Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2019

(GWF) VU (Auto-)Biographie, Erinnerung und die Konstruktion von Identität und Image

Vorlesung und Übung
Mag.phil. Dr.phil. Michaela-Stefanie Krucsay
Palais Meran, Seminarraum Zi. 24

Biographien und Autobiographien prägen in hohem Maße das öffentliche Bild, das von MusikerInnen bzw. KomponistInnen vorherrscht. Auf der Basis von Zuschreibungen und Diskursen wie z.B. zu den „Geschlechtscharakteren“ im 19. Jahrhundert, zur Kreativität im Allgemeinen oder zur Genialität im Besonderen, die zum Teil bis in unsere Gegenwart nachwirken, verfestigen sich nicht nur Selbstbilder, die unter anderem in Egodokumenten nach außen getragen werden, sondern finden auch mehr oder weniger unmittelbar intendierte Prozesse der Image-Konstruktion statt. Die Lehrveranstaltung befasst sich in diesem Kontext mit der nicht immer eindeutigen Unterscheidung von Biographie und Autobiographie sowie dem Potential als auch den Gefahren beider Gattungen als musikhistorischer Quellen, wobei besonderes Augenmerk auf die Konstituierung von Selbst und Gender und deren Rezeption in der Öffentlichkeit gelegt wird. Die Basis dafür bildet eine intensive Auseinandersetzung mit ausgewählten Fallbeispielen vom „langen 19. Jahrhundert“ bis heute auf der Grundlage relevanter Theorien und Methoden aus dem Bereich der Musik- bzw. Kulturwissenschaft.

Entwicklung von Kompetenz im Umgang mit Quellen/Quellenkritik mit besonderem Augenmerk auf die Genderdimension; Aneignung grundlegender Kenntnisse aktueller Tendenzen, Theorien und Methoden biographischer Forschung in der Musikwissenschaft

Die Lehrveranstaltung gliedert sich in einen einführenden allgemeinen Teil, der sich mit den historischen und theoretischen Grundlagen des Themas befasst, sowie in einen vertiefenden Teil, in dem das gemeinsame Erarbeiten relevanter Primär- und Sekundärliteratur in Kleingruppen im Zentrum steht. Zentrale Fallbeispiele sind als Referate auszuarbeiten, aus denen eine abschließende schriftliche Arbeit hervorgeht.

 

Termine:

Mo     07.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     14.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     21.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     04.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     11.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     18.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     25.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     02.12.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     09.12.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     13.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     20.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Mo     27.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

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Genormte Blicke, widerständige Körper FWF

Künstlerischer Gruppenunterricht
Julischka Stengele
Reiterkaserne EG 17, Ensembleraum 2

Feld: Körper - Raum - Blickregime - Performance - Darstellung / Abbildung / Beschreibung

Inhalt dieser Lehrveranstaltung ist die Reflexion der Wahrnehmung und Darstellung unterschiedlicher Körper. Die Auseinandersetzung mit dem Blick, das Verhältnis von Schauen und Geschautwerden ist von zentraler Bedeutung. Insbesondere der Blick auf marginalisierte Körper aus ihrem eigenen Innen und von außen wird zum Ausgangspunkt und Gegenstand künstlerischer Erschließung innerhalb der LV. Sehgewohnheiten werden erweitert, gedachte / gefühlte Limits von Körpern werden herausgefordert und überwindbar gemacht. Künstlerische Portraits werden mithilfe des Tastsinns erstellt. Körperteile werden über ihre vertraute Funktion hinausgeführt und in neue künstlerische Zusammenhänge gebracht. Neue statt der der eingeübten Ordnungs- und Bewertungsmuster werden erschlossen. Bilder und Abbilder entstehen parallel, Darstellung(en) und Methoden werden gemeinsam als Akte von Macht erschlossen und daraus künstlerisches Herangehen entwickelt. Werkzeuge und Arbeitsmaterialien sind u.a. Texte, der eigene Körper und seine Sinne, Nacktheit, Imagination. Mit ihnen wird intersektionale, queer-feministische Repräsentationskritik in Bezug auf race, class, gender, ability, sexuality künstlerisch erschlossen.

Die Lehrveranstaltung vermittelt, wie queer-feministische Theorien und künstlerische Praxen zusammenwirken können. Normative Blicke auf Körper sowie Abbildungs- und Darstellungsmethoden werden kritisch befragt und dekonstruiert. Die künstlerisch-performativen Techniken sollen dazu dienen, neue Perspektiven zu entwickeln, sowie Wahrnehmung und Bewusstsein der Studierenden zu schärfen und so letztlich zu einer Erweiterung des Repertoires an Betrachtungsweisen und Gestaltungsmöglichkeiten führen.

Die Form ist dialogisch. Die Studierenden arbeiten praxisbezogen sowohl in der Gruppe, als auch zu zweit mit wechselnden Partner_innen und alleine. In den Übungen werden gezielt Handlungen am und mit dem eigenen Körper vollzogen. Nach den Übungen folgen Phasen der Reflexion und Austausch der gerade gemachten Erfahrungen. Unterschiedliche Ausdrucksweisen (visuell/textuell/gestisch) und Arten der Wissensproduktion (theoriebasiert/erlebnisbasiert) sollen gleichermaßen gefördert werden und einander von beiden Richtungen aus ergänzen. Durch ein unmittelbares Aufeinandertreffen von Theorie und Praxis wird eine Wechselwirkung erzielt, welche zu einem vielschichtigen Erkenntnisgewinn führt. Gelesenes, Gehörtes und Gesprochenes wird in praktischen Übungen nachvollzogen, verinnerlicht und in seiner Dimension erweitert. Das Erfahren, Erspüren und Verstehen erfolgt auf einer Ebene, die sich der Versprachlichung entzieht im Sinne einer Body Intelligence und eines “Begreifens”. Umgekehrt sollen gemachte Erfahrungen den Anstoß geben, um mit einem offeneren Blick erneut am Textmaterial anzuknüpfen.

 

Termine:

Mo     18.11.2019     09:00 - 17:00 Uhr     Reiterkaserne EG 17, Ensembleraum 2 (LS82EG17)

Di      19.11.2019     09:00 - 15:30 Uhr     Reiterkaserne EG 17, Ensembleraum 2 (LS82EG17)

Mo     25.11.2019     09:00 - 17:00 Uhr     Reiterkaserne EG 17, Ensembleraum 2 (LS82EG17)

Di      26.11.2019     09:00 - 15:30 Uhr     Reiterkaserne EG 17, Ensembleraum 2 (LS82EG17)

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Diversität und Musikwissenschaft FWF

Übung
Mag.phil Anna Benedikt MA Ph.D.
Reiterkaserne 1.OG, Zi. 137

Mit Diversität wird in gesellschaftlichen und politischen Diskursen auf die positive Anerkennung von menschlicher Vielfalt und von heterogenen Lebensentwürfen verwiesen. Was bedeutet dieses Konzept aber in Bezug auf Musik? Welche Rolle spielt Inklusion darin? Wie können die verschiedenen Diversitätsdimensionen (Geschlecht, Alter, physische/psychische Fähigkeiten, Herkunft etc.) im Bereich der Musik Berücksichtigung finden? Welche Relevanz haben diese Begriffe für musikwissenschaftliche Forschung? Was zeichnet diversitätssensible Musik- oder Theaterprojekte aus und wie lassen sich solche umsetzen?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der LV bearbeitet. Dabei werden wir uns gemeinsam mit unterschiedliche Theorien und Konzepten beschäftigen (z.B. Transkulturalität, Disability Theory, Inklusionstheorien etc.). Danach werden wir uns einzelnen Diversitätskategorien (Alter, Behinderung, Geschlecht, Ethnizität, Hautfarbe, sexuelle Orientierung) widmen und gemeinsam untersuchen, wie diese in musikwissenschaftlicher Forschung Berücksichtigung finden können.

Ziele:

-Diversität wird als Konzept verstanden
-Theorien und Konzepte aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen können damit verknüpft werden
- Diversitätssensible musikwissenschaftliche Forschung wird exemplarisch aufgezeigt

 

Termine:

Di     01.10.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     08.10.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     15.10.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     22.10.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     29.10.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     05.11.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     12.11.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     19.11.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     26.11.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     03.12.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     10.12.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     07.01.2020     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     14.01.2020     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     21.01.2020     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

Di     28.01.2020     10:00 - 11:30 Uhr     Reiterkaserne 1. OG, Zi. 137 (LS8201137)

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(ET 3.4) Verbalisieren von Musik

Übung
Nadine Scharfetter BA MA
Palais Meran, Seminarraum Zi. 24

Musik beschreiben, erklären, beurteilen sind wichtige Aufgaben der Kunst- und Kulturvermittlung und damit zusammenhängend Grundlage vieler neuer Berufsfelder. Die Aufmerksamkeit des Seminars gilt der Qualität fachbezogenen Schreibens, wobei die vielfältigen Modelle der Annäherung an den musikalischen Gegenstand aufgezeigt und an konkreten Aufgabenstellungen erprobt werden. Unter Heranziehung Neuer Medien (Diskussionsforen, Wikis) wird kollaboratives Lernen und interaktives Arbeiten trainiert. Dabei ist darauf zu achten, dass verschiedene Kriterien und Anforderungen der Gestaltung von Texten in Printmedien (Pressemeldung, Bericht, Programmeinführung, Rezension, musikliterarischer Essay) in entsprechender Weise erfüllt und berücksichtigt werden.

 

Termine:

Do     03.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     10.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     17.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     24.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     31.10.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     07.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     14.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     21.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     28.11.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     05.12.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     12.12.2019     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     09.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     16.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     23.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

Do     30.01.2020     11:00 - 12:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 24 (LS15EG24)

 

 

Sommersemester 2019

(GWF 4.1) Hat das Lied noch eine Chance? Kunstliedrezeption vom 19. Jahrhundert bis heute

Proseminar, Blockseminar 
Dr Anja Bunzel (anja.bunzel@mu.ie) 
(GWF 4.1, Musikaesthetik oder Freies Wahlfach)
Institut 14, Palais Meran, Seminarraum Zi. 24

Das Kunstlied des 19. Jahrhunderts hat in der gender-sensiblen Musikwissenschaft in den letzten Jahrzehnten mehr Aufmerksamkeit erhalten, indem das Leben und Schaffen unbekannter Komponist_innen, performative Praktiken privater Musikkultur des 19. Jahrhunderts und der sozio-kulturelle Kontext einzelner musikalischer Werke in den Vordergrund rückten. Doch wie steht es um das Kunstlied in der weitläufigeren Wissenschaft, in der Öffentlichkeit und in der Lehre? Dieses Proseminar beleuchtet Kanonisierungsprozesse in Lehre, Performanz und Verlagswesen unter Berücksichtigung ausgewählter Gender-Theorien. 

Einzige Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Interesse am Thema.

 

Termine:

22. März 2019      13:00 – 17:00 Uhr

23. März 2019      09:30 – 15:30 Uhr

10. Mai  2019       13:00 – 17:00 Uhr

11.  Mai 2019       09:30 – 15:30 Uhr

17.  Mai 2019       13:00 – 17:00 Uhr

18.  Mai 2019       09:30 – 16:00 Uhr

 

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Diversität in der Musik und den darstellenden Küsnten II (FWF)

 

Übung

Mag.a phil. Anna Benedikt MA Ph.D.

Freies Wahlfach

Zentrum für Genderforschung

 

Im Fokus der LV stehen die Organisation und Realisierung der Diversity-bezogenen Veranstaltungen, die im vorherigen Semester in der gleichnamigen LV konzipiert wurden. Zuerst werden die inhaltlichen Fragen wiederholt und geschärft: Was steckt hinter dem Schlagwort Diversität? Können künstlerische Vorhaben Diversität überhaupt berücksichtigen? Anschließend werden wir uns mit wichtigen Fragen der Veranstaltungsorganisation befassen: Wie kann ich mein Vorhaben finanzieren? Welche Fördertöpfe gibt es für mein Projekt? Wie werden Finanzierungsanträge verfasst? Wie mache ich für meine Veranstaltung Werbung?

 

Termine:

Di. 05.03.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 12.03.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 19.03.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 26.03.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 02.04.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 09.04.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 29.04.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 07.05.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 14.05.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 21.05.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 28.05.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 04.06.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 18.06.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

Di. 25.06.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, Besprechungsraum, EG, ZI. 2

 

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Performance - Theorie WF 01

Proseminar

Ass.Prof.in Mag.a Dr.in phil. Rosemarie Brucher

Wahlfach

Zentrum für Genderforschung, Institut 9 Schauspiel

 

Die LV vermittelt den Studierenden einen breiten historischen und thematischen Überblick zu der Geschichte der Performance Art, der vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart reicht. Die Teilnehmer_innen sollen dadurch in der Lage sein, einzelne Strömungen in diesem Kunstfeld sozio-kulturell, ästhetisch und theoretisch zu kontextualisieren. Hierfür sollen sie Kenntnis von den wichtigsten theoretischen Ansätzen, Begriffen und ästhetischen Positionen innerhalb der Performance Studies gewinnen.

Wintersemester 2018/2019

(GWF) Diversität in der Musik und den darstellenden Künsten I

Anna Benedikt

 

Diversity verweist in gesellschaftlichen und politischen Diskursen auf die positive Anerkennung von menschlicher Vielfalt und heterogenen Lebensentwürfen. Was bedeutet dieses Konzept aber in Bezug auf Musik? Welche Rolle spielt Inklusion darin? Wie können die verschiedenen Diversitätsdimensionen (Geschlecht, Alter, physische/psychische Fähigkeiten, Herkunft etc.) in musikalischer Praxis Berücksichtigung finden? Welche Relevanz haben diese Begriffe für die eigene musikalische Praxis? Was zeichnet inklusive Musik- oder Theaterprojekte aus und wie lassen sich solche umsetzen?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der LV bearbeitet. Nach einem Überblick über die wichtigsten Theorien zum Thema Diversität werden gemeinsam Panels der Tagung „Musik und Theater für alle?! Inklusion und Diversität in der Musik und den darstellenden Künsten“ (19./20. November 2018, KUG) sowie einzelne Veranstaltungen eines Grazer inklusiven Tanz-, Theater- und Musikfestivals besucht. Am Ende des Semesters sollen eigene inklusive bzw. Diversity-berücksichtigende (Musik-)Veranstaltungen konzipiert und im nächsten Semester realisiert werden.

 

Di     09.10.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     16.10.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     23.10.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     30.10.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     06.11.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     13.11.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     20.11.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     27.11.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     04.12.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     11.12.2018     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     08.01.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     15.01.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     22.01.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

Di     29.01.2019     10:00 - 11:30 Uhr     Brandhofgasse 18, EG, ZI. 2 (BG18EG2)

 

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(GWF) Geschlecht, Stimme, Musik und Technologie

Hanna Bosma

 

Diese LV untersucht inwiefern technologische Mediation, Manipulation, Analyse und Synthese der Stimme in der elektroakustischen Musik mit Gender verbunden sind. Nach einer kurzen Einleitung in Gender Studies und feministische Musikologie, wird erörtert wie verschiedene Vorstellungen der Stimme mit Gender zusammenhängen. Im Anschluss werden Stimme und Gender in Verbindung mit Musik, Film / Video und Klangkunst; Gender und Phonetik, Voice Science und Voice Studies; Gender und Stimme in elektroakustische Musik; und Gender und artifizielle Stimmen
/ Stimmsynthese untersucht. Zudem werden einige elektro-vokale Werke analysiert.

Die LV wird in englischer Sprache abgehalten ->

Since the very beginning, the analysis and (re)synthesis of the voice forms an integral part of the development of communication and electronic music technologies and their application in culture, music and art. The technologies for speech analysis were used for the first developments of electronic music; various speech synthesis technologies are used in a great variation of electroacoustic music, for example as abstract models or as tools to manipulate voices. Nowadays, mediated and artificial voices are ingrained in daily life. Their use is also widespread in music and art: as tools to save money and effort, as technologies to experiment with, and as reflexive vehicles for a critical stance towards mediation in contemporary culture.

Both voice and technology are profoundly gendered in many respects. Moreover, the intersections of voice and technology, the technological mediation, manipulation, analysis and synthesis of the voice, add new dimensions to this gendering. Technology sets a distance towards the supposedly naturalness of the voice; the voice provides an entrance into the supposedly neutral character of technology. Technological mediations of the voice bring hidden gendered preconceptions of the voice to the fore, while the use of voice in relation to technology reveals the gendering of technology. However, the combination and integration of voice and technology also opens new perspectives with respect to gender. What consequences may cyborg voices have for gendered musical and artistic practices?

 

Fr     19.10.2018     09:30 - 13:00 Uhr     Hörsaal (PT116EG002)

Fr     19.10.2018     13:00 - 17:00 Uhr     CUBE (IG1003019)

Fr     23.11.2018     09:30 - 17:00 Uhr     CUBE (IG1003019)

Fr     18.01.2019     09:30 - 17:00 Uhr     CUBE (IG1003019)

Sa    19.01.2019     09:30 - 15:30 Uhr     CUBE (IG1003019)

 

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(GWF) Geschlechterrollen – Geschlechterbilder – Stimmen: Liedersingen in der Frühen Neuzeit

Katharina Hottmann

 

Lieder werden in vielfältigen und sogar extrem gegensätzlichen sozialen wie künstlerischen Zu-sam¬men¬hängen gesungen, von Menschen aller Schichten, alleine oder gemeinsam, bei der Arbeit oder bei einer Aufführung mit hohem Kunstanspruch. Unter geschlechter¬geschicht¬li¬chen Perspektiven lässt sich das Singen von Liedern auf mehreren Ebenen behandeln. Zum Einen werden in gesungenen Texten Geschlechterbilder verhandelt und verbreitet, zum Anderen findet Liedersingen als (oft private) musikalische Praxis in sozialen Kontexten statt, deren ge-schlechtsspezifische Zusammensetzung nie zufällig ist. Wichtige Sing-Gelegenheiten waren z. B. geschlechtergemischte Geselligkeiten, Hausandachten, die Männer, Frauen und Kinder eines Haushalts versammelten, Männerrunden, in denen Trinklieder gesungen wurden oder hauswirtschaftliche Arbeitssituationen, bei denen Frauen und Kinder zusammen sangen. Kaum eine andere Gattung zeigt eine so große Typenvielfalt und ein so weites ästhetisches Spektrum zwischen auf Liedblättern verbreiteten Gassenhauern, die im öffentlichen Außenraum erklangen, und subtiler kammermusikalischer Ensemble-Kunst, die in elitären Zirkeln europäischer Oberschichten gepflegt wurde. In dem Seminar sollen Solo- und Ensemblelieder aus dem gesamten Gattungsspektrum in der Frühen Neuzeit behandelt werden: französische Chansons, italienische Villanellen und Frottolen, deutsche Tenor- und Generalbasslieder sowie englische Broadside ballads. Texte und Kompositionen der Lieder werden analysiert und ihre kulturellen Kontexte aufgehellt. Die Lektüre ausgewählter Texte oder Textausschnitte aus dem Bereich der Literatur- und Geschichtswissenschaft ergänzt die Auseinandersetzung mit musikwissenschaftlicher Sekundär¬literatur zu dem Thema.

 

Fr     30.11.2018     11:00 - 17:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 14 (LS15EG14)

Sa    01.12.2018     09:00 - 17:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 14 (LS15EG14)

Fr     11:01.2019     09:00 - 17:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 14 (LS15EG14)

Sa    12.01.2019     09:00 - 17:30 Uhr     Leonhardstraße 15, EG, Zi. 14 (LS15EG14)

 

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Performance - Theorie WF 02

Rosemarie Brucher

 

Die Lehrveranstaltung Performance Theorie 02 vertieft das in Performance-Theorie 1 erworbene Überblickswissen, indem sie statt in die historische Breite in die Tiefe einzelner Aufführungsformen bzw. Themenfelder geht. Pro Semester werden ca. 6 Schwerpunkte gewählt, die sich aus den drei Bereichen „Genre“ (z.B. Feministischer Aktionismus; Künstlerische Selbstverletzung), Thema (z.B. Nacktheit & Performance Art; Kunst und Ekel) und KünstlerIn (z.B. Marina Abramović, Günter Brus) zusammensetzen. In die konkrete Fokussetzung werden die Studierenden einbezogen. Zu den gewählten Schwerpunkten werden anhand exemplarischer Performances zentrale Fragen und Parameter der Performance Art beispielhaft erschlossen und mit anderen Kunstformen in Bezug gesetzt. Hierzu werden von der Lehrenden als auch von den Studierenden einzelne Arbeiten im Plenum präsentiert und gemeinsam analysiert bzw. diskutiert. Dabei stehen zeitgenössische Entwicklungen in der Performance Art ebenso im Vordergrund wie historische Aktionskunst. Begleitend zu den künstlerischen Arbeiten werden Texte gelesen, die das Verständnis der untersuchten Arbeiten erweitern sollen.

 

Mi     24.10.2018     14:30 - 16:00 Uhr     Leonhardstraße 19, 2.OG, Zi. 202 (LS1902202)

Di     06.11.2018     14:30 - 16:00 Uhr     Leonhardstraße 19, 2.OG, Zi. 202 (LS1902202)

Do    22.11.2018     14:30 - 16:00 Uhr     Leonhardstraße 19, 2.OG, Zi. 202 (LS1902202)

Do    06.12.2018     10:00 - 14:00 Uhr     Leonhardstraße 19, 2.OG, Zi. 202 (LS1902202)

Do    10.01.2019     14:30 - 16:00 Uhr     Leonhardstraße 19, 2.OG, Zi. 202 (LS1902202)

Do    17.01.2019     14:30 - 16:00 Uhr     Leonhardstraße 19, 2.OG, Zi. 202 (LS1902202)

 

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Vertiefende Schauspielstudien - Performative Brüche, Reproduktionen und neue Geschlechter des Theaters WF

Daniel Rademacher

 

Das Seminar beginnt mit einer Analyse zu den SchauspielerInnen Anne-Ratte Polle, Jörg Pose, Sophie Rois, Ernst Sötzner und Birgit Stöger. Anhand von Videobeispielen wird untersucht, wie die Schauspielenden mit stereotypen Frauen- und Männerfiguren umgehen und welche Strategien der Verfremdung sie entwickeln, um mit klassischen Geschlechterrollen zu brechen. Anschließend wird die Analyse auf unbewusste Einschreibungen, Spuren und Praktiken der Reproduktion von Geschlechternormativität erweitert. Welche unterschwelligen Tradierungen transportieren die genannten Schauspielenden? Welche Einschreibungen gehen von ihren Körpern, Stimmen und Bewegungen aus? Welches Geschlecht hat ihr Bühnen-Ich?
Hierauf folgt eine Untersuchung der inszenatorische Rahmungen der Analysebeispiele.
Mit welchen szenischen Strategien werden Geschlechterrollen gezielt gebrochen? Welche inszenatorischen Mittel werden für die Dekonstruktion von Stereotypen eingesetzt und welche unbewussten Reproduktionen unterlaufen den Regieteams? Abschließend werden institutionelle Rahmungen in den Blick genommen: Welche Geschlechternormen regieren die Ensemble- und Besetzungspolitiken an deutschsprachigen Stadttheatern, Staatstheater, Musiktheater- und Opernhäusern? Welche Geschlechtergeschichten werden von den Programmzetteln erzählt?

Das Seminar endet mit einer gezielten Vermischung von Theorie und Praxis. Zunächst werden Geschlechtertheorien von Donna Haraway und Judith Butler als performative Chance des Theaters befragt. Wenn Geschlecht in performativen Wiederholungen entsteht, können Probe und Schauspielunterricht dann als Ort der Umschreibung gedacht werden? Welche Körper und Bewegungspraktiken wären hierbei hilfreich? Wie Gehen? Wie Stehen? Wie Sitzen? Welche Anhaltspunkte neuer Geschlechtlichkeit bietet die Schauspiel- und Performancetheorie? Welche Impulse können aus szenischen Arbeiten der Studierenden gewonnen werden?

 

Die LV-Termine können bei Frau Uta Marong (Institut Schauspiel) erfragt werden.

 

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“Roots of the Moment”: Die amerikanische Komponistin und Akkordeonistin Pauline Oliveros (1932-2016) und die Praxis des Deep Listening® FWF

Elisabeth Harnik

Ausgewählte Partituren der Künstlerin, entwickelt auf der Basis ihrer lebenslangen Praxis des Deep
Listening – des aufmerksamen Zuhörens – mit dem Schwerpunkt Textkompositionen sind Inhalt der
Lehrveranstaltung. Deep Listening® bedeutet für Oliveros, in jedem Augenblick absolut alles auf jede
nur erdenkliche Art zu (er)hören – egal ob beim Komponieren, beim Improvisieren oder im täglichen
Leben.
Es wird ein Überlick über Pauline Oliveros´ künstlerisches Schaffen gegeben. Dabei werden sowohl
die intuitiven als auch die analytischen Herangehensweisen der Künstlerin bewusst gemacht. In
diesem Zusammenhang werden die patriarchalen Zuschreibungen „analytisch-männlich“/„intuitiv-
weiblich“ und deren Bewertungen hinterfragt. Hier findet Sensibilisierung für Geschlechterrollen und
Codierungen statt. Oliveros' angestrebte Synthese durch die explizite Einbeziehung der Intuition als
komplementären, gleichwertigen Schaffensmodus und ihre lebenslange Erforschung der dafür
notwendigen Bedingungen welche in die Praxis des Deep Listening mündete, werden thematisiert.

Sa     13.10.2018     10:00 - 13:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

Sa     13.10.2018     14:00 - 17:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

So     11.11.2018     10:00 - 13:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

So     11.11.2018     14:00 - 17:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

So     09.12.2018     10:00 - 13:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

So     09.12.2018     14:00 - 17:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

So     20.01.2019     14:00 - 17:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)

So     20.01.2019     18:00 - 20:00 Uhr     Ballettsaal (LS19EG05)