März 2017 - Franziska Baumann

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Franziska Baumann, Vokalistin, Klangkünstlerin/Komponistin

Montag, 13. März 2017
10:00-12:00 Workshop:
Interfaces in Live Performance, Kompositionsstrategien für
Stimme und Gesten basierten Sensorhandschuh
13:00-14:30 Workshop:
erweiterte Vokaltechniken und körperlose Raumstimmen
19:00
Open CUBE - voicesphere
Solokonzert für Stimme und SensorGlove Live Elektronik

Dienstag, 14. März 2017
10:00-13:00 Workshop: Besprechung des Konzerts und Vertiefung der Themen des Vortags

Die Workshops finden im CUBE des IEM statt.

weitere Termine:

12. - 14. Juni 2017
26. - 27. Juni 2017

In Kooperation mit den Instituten 14 Musikästhetik und 17 Elektronische Musik und Akustik

 

Franziska Baumann ist Sängerin, Vokalperformerin und Klangkünstlerin.

Sie ist seit Jahren mit verschiedenen Formen der improvisierten Musik, mit Raumklang- und stimmszenischen Projekten und mit audiovisuellen Konzertperformances unterwegs. Dies in einem Umfeld, das mit seinem Spektrum die immense Vielfalt von Perspektiven für kreative MusikerInnen von heute widerspiegelt: von der rein akustischen Musik bis zur Sensor- und Digitaltechnik, zwischen den beiden Polen Komposition und Improvisation, zwischen Raumklangprojekten und konzertanten Bühnensituationen.

Als Vokalistin hat sie das expressive Potential der Stimme enorm erweitert und zu einem eigenen Instrument entwickelt. "Glottal Clicks", Multiphonics und verschiedene mikrotonale, sprachnahe und timbrale Vokaltechniken wurden zu ihren akustischen Markenzeichen. Als Improvisatorin versteht sie die Stimme als universales Instrument.

Als "artist in residence" im Elektronik-Zentrum STEIM, Amsterdam, entwickelte sie ein elektronisch interaktives Instrumentarium, einen Sensorhandschuh, der ihr erlaubt, Stimm-, Klang- und Raumartikulationen gestisch in Echtzeit zu kontrollieren.

Mit den Klangraum Projekten bringt sie spezifische Orte im Innen- und Aussenraum in neue Zusammenhänge. Ihr besonderes Interesse im Zusammenspiel von Raum und Musik gilt gleichermassen der Veränderung des Hörens in ungewohnten Räumen und der Veränderung des Raumerlebens durch die Musik.

Mit VOXLabYrinth, Tsanfleuron, Liquid Souls  und Fictions (für die Donaueschinger Musiktage 2011) erkundet sie zusammen mit der Berliner Medienkünstlerin Claudia Brieske Stimm-, Klang- und Bildinszenierungen im Spannungsfeld zwischen auditiven und visuellen Aktionsräumen.

Ihre Arbeit wurde auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, Taktlos Basel und Zürich, Jazzfestival Schaffhausen, Alpentöne Festival Schweiz und auf vielen anderen Festivals in Europa, Kanada, USA, Australien, Neuseeland und Südafrika gezeigt.

Franziska Baumann ist Dozentin für Improvisation – Komposition, Stimmbildung und Stimminszenierung an der Musikhochschule Bern.
2007/2008 Mitarbeit im BFH-Forschungsprojekt „Klang (ohne) Körper“ mit Fokus auf Gestik und Klang und Verschiebung der Feedback-Kontrollparameter in Interface Anwendungen.
2009/10 Mitarbeit im BFH-Forschungsprojekt Gestik als künstlerische Impuls/Gesture Performance.
Sie erhielt verschiedene Werk- und Förderungsbeiträge, ist Preisträgerin von Junge KomponistInnen Bern (1994) und erhielt 2008 den Anerkennungspreis der Musikkomission des Kantons Bern.

Ihre Solo und Ensemble Konzerte führten sie nach Holland, Polen, Tschechei, Italien, Rumänien, Spanien, Südkorea, USA, Kanada und Deutschland. Sie gab Seminare und Masterclasses an verschiedenen Musikakademien.

Radio: diverse Portraits auf DRS2, Deutschlandradio, Südwestfunk.
TV: Portraits auf SF1 und 3Sat in der Sendung "Klanghotel".

 

Quelle: www.franziskabaumann.ch/de/biography/