Sommersemester 2018

 

Radio-Art in Practice. Das offene Ohr im Zwischenton (KG)

Lale Rodgarkia-Dara

 

Die Welt des Radios ist - vielleicht wie keine anderes Medium - stillschweigend mit dem Alltag verknüpft. Und das System Alltag ist von Inklusions- und Exklusionsmechanismen durchzogen. Prozesse unbewusster und zum Teil bewusster Reproduktionen von Ungleichheiten, Hierarchien und Machtverhältnissen. (Laut-)stärken, die Zwischentönen den Atem nehmen. Und Zwischentöne nisten im Alltag abseits von Heteronormativität, Geschlechterpolarität, Herkunftszuschreibungen, Religionsanghörigkeit und Hautfarbe. Sie bestimmen zuletzt unser Leben.
Wie klingt Heteronomativität im Radio?
Wie kann feministische Radiokunst klingen?
Klingt sie anders als queere Radiokunst?
Vor allem wie klingt die Radiokunst der Studierenden?


Wir versuchen, jene Zwischentöne abseits von Zuschreibungskategorien aus einer individuellen künstlerischen Perspektive ins Radio zu bringen. Emanzipatorische Ansätze in der Entwicklung von Fragestellungen und künstlerischer Praxis stehen prominent im Vordergrund. Gender als Strukturkategorie soll in praktischen Beispielen anhand des Mediums behandelt werden, wobei eine Erweiterung des Radio-Begriffs über KW, LW, MW, UKW, Satellitenradio und Internetradio hinaus auf alle Frequenzen (vom CB-Funk über Mobilfunknetz) und ihre Protagonist*innen angestrebt wird.

 

Fr., 16.03.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)

Sa., 17.03.2018    10:00 - 17:00 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)

Fr., 13.04.2018     10:00 - 17:00 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)     Uhrzeit: Nach Vereinbarung

Sa., 14.04.2018    10:00 - 17:00 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)     Uhrzeit: Nach Vereinbarung

Fr., 27.04.2018     10:00 - 17:00 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)     Uhrzeit: Nach Vereinbarung

Sa., 28.04.2018    10:00 - 17:00 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)     Uhrzeit: Nach Vereinbarung

 

 

 

Gender Studies and Popular Music: an Ethnomusicological Approach (PS)

Sílvia Martínez

 

This proseminar aims to provide students on BA level with theoretical and analytical tools that allow them to be able to read recent popular music practices from a gender perspective within theories and approaches in ethnomusicology.

As main goals, students attending this course will:

• Manage to produce a critical view in terms of gender theories on mainstream pop songs (lyrics, music and performance)
• Be able to analyze music videoclips from a gender perspective
• Develop clues to analyse underground urban musical practices from an intersectional perspective
• Be aware of theoretical gender approaches used recently in popular music studies (for instance, queer theory and transfeminsm)

Course topics include:

• Theoretical framework: Feminist Ethnomusicology, Queer Theory, Transfeminism
• The voice: sounding gender on stage
• Love Songs, romantic stories and rape culture in popular mainstream.
• Urban underground musics. Punk, Hip-hop, Trap.
• Bodies and tropical paradises. Latin Music and Reggaeton

 

Fr., 23.03.2018     14:00 - 17:00 Uhr     Reiterkaserne 1.OG Zi. 150 (LS8201150)

Sa., 24.03.2018    10:00 - 15:00 Uhr     Reiterkaserne 1.OG Zi. 150 (LS8201150)

Fr., 27.04.2018     14:00 - 17:00 Uhr     Reiterkaserne 1.OG Zi. 150 (LS8201150)

Sa., 28.04.2018    10:00 - 15:00 Uhr     Reiterkaserne 1.OG Zi. 150 (LS8201150)

Fr., 11.05.2018     14:00 - 17:00 Uhr     Reiterkaserne 1.OG Zi. 150 (LS8201150)

Sa., 12.05.2018    10:00 - 15:00 Uhr     Reiterkaserne 1.OG Zi. 150 (LS8201150)

 

 

 

The role of intuition in forming creative flow WF

Tamara Friebel

 

Ein Semester Forschung in den verschiedene Arten und Weisen, wie sich die Intuition hat im Laufe der Zeit gebildet hat. Ich schlage eine “künstlerische Recherche” vor – reverse engineering – und künstlerische Arbeit, wo durch die Gegenüberstellung von bestimmten Arbeiten (Komposition, Bücher, Architektur) einem bestimmten Thema und der zugrunde liegenden intuitive Kraft erkundet werden. Intuition hat oft eine feministische Kraft bezeichnet und ist weit verbreitet in spirituellen mystischen Pfade als zwingend notwendig, um das Gleichgewicht der kreativen Energien, um neue künstlerische Arbeit zu schaffen versteht.

Di., 06.03.2018     13.30 - 16:00     Hörsaal (PT116EG002)
Di., 20.03.2018     13:30 - 16:00     Hörsaal (PT116EG002)
Di., 24.04.2018     13:30 - 16:00     Hörsaal (PT116EG002)
Di., 08.05.2018     13:30 - 16:00     Hörsaal (PT116EG002)
Di., 05.06.2018     13:30 - 16:00     Hörsaal (PT116EG002)