Jänner 2017 - Cindy Sherman

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Cindy Sherman, geboren 1954 in Glen Ridge, Darstellerin und Fotografin

 

Cindy Sherman, geboren 1954 in Glen Ridge einem Vorort von New York, wuchs als jüngstes von 5 Kindern in Huntington, Long Island auf. Ihr Vater war Ingenieur, die Mutter Lehrerin.

Schon als Kind liebte sie Verkleidungen – Monster und Hexen, niemals Prinzessinnen –, zeichnete und malte mit großer Begabung, sah sich stundenlang Horrorfilme im Fernsehen an.

Von Künstlern wie Salvadore Dali und Picasso inspiriert, studierte sie nach der High School in den Jahren 1972-1976 Kunst an der State University of New York at Buffalo und bekam entscheidende Anregungen von Barbara Jo Revelle, einer der wenigen Lehrerinnen dort, die sich mit den modernen Strömungen von Konzeptkunst und Performance auseinandergesetzt hatte.

Zunächst studierte sie Malerei, dann wechselte sie jedoch recht schnell zur Fotografie. Ihre ersten Selbstporträts fertigte Sherman aus Not – in Revelles Fotoklasse war es üblich, Aktaufnahmen in der Natur zu machen, und um ihre Prüderie zu überwinden, machte Sherman die ersten Versuche mit sich selbst. Dabei blieb sie.

Während ihrer Studienzeit traf sie den Künstler Robert Longo, der entscheidenden Einfluss auf ihr Leben hatte.
Zusammen mit Robert Longo und Charles Clough, einem befreundeten Künstler, schuf Cindy Sherman einen Raum für unabhängige Künstler, Hallwalls genannt. Hier konnten junge Künstler ihre Fotoarbeiten ausstellen. Auch heute sind die Hallwalls noch existent.
Nach Abschluss ihres Studiums im Jahre 1976 beschloss sie, sich in New York niederzulassen.
Im Jahre 1977 begann sie sich selbst zu fotografieren und zu inszenieren. Noch heute lebt und arbeitet Cindy Sherman in New York und wird als eine herausragende Künstlerin der inszenierten Fotografie beschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

 

http://www.cindysherman.de/
http://www.cindysherman.de/biografie/
www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/cindy-sherman/