrukturell, kulturell); wählen sie einen spezifischen methodischen Zugang für ihre Analyse?

· Gibt es spezifische Themen, entlang derer die Gesellschaftstheorien und relevanten Zeitdiagnosen Überlegungen zur Differenz von privat und öffentlich entwickeln (z.B. Sexualität, (Reproduktions-)Arbeit und Care, demokratische Partizipation, staatliche Eingriffe und Kontrolle, Logik kapitalistischer Profitmaximierung, Persönlichkeitsrechte, massenmediale Veröffentlichung des Privaten)?

· Welche Rolle spielen Macht, Herrschaft und Ungleichheit, aber auch emanzipatorische Potenziale in den Entwürfen?

Das Spektrum der zu diskutierenden Gesellschaftstheorien und Zeitdiagnosen kann breit sein; beispielsweise wären Theoretiker wie Marx, Polanyi, Foucault, Sennett oder Beck denkbar. Theorievergleichend angelegte Beiträge sind ebenfalls willkommen. Wegen der beobachtbaren Perspektivenvielfalt auf die Unterscheidung von privat und öffentlich sollen in den Beiträgen auch die entsprechenden (neuen) Grenzziehungen und Grenzverwischungen überdacht werden. Ausgangspunkt sollte stets die feministische Debatte zum Spannungsverhältnis von privat und öffentlich sein, das in den Beiträgen durchaus auch kritisch reflektiert werden kann.

Für die gemeinsame Diskussion dieser Fragestellungen im Rahmen einer Arbeitstagung freuen wir uns auf Beiträge interessierter Kolleg_innen – auch Beiträge von Nachwuchswissenschaftler_innen sind herzlich willkommen!

Bitte senden Sie Ihr Abstract (Umfang ca. 2.500 Zeichen, max. 1 Seite) bis zum 12. Januar 2014 an PD Dr. Heike Kahlert (mail@heike-kahlert.de) und PD Dr. Christine Weinbach (weinbach@uni-potsdam.de).

Bei Annahme des Abstracts erbitten wir bis zum 27. April 2014 die Ausarbeitung eines Papers (ca. 20.000 bis 25.000 Zeichen). Das Paper wird allen Teilnehmenden zur Vorbereitung der Arbeitstagung zur Verfügung gestellt. Geplant ist eine 10-minütige Kurzpräsentation des Papers, das mit einem kurzen Kommentar von Kolleg_innen in Dialog gebracht und anschließend eingehend diskutiert werden soll.

Mittelfristig plant die GGT-AG eine Publikation zu diesem Thema.

Reise- und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden.

 

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Katholische Frauen- und Geschlechterforschung an der KFU Graz

20 Jahre Forschungsschwerpunkt:

Katholische Frauen- und Geschlechterforschung an der KFU Graz


Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2013/2014

Symposium "Art Affects - Politik der Gefühle" - Stadttheater Freiburg

Symposium „Art Affects – Politik der Gefühle“

vom 13.-16. Februar 2014 im Stadttheater Freiburg

Das Symposium „Art Affects – Politik der Gefühle“ ist Teil eines transdisziplinären, trinationalen Kultur-Science-Karussells, das Gefühlslagen in Kunst, Literatur und Wissenschaft zusammenführt. Aus einer Gender-Perspektive werden zentrale Themen der bisher vor allem in den USA verankerten „Affect Studies“ aufgegriffen und weiterentwickelt: Welche Rolle spielen Affekte in der Entstehung und Konsolidierung von als privat bzw. öffentlich konzipierten Praxen sowie von sozialen Bewegungen? Wie werden Affekte sexualisiert? Welche materiell-körperlichen Implikationen haben Affekte? Und wie sind kulturelle Archive mit Affekten durchsetzt?

Dabei geht es nicht allein darum, Gefühl, Subjektivität und Privatheit als Orte des Politischen zu rehabilitieren. Vielmehr bieten die Affect Studies neue Ansatzpunkte für das feministische Projekt, die Dualismen von privat-öffentlich, Natur-Kultur, rational-irrational zu hinterfragen und zu über­win­den. Im Rahmen des Symposiums fragen wir nach den politischen Dimensionen vermeintlich privater Gefühlszustände wie der Depression, danach, wie unbelebte Objekte machtvolle Träger gefühlter Zuge­hörig­keiten werden, oder nach den Potentialen, die Affekte für Prozesse geschlechterpolitischer Trans­for­ma­tion bereithalten.

Das Programm experimentiert mit vielfältigen Zugängen zu diesen Themen. Die Vorträge von Prof. Ann Cvetkovich, Prof. Mel Y Chen und Prof. Andrea Maihofer werden durch neue Ansätze des Bühnen-Schreibens und Bühnen-Denken befragt, gespiegelt und ergänzt: Performances, Workshops, szenische Lesungen, Filme und Musik. Das künstlerische und das wissenschaftliche Programm fließen ineinander, stehen gegeneinander und treten so in eine Kommunikation über Affects und ihre gesellschaftlichen und politischen Dimensionen.

 

Konferenzsprachen sind deutsch und englisch, ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben. Weitere Informationen finden Sie unter www.art-affects.net/de und www.genderstudies.uni-freiburg.de/veranstaltungen

Anmeldungen erbitten wir bis zum 2. Februar 2014 unter zag@mail.uni-freiburg.de

 

Veranstalter_innen: Zentrum Gender Studies der Universität Basel (ZGS), Zentrum für Anthropologie und Gender Studies der Universität Freiburg (ZAG), Universität Strasbourg, Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Médiathèque André Malraux Strasbourg, Theater Freiburg, Theater Basel, Literaturhaus Basel, Courant d'Art Strasbourg, sowie verschiedene andere Kulturorganisationen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Geschlecht zwischen Kultur und Natur - öffentliche Ringvorlesung an der Universität Göttingen

Das Studienfach Geschlechterforschung der Georg-August Universität Göttingen veranstaltet in diesem Sommersemester eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Geschlecht zwischen Kultur und Natur“.

Ist Männlichkeit und Weiblichkeit etwas natürlich Gegebenes oder erst über kulturelle Praktiken Hervorgebrachtes? Woher wissen wir eigentlich, dass wir einem bestimmten Geschlecht angehören? Hat sich dieses Wissen im Laufe der Zeit verändert?

 

Informationen als Download

Impuls Festival - Impuls Akademie

9.-20. Februar 2013 in Graz

 

8. internationale Ensemble- und Komponistenakademie & Festival für zeitgenössische Musik

Tägliche Konzerte, Präsentationen, Workshops, Diskussionen, Vorträge

 

Informationen

Vortrag: Gleich oder doch ganz anders? am 29. Jänner 2013

Einladung zum Vortrag
Gleich oder doch ganz anders?
Identitätsarbeit männlicher Kleinkindbetreuer
von Aigner-Rollett-Gastprofessorin Prof.in Dr. Julia Nentwich (Universität St. Gallen, CH)

 

Moderation: Dr.in Barbara Hey, MBA, Karl-Franzens-Universität Graz
Zeit: Dienstag, 29. Jänner 2013, 17-19 Uhr
Ort: Zentrum für Weiterbildung der Universität Graz, Harrachgasse 23/2, 8010 Graz
Kontakt: Ilse Wieser, Email ilse.wieser@uni-graz.at, Tel. 0316/380-1020


Informationen

TO BE PUBLISHED - 23. Jänner 14-16 Uhr

Soziologie - Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie, sowie das IFZ - der Grazer Standort des Instituts
für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt laden zur Veranstaltung der
Reihe
TO BE PUBLISHED.

Informationen