Juli 2018 - Delphine Galou

Künstlerin des Monats Juli 2018 - Delphine Galou

© 2013 by Fiona K.T. Howat.

 

Delphine Galou, geboren 1977 in Paris, Musikerin (französische Altstimme)

Delphine Galou wurde 1977 in Paris geboren. Sie studierte neben Philosophie an der Sorbonne auch noch Klavier und Gesang. Im Jahr 2004 wurde sie von der französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler ADAMI zur "Entdeckung des Jahres" gewählt.

Ihre Karriere begann mit der Mitgliedschaft im Ensemble „Jeunes Voix du Rhin“. Sie entschied sich dann dafür, sich auf das barocke Repertoire zu spezialisieren, in Zusammenarbeit mit Ensembles wie Balthasar Neumann Ensemble (Thomas Hengelbrock), I Barocchisti (Diego Fasolis), Accademia Bizantina (Ottavio Dantone), Collegium 1704 (Václav Luks), dem Venice Baroque Orchestra (Andrea Marcon), Il Complesso Barocco (Alan Curtis), Les Siècles (François-Xavier Roth), Les Arts Florissants (Jonathan Cohen), Das Konzert der Nationen (Jordi Savall), Ensemble Matheus (Jean-Christophe Spinosi), Les Musiciens du Louvre (Marc Minkowski), Le Concert d'Astrée (Emmanuelle Haïm), Les Ambassadeurs (Alexis Kossenko) und Les Talens Lyriques (Christophe Rousset).

Sie trat am Théâtre des Champs-Elysées, an der Opéra Angers Nantes, an der Opéra de Montpellier, am Royal Opera House London, am Theater St. Gallen, am Theater Basel, den Händel-Festspielen in Karlsruhe, den Schwetzinger Festspielen, der Staatsoper Berlin, dem Theater an der Wien und dem Maggio Musicale in Firenze auf.

Als Konzertsolistin ist sie regelmäßig zu Gast beim Beaune Baroque Festival, wo sie in Rinaldo und Alessandro von Händel, Semiramide von Porpora, Juditha triumphans und Orlando furioso von Vivaldi und 2013 in L'incoronazione di Dario (ebenfalls von Vivaldi) gefeiert wurde.

Während der Saison 2015/16 sang sie Stabat Mater von Pergolesi mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand, die h-Moll Messe von Bach mit dem Orchester Sinfonica della Rai di Torino, Der Messias von Händel in Basilea mit La Cetra di Marconi, Belsazar, Alcina und Johannes Passion mit der Accademia Bizantina und Matthäuspassion mit der Holland Baroque Society.

Zu ihren jüngsten Engagements gehören Produktionen von Orlando (Medoro) am Opernhaus in Zürich, L'Orfeo (La Musica) an der Opéra de Lausanne. Sie erhielt große Anerkennung in Belshazzar in Salzburg, Beaune und Brügge mit der Accademia Bizantina, Juditha Triumpans in Bruxelles und London mit dem Venice Baroque Orchestra sowie in Konzerten mit dem Haydn Orchester in Bozen.

Zu ihren Projekten gehören L'incoronazione di Dario am Teatro Regio in Turin, Rinaldo (Goffredo) mit dem Kammerorchester Basel, Giulio Cesare (Cornelia) während einer Tournee mit der Accademia Bizantina und der Inkorporation von Poppea (Ottone) in Zürich.

Ihre zahlreiche Diskographie umfasst die Johannespassion von Bach mit Marc Minkowski (Naive), Vivaldis Teuzzone unter Jordi Savall (Naive) und Vivaldis Orlando 1714 unter Federico Maria Sardelli (Naive), Vivaldis L'incoronazione di Dario und Rossinis Petite messe solannelle unter Ottavio Dantone (Naive), Steffanis Niobe mit Thomas Hengelbrock (DVD Opus Arte), Caldaras La Concordia dei 'Pianeti unter Andrea Marcon (Deutsche Grammophon) und Ravels L'Enfant et les Sortilèges mit dem Orchestre National de Lyon und Leonard Slatkin.

 

 

Quelle:

https://www.delphinegalou.com/biography (02.07.2018)