Kooperationen extern

"Blumen und Tiger" - Gender Now Musikalischer Salon zum internationalen Frauentag

Anlässlich des internationalen Frauentages lädt GenderNow! - die Vernetzung der Gleichstellungsabteilungen der vier Grazer Universitäten - zu einem musikalischen Salon ein:

 

„Blumen und Tiger“ – Gender Now Musikalischer Salon zum internationalen Frauentag

 

 

Wann: 07.03.2019, 19:00 Uhr

Wo: Aula TU Graz, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz

 

 

Mitwirkende:

Klaudia Tandl (Mezzosopran)

Gisela Jöbstl (Klavier)

Emma Black (Oboe)

Ieva Osa (Klavier)

 

 

Filmschau "Dandy Dust" Ashley Hans Scheirl - 05.06.2018

Filmschau "Dandy Dust" Ashley Hans Scheirl

Wann: 05.06.2018, 17 Uhr,

Wo: Künstlerhaus Graz, 

Im Rahmen der Ausstellung von Ashley Hans Scheirl wird ein besonderes Augenmerk auf den renommierten Film „Dandy Dust“ (1998) gelegt. Einführung mit Diskussion

Der Film „Dandy Dust“ handelt von einem persönlichkeitsgespaltenen Cyborg von fluidem Geschlecht. Er/Sie zoomt durch die Zeiten im Kampf gegen eine vom Stammbaum besessene Familie. Mal scheint Dust ein Junge zu sein, mal ein weißer Dandy-Butch, mal eine sprechende Flamme. An seinem/ihrem Körper wird operiert, das Gedächtnis transplantiert, das Geschlecht manipuliert: eine unendliche Verwandlung bis hin zur vollständigen Auflösung in Flüssigkeit. Ähnlich fluid ist die Verwendung der Bildmaterialien: Super 8, High 8 und 16 mm, projiziert und nochmals abgefilmt in einem Universum comicartiger Accessoires, in Splatter-, Sci-fi-, Aktionismusmanier

Herzliche Einladung! Siehe:
http://www.km-k.at/de/event/dandy-dust-1998-ashley-hans-scheirl/

 

 

Künstlergespräch Ashley Hans Scheirl, Rosemarie Brucher - 16.05.2018

Künstlergespräch

Ashley Hans Scheirl, Rosemarie Brucher

 

Die Transgression und Transformation von Körpern, Identitäten, Kategorien, Materialien und Künsten bestimmen Leben und Werk von Ashley Hans Scheirl in vielfältiger Weise. Im Gespräch mit der Künstlerin fragt Rosemarie Brucher nach der queeren Ästhetik des Trans* sowie den künstlerischen Strategien der Konstruktion und Dekonstruktion von Identitäten und Körpern, mit denen Scheirl die konstitutive Komplizenschaft scheinbarer Oppositionen offenlegt.

Rosemarie Brucher (*1980 Graz, lebt in Wien) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Germanistik und Komparatistik an den Universitäten Wien und Leipzig. Nach Forschungsstellen und Gastprofessuren in Wien, Berlin und New York ist sie seit 2013 als Senior Scientist für Theaterwissenschaft am Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz beschäftigt, das sie auch stellvertretend leitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Performance Art, Wiener Aktionismus, Subjekt- und Differenztheorie, Gender Studies und die Verschränkung von Kunst, Philosophie und Psychowissenschaften um 1900. Derzeit ist sie zudem Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.

Ashley Hans Scheirl (*1956 Salzburg, lebt in Wien) gilt als Kultfigur einer internationalen Szene von queer und transgender Künstler_innen. Scheirl studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Restaurierung (Diplom 1980) und erlangte bereits in den 1980er Jahren mit experimentellen Video- und Filmarbeiten einen hohen internationalen Bekanntheitsgrad. 2003 Abschluss eines Postgraduate Studium (M.A.) der Bildenden Kunst (Malerei/Installation) auf dem Central Saint Martins College of Art and Design in London. Nach der Rückkehr 2005 nach Wien erhielt Scheirl das österreichische Staatsstipendium für Bildende Kunst. Seit 2006 ist sie Professorin für „Kontextuelle Malerei“ an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

Zu sehen waren Scheirls Arbeiten u.a. im Museum of Modern Art in New York, in der Kunsthalle Düsseldorf / KIT, im Taxispalais Kunsthalle Tirol, im Kunsthaus Bregenz, im MUSA Museum Startgalerie Artothek Wien, in der Shedhalle Zürich, in der Galerija Nova in Zagreb, im MACBA Museu d/Art Contemporani de Barcelona, im Museum Moderner Kunst Wien sowie zuletzt auf der Documenta 14 in Kassel und Athen.

 

Wann: 16.05.2018, 18:00 Uhr

Wo: Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Burgring 2, Graz

 

Link: http://www.km-k.at/de/event/queer-identities-queer-aesthetics/

 journal.km-k.at/de/posts/ashley-hans-scheirl-genital-economy-posing/queer-identities-queer-aesthetics-ashley-hans-scheirl-und-rosemarie-brucher-im-gepr%C3%A4ch/

TRANS/DISLOKATIONEN im Rahmen von tonraum21 - 02. Mai 2018

TRANS/DISLOKATIONEN

Ein Konzert der IGNM im Rahmen von tonraum21.

 

Wann: 02.05.2018, 20:00 Uhr

Wo: Kultum [Im Minoritensaal]

 

Interpretinnen:

Anja CLIFT (Flöte), Barbara JERNEJČIČ-FÜRST (Mezzosopran), Jaka KLUN (Gitarre), Jože BOGODAN (Percussion), Elfriede REISSIG (Leitung), Matjaž BALŽIC (Akkordeon)

Ensemble SCHALLFELD:

Maria Flavia CERRATO (Piano/Keyboard), Lorenzo DERRINI (Violine), Myriam García FIDALGO (Cello), Davide GAGLIARDI (Klangregie)

 

PROGRAMM:
Uroš ROJKO
(*1954, Ljubljana)
PASSING AWAY ON TWO STRINGS
für Gitarre, UA Darmstatt 1984
CHINTON (Pst!)
für Gitarre solo. Nach dem Capricho 28 von Francisco de Goya (1746-1828), UA Stuttgart 2003
CUM GRANO SALIS
für Mezzosopran, Flöte(n), Gitarre und Schlagwerk, UA Münster - Bentlage 19.09.2004.
Nach einer Dichtung von Aleš Šteger (*1973, Ptuj)
PAUSE
Iris ter SCHLIPHORST
(*1956, Hamburg)
FÜR AKKORDEON
2002, UA Krefeld 2003
PREA-SENZ (Ballet blanc II)
mit Helmut Oehring
für verstärkte Violine, Cello, präpariertes Klavier/Sample-Keyboard, UA Berlin 1997

 

 

Zum internationalen Frauentag - Portraittheater "Geheimsache Rosa Luxemburg" - 09. März 2018

Anlässlich des internationalen Frauentages lädt GenderNow! - die Vernetzung der Gleichstellungsabteilungen der vier Grazer Universitäten im Rahmen der Veranstaltungen des 8. Märzkomitees der Stadt Graz zu einem Gastspiel des portraittheater Wien ein:

 

Geheimsache Rosa Luxemburg

Technische Universität Graz, HS II, Rechbauerstraße 12, UG

Freitag 09. März 2018, 18:00-19:30 Uhr

Im Anschluss: Buffet und Getränke

 

Kontakt: ilse.wieser(at)uni-graz.at, Tel.: 0316 380 1020

 

Das Wiener portraittheater widmet sich in seinem Theaterstück "Geheimsache Rosa Luxemburg" dem Leben und Wirken der polnisch-deutschen Politikerin und Theoretikerin der europäischen Arbeiterbewegung Rosa Luxemburg (1871-1919).

Rosa Luxemburg - viele Menschen kennen nur ihren Namen. Von manchen wird sie verherrlicht, von anderen verdammt. Doch was hat diese Frau tatsächlich gedacht und gemacht? In "Geheimsache Rosa Luxemburg" legt das portraittheater in 90 Minuten das Denken dieser Vordenkerin der Sozialdemokratie mit all seinen Dualitäten und Ambivalenzen offen und stellt über die Themen Pazifismus, Kapitalismus und Arbeitswelt einen Bezug zur Gegenwart her.

In der Regie von Sandra Schüddekopf lassen Anita Zieher (Schauspiel) und Ingrid Oberkanins (Percussions) ein komplexes Bild der bedeutenden, außergewöhnlichen und umstrittenen Frau entstehen. Ihr Kampf für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter, das unbedingte Einstehen für ihre Ansichten, waren einzigartig in der Geschichte. Gleichzeitig galt sie aber auch als Abtrünnige, als Kommunistin und Aufhetzerin.

 

Nähere Infos zum Stück: http://www.portraittheater.net/

 

 

Zum internationalen Frauentag: Buchpräsentation: Saras Stunde - 8. März 2018

© Mahdi Hadi/CMYK Studio

Saras Stunde

Najem Wali präsentiert am 8. März sein neues Buch, welches einen antifundamentalistischen Kampf um Gerechtigkeit zum Inhalt hat.

Lesung und Gespräch anlässlich des Internationalen Frauentages

Eine mutige Frau in Saudi-Arabien kämpft um ihre Freiheit, sie stellt sich gegen Scheinheiligkeit und Gewalt. Der neueste Roman von Najem Wali ist ein Tabubruch in einer Gesellschaft von Superreichen, die absurder und verdorbener nicht sein könnte.
Sara, Mitte zwanzig, steht am Krankenbett ihres Onkels, dem Chef der »Behörde für die Verbreitung der Tugendhaftigkeit und der Verhinderung von Lastern«, ein Salafist, der zum Heiligen Krieg aufruft und junge Bräute an Dschihadisten vermittelt. Er hat Saras Leben zerstört, nun ist sie aus der Verbannung in London zurück und sinnt auf Gerechtigkeit.
Najem Wali erzählt von einer neuen, rebellischen Generation, die sich der Korruption und Gewalt in einer scheinheiligen Gesellschaft widersetzt.

Najem Wali, 1956 im irakischen Basra geboren, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland, er lebt jetzt als freier Autor und Journalist in Berlin. Lange Zeit war er Kulturkorrespondent der bedeutendsten arabischen Tageszeitung Al-Hayat, er schreibt u. a. regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung und Die Zeit. Bei Hanser erschienen zuletzt sein Roman Bagdad Marlboro (2014), für den er mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnet wurde, sowie Bagdad-Erinnerungen an eine Weltstadt (2015). Von 2016 bis 2017 war er Stadtschreiber in Graz

Moderation: Imogena Doderer, Kulturredaktion ORF

Wann: Donnerstag, 8. März 2018, 19:00 Uh
Wo: Afro-Asiatisches Institut Graz, Leechgasse 24, 8010 Graz

Eine Veranstaltung des Afro-Asiatischen Instituts Graz in Kooperation mit ETC - Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, Kulturvermittlung Steiermark, Kunstuniversität Graz - Zentrum für Genderforschung und MigrantInnenbeirat der Stadt Graz.

https://www.facebook.com/events/1720034894706936/

 

UNBEGRENZT - Ein Konzert der IGNM Sektion Steiermark - 14.12.2017

EIN KONZERT DER IGNM SEKTION STEIERMARK

— UNBEGRENZT —

 

Intuitive Musik, Improvisation und Komposition - in diesem Spannungsfeld bewegen sich die Werke der Komponistinnen und Komponisten des Abends. Improvisation und Komposition als gelichberechtigten kreativ-schöpferischen Zugang zu Klang und Musik zu denken, führt zur Entgrenzung ihrer tradierten Hierarchisierung. Die Intuition, lat. intueri = genau hinsehen, als sinnliche  Wahrnehmung des genauen Hinhörens, ebenso auf das Hören übertragbar, ist wesentlicher Bestandteil kreativer Prozesse in Kunst, Wissenschaft und Forschung. Der den schöpferischen Prozess begleitende Intellekt führt aus oder prüft bewusst die Ergebnisse des Unbewussten. Während des Konzerts heben sich in den Werken zu intuitiver Musik Karlheinz Stockhausen aus seinem Opern-Zyklus "Aus den sieben Tagen" und Pauline Olivero's "Software for people", die Distanzen zwischen Bühnenraum und Auditorium auf, wird die traditionelle Rollenverteilung zwischen Ausführenden und Hörenden im besten Fall außer Kraft gesetzt.

 

Wann: Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20:00 Uhr

Wo: kultum [im Cubus], Mariahilferplatz 3/I

Eintritt: € 12,- / € 10,-

 

Ein Konzert der IGNM Sektion Steiermark in Kooperation mit dem Kulturzentrum bei den Minoriten.

 

Mit Werken von

Anahita ABASSI, John CAGE, Tamara FRIEBEL, Meredith MONK, Gerd NOACK, Pauline OLIVEROS, Karlheinz STOCKHAUSEN

 

 

Kerstin GENNET, Sopran

Dagmar Anna HÖDL, Mezzosopran

Elfriede REISSIG, Mezzosopran

Lorenzo DERINNI, Violine

Christian POLLHEIMER, Percussion

 

 

 

tage neuer musik graz - musik und sprache von 20.– 22. Mai 2016

Die erstmals 2014 veranstalteten tage neuer musik graz werden 2016 von der Konzertreihe die andere saite, dem Ensemble Zeitfluss, der IGNM Steiermark, dem Kulturzentrum bei den Minoriten – Neue Musik, dem Ensemble Schallfeld sowie open music getragen und widmen sich dem Motto „Musik und Sprache“, durchaus in einem sehr weiten Sinne verstanden.

SPRACHE – non-verbale Sprache, Körpersprache, Sprachklang, Sprechklang, der narrative Klang von Geste und Resonanz: MUSIK – Klänge, Farben, Melodien, elektronische Musik, Kontinuum und Rhythmus. Musik und Sprache als Medien für die Kommunikation „mit“ – einem Gegen- über oder einer Entität. Auf der Suche nach den kompositorischen Mitteln die Sprache und Musik / Musik und Sprache in Klangwerken fokussieren, entstanden im 20. Jahrhundert Werke die die große und phantastische Fülle von klanglichen Möglichkeiten hör- und erlebbar machen, indem sie die Grenzen zwischen „Musik“ und „Sprache“ verwischen und aufzulösen vermögen. Zeitgenössisches Komponieren anhand zahlreicher Uraufführungen, eröffnen Höreindrücke gegenwärtigen Klangschaffens: instrumentaler Klang, elektronisch generierter Klang und Sprache, Geräusche, die Selbstsonifikation menschlicher Physionomie und der menschlichen Stimme u.v.m. eindrucksvoll auf die Bühne gebracht durch Konzert und Performanz der hervorragenden Interpretinnen und Interpreten, wie den Ensembles Maulwerker, Zeitfluss und Schallfeld, laden ein zu neuen und spannenden Begegnungen mit der „Musik und Sprache“ unserer Zeit!

Programm als pdf.
Flyer als pdf.

link: http://www.tnmg.at

 

open music presents: die Komponistin Eva Reiter


Samstag, 11. Juni 2016, Forum Stadtpark, Graz

Focus on Eva Reiter


Eva Reiter: Viola da Gamba, Blockflöten
Tom Pauwels: E-Gitarre
Alfred Reiter: Klangregie


a.) 19.00: Videos von größer besetzten Werken

Konter für Kontrabassflöte und Elektronik (2009)
Stalkers Resolution für Stimme, E-Gitarre, E-Bass, Drum Set und Elektronik (2014)
The Lichtenberg Figures für Stimme, Ensemble und Elektronik (2015)
(Text aus The Lichtenberg Figures: Ben Lerner, 2004)

 

b.) 20.00: Konzert

Fausto Romitelli: Trash TV Trance für E-Gitarre (2002)
Fausto Romitelli: Seascape for Paetzold Kontrabassblockflöte (1994)
Eva Reiter: Dr. Best für Viola da Gamba und Elektronik (2007)
Eva Reiter: Tourette für Kontrabassblockflöte und Elektronik (2008)
Bernhard Gander: 2bad für Gambe und E-Gitarre (2012)
Matthew Shlomowitz: Letter Pieces für zwei Performer (2007)

 

c.) anschließend: Videos von größer besetzten Werken

Ob als Interpretin Alter wie Neuer Musik oder Komponistin, mit Viola da Gamba, Blockflöten, Elektronik oder ihrer Stimme: Eva Reiter zählt inzwischen zu den führenden Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart und geht zielstrebig wie erfolgreich ihren Weg. In das internationale Musikgeschehen eingebunden, ist sie immer auch eloquente Fürsprecherin und Partnerin anderer gegenwartsrelevanter Zeitgenossen. Und so finden sich auch an diesem Abend Werke wie Dr. Best oder Tourette, die schon jetzt das Potential zu Klassikern haben, neben solchen, die diesen Status bereits genießen (Romitelli) oder ebenfalls am besten Wege dahin sind. Rund um das Live-Konzert gruppieren sich noch Videos von größer besetzten Arbeiten sowie bereits tags davor ein Vortrags-, Diskurs- und Workshoptag mit Eva Reiter, der in Kooperation mit dem Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz stattfindet.

 

 

Vortrag und Konzert von Joëlle Léandre - 15./16. April 2016 - in Kooperation mit dem Institut 14, KUG-ÖH und open music

L'improvisation ne s'improvise pas – Joëlle Léandre im Portrait

 

Joëlle Léandre, die „grande dame“ des europäischen Freejazz und des Kontrabaßspiels, ist eine der ersten Frauen in der europäischen Jazzszene und darüber hinaus eine ikonische Figur der zeitgenössischen Musik. Sie arbeitete mit Künstlern wie John Cage, Giacinto Scelsi u.v.a. zusammen und widmet sich seit mehreren Jahrzehnten der freien Improvisation, in Projekten mit namhaften Jazzmusikern weltweit. Als eine der ersten Solistinnen am Kontrabass und Verfechterin der „freien Musik“ ist Leandre zu einem feministischen Rollenmodell für Musikerinnen weltweit geworden.

In einem Vortrag an der KUG wird Joelle Leandre Einblicke in ihre Arbeit und ihr Selbstverständnis als Künstlerin geben.

 

Vortrag: Musik braucht Freiheit. Die Kontrabassistin und Improvisatorin Joëlle Léandre im Portrait
Margarethe Maierhofer-Lischka
Wann: Montag, 11. April 2016, 18 Uhr
Wo: Palais Meran, Seminarraum 24


Lecture von Joëlle Léandre: L'improvisation ne s'improvise pas. Reflexion und Praxis
Wann: Freitag, 15. April 2016, 19 Uhr
Wo: Ensembleraum 306 (Institut für Saiteninstrumente)


Duo-Konzert

Wann:
 16. April 2016, 20 Uhr
Wo: WIST, Moserhofgasse
Mit: Joëlle Léandre: Kontrabass
       Elisabeth Harnik: Klavier

Infos: openmusic.at/joelle-leandre-elisabeth-harnik

 

 

"Instrument und Elektroakustik" - 14. und 15. Jänner 2016 - Kooperation mit dem Institut 14 für Musikästhetik, dem IEM und den Minoriten

Instrument und Elektroakustik

Die Flötistin Sylvie Lacroix ist seit Jahren als Interpretin Neuer Musik für Flöte auf höchstem Niveau international bekannt. Im Projekt ihrer neuen Solo-CD widmet sie sich neuen Werken für Flöte und Elektronik von Wolfgang Suppan, Tanja Brüggemann, Stephen Ferguson u.a., die in Zusammenarbeit mit ihr entstanden. In einem langen Konzertabend wird neben Werken für Flöte und Elektronik der Solo-CD ihre Tonbandkomposition Gris sur bleu II präsentiert und dem gut halbstündigen elektronischen Werk La rosa incarnata del suono des italienischen Geigers und Komponisten Giuseppe Iacono gegenübergestellt.
Beide arbeiten mit Verarbeitungen instrumentaler Klänge, eine Gemeinsamkeit, die in einem am 14. Jänner 2016 am Institut für elektronische Musik und Akustik in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Genderforschung veranstalteten Minisymposium unter Beteiligung der Komponistin und des Komponisten diskursiv erläutert wird.

In Vorträgen und einer abschließenden Diskussion werden die beteiligten InterpretInnen/KomponistInnen ihre unterschiedliche Zugänge zum Genre der musique mixte bzw. der Verwendung instrumental-akustischen Materials im elektronischen Raum erläutern.

 

Donnerstag, 14. Jänner 2016, ab 14.00 Uhr
CUBE Lecture mit Sylvie Lacroix und Giuseppe Iacono
IEM CUBE, Inffeldgasse 10/III, 8010 Graz

Programm:

14.00 - 14.45:     Sylvie Lacroix (Wien): Flute extended
 
14.45 - 15.30:     Giuseppe Iacono (Berlin): Violin and metal bodies

15.30 - 15.40:     Pause
 
15.40 - 16.25:     Dániel P. Biró, Kirk McNally (Victoria/Kanada):   
                            Aesthetics of Live Electronic Music Composition: Aspects of                                                                         Creation and Performance

16.25 - 16.40:     Stephen Ferguson (Wien, Berlin): All my flutes

16.40 - 16.55:     Tanja Brüggemann-Stepien (Linz): Reglos – AOA I

16.55 - 17.10:     Wolfgang Suppan (Wien): Rubikon

17.10 - 17.20:     Pause

17.20 - 18.00:     Diskussion


Freitag, 15. Jänner 2016, 20 Uhr
Konzert im Minoritensaal

 

http://www.kultum.at/neue-musik

http://www.prattica-e.at/konzerte-des-kulturzentrums/symposium-instrument-und-elektroakustik/

http://iem.kug.ac.at/en/institute-of-electronic-music-and-acoustics.html

Theremin – Bauweise und Spieltechnik - 1.3. Februar 2016

Theremin – Bauweise und Spieltechnik


Ein „Frauen in die Technik“-Projekt in Kooperation zwischen Zentrum für
Genderforschung KUG, ÖH-KUG Referat für Gender und Gleichbehandlung,
IEM, Büro für Gleichstellung und Frauenförderung TU Graz, HTU Graz -
Referat für Frauenpolitik, esc medien kunst labor



Das Theremin ist eines der ältesten elektronischen Musikinstrumente und hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. In einem zweitägigen Workshop, der von einem öffentlichen Vortrag über die Geschichte des Theremins eingeleitet wird, werden die Instrumente zuerst unter Anleitung einer Expertin gebaut. Anschließend werden die Spieltechniken für das Instrument erkundet und ausprobiert. Der Workshop ist sowohl für Anfängerinnen ohne Vorkenntnisse als auch für fortgeschrittene Interessierte geeignet. Es werden Grundkenntnisse in praktischer Elektronik, Open Source, Hintergrundwissen zur Geschichte und Bauweise des Theremins, sowie Grundlagen des Thereminspiels und der musikalischen Improvisation vermittelt. In einer musikalischen Performance zeigt das „Erste Grazer Thereminorchester“ anschließend die Ergebnisse seiner Arbeit.


Kurszeiten:
1. bis 3. Februar 2016
Ort: IEM CUBE, Inffeldgasse 10/III, 8010 Graz

1. Februar 2016: Öffentlicher Einführungsvortrag, 16.30 [keine Anmeldung erforderlich]
Martin SCHEMITSCH (Graz): "Ein exemplarischer Streifzug durch die Welt des Theremins"

2. und 3. Februar 2016, 9:30-18:00
Workshops (FIT-Projekte)
Flora KÖNEMANN (Berlin): Theremin-Bau
Martin SCHEMITSCH (Graz): Theremin-Spieltechnik

3. Februar 2016, 19.30
Öffentliche Abschlusspräsentation
Kursgebühr: 70€ (Anzahlung erforderlich)


Die Gebühr beinhaltet die reinen Materialkosten für den Erwerb des Theremin-Bausatzes.


Informationen unter: anna.benedikt@kug.ac.at
Workshopanmeldung unter: me.maierhofer-lischka(at)kug.ac.at


Anmeldeschluss: 20.12.2015 [max. 10 Personen; „first come, first served“-Prinzip]

 

Informationen als pdf.

 

 

"Einatmen.Ausatmen"mit Charlotte Seither - Kooperation mit IGNM Steiermark und der Akkordeonkasse Prof. Janne Rättyä der KUG

Wir atmen – am Anfang unserer irdischen Existenz steht ein Einatem, am Ende ein Ausatem,  im ständigen Austausch mit der uns umgebenden Wirklichkeit. Der sich bedingende Gestus von  „Kommen“- und „Gehen“-lassen des Atemstroms und die Möglichkeiten, diesen bewusst zu steuern  und zu lenken, ihn zu verlängern, zu verkürzen, stoßweise auszuatmen, kreisförmig zu atmen,  dienen nicht nur der existentiellen Versorgung und/oder Entspannung des eigenen Systems sondern  sind auch das Medium für die ästhetische Klangäußerung im Gesang, der Rezitation oder dem Spiel  am Instrument – wie auch im Besonderen bedeutsam für den Prozess des Komponierens von Musik.   

ORGANISATORIN: Elfriede Reissig


PROGRAMM:
Elisabeth Harnik – A Leave (2012) für Frauenstimme und Flöte                         
Charlotte Seither – Herzform, Krater (2001) für Akkordeon                                
Olga Neuwirth – NOVA/Minreaud (1998) für Sopran und Zuspielband                 
Charlotte Seither – The long distance from zero to one (2010) für Stimme      
Giacinto Scelsi – Pwyll (1984) für Flöte                                                            
Vinko Globokar – Dialog über Luft (1994) für Akkordeon                                   
Gerd Noack – DAL RAJASTAN für Stimme, Flöte und Akkordeon (UA)        


TERMIN: Fr, 11. Dezember
19.00 Uhr: Gespräch und Diskussion mit der Komponistin Charlotte Seither
20.00 Uhr: Konzert der IGNM Steiermark: Einatmen.Ausatmen

ORT: ImCubus, Mariahilferplatz 3/1
EINTRITT: €10 / €5

Wir freuen uns auf dein/Ihr Kommen!

Diese und alle weiteren Veranstaltungen des Kulturzentrums bei den Minoriten finden Sie auf unserer Homepage oder auf facebook.

Buchpräsentation: Christa Brüstle (Hg.): "Pop-Frauen der Gegenwart" - Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der KFU (Pop-Show)

Welche Rolle erhalten Stimme und Körper in den Inszenierungen von weiblichen Pop-Stars und wie entstehen ihre Images? Welche Stereotype Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit werden in Videoclips repräsentiert oder unterlaufen? Unterliegen die Pop-Frauen den Marktstrategien ihrer Labels oder können sie ihre Vermarktung selbst steuern?

Die Beiträge des im vergangenen Juli erschienenen Bandes diskutieren diese Fragen am Beispiel von u.a. Lady Gaga, Amy Winehouse, Pink, Grimes, Lana Del Rey, Lady Bitch Ray und Peaches. Dabei verknüpft sich die Popmusikforschung mit musikästhetischen, soziologischen sowie kultur- und medienwissenschaftlichen Forschungsansätzen und den Gender Studies.

Diese Veranstaltung ermöglicht nun einen Einblick in die verschiedenen  Beiträge, deren Inhalte im Überblick vorgestellt werden. Zwei wissenschaftliche Vorträge gehen dann detaillierter auf einige Aspekte ein: Zuerst wird Werner Jauk über Der Schrei in der Popmusik - Die erregte Uni-Sex-Voice sprechen, womit er direkt an seinen Beitrag im Sammelband anknüpft. Abschließend liefert Christa Brüstle in ihrem Vortrag Popmusik und Soziokultur ein Forschungsporträt der vor Kurzem verstorbenen Sheila Whiteley, die ebenfalls einen Aufsatz für den Sammelband beisteuerte.


Wann: Montag, 30. November 2015 18.30 Uhr

Wo: Mozartgasse 3, Meerscheinschlössl

 

Vorträge:
Werner Jauk: Der Schrei, die erregte Uni-Sex-Voice, in der Pop-Musik. Eine empirische Längsschnitt-Sound-Analyse in einer quasi-experimentellen Situation variierender kultureller Kontexte - 19.00 Uhr

Christa Brüstle: Popmusik als Soziokultur. Forschungsporträt Sheila Whiteley - 19.45 Uhr

Beide Vorträge sind für Musikwissenschaft-aktuell anrechenbar!

 

Anschließend laden wir zu Buffet und Getränke!

 

Poster als pdf.

"Instrument und Elektroakustik" . 14. und 15. Jänner 2016 - Kooperation mit dem Institut 14 für Musikästhetik, dem IEM und den Minoriten

Instrument und Elektroakustik

Die Flötistin Sylvie Lacroix ist seit Jahren als Interpretin Neuer Musik für Flöte auf höchstem Niveau international bekannt. Im Projekt ihrer neuen Solo-CD widmet sie sich neuen Werken für Flöte und Elektronik von Wolfgang Suppan, Tanja Brüggemann, Stephen Ferguson u.a., die in Zusammenarbeit mit ihr entstanden. In einem langen Konzertabend wird neben Werken für Flöte und Elektronik der Solo-CD ihre Tonbandkomposition Gris sur bleu II präsentiert und dem gut halbstündigen elektronischen Werk La rosa incarnata del suono des italienischen Geigers und Komponisten Giuseppe Iacono gegenübergestellt.
Beide arbeiten mit Verarbeitungen instrumentaler Klänge, eine Gemeinsamkeit, die in einem am 14. Jänner 2016 am Institut für elektronische Musik und Akustik in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Genderforschung veranstalteten Minisymposium unter Beteiligung der Komponistin und des Komponisten diskursiv erläutert wird.

 

Donnerstag, 14. Jänner 2016, ab 14.00 Uhr
CUBE Lecture mit Sylvie Lacroix und Giuseppe Iacono
IEM CUBE, Inffeldgasse 10/III, 8010 Graz


Freitag, 15. Jänner 2016, 20 Uhr
Konzert im Minoritensaal

 

http://www.kultum.at/neue-musik

Vortrag von Iris Mangeng: „…ein Opfer ihrer Höllenkünste“ - Die Femme Fatale in Oper und Gesellschaftskultur um 1900 - Kooperation mit dem Frauenservice EV Graz

Bibliothek und feministischer Denkraum:

„…ein Opfer ihrer Höllenkünste“ - Die Femme Fatale in Oper und Gesellschaftskultur um 1900

Vortragende: Iris Mangeng

Wann: 2. Dezember 2015, 18 Uhr
Wo: Frauenservice Graz, Bibliothek

Bibliothek und feministischer Denkraum: Jour fixe - Kooperation mit dem Frauenservice EV Graz

Bibliothek und feministischer Denkraum: Jour fixe

Das Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz prämiert jedes Jahr herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Genderforschung.
Die Preisträgerinnen 2014 präsentieren ihre Arbeiten.

 

Zeit: Mittwoch 3. Dezember 2014, 17.00Uhr - 19.00Uhr

Ort: Bibliothek im Frauenservice

 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos!

Keine Anmeldung erforderlich!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Komponieren heute 7: Lectures und Konzert Lucia Ronchetti - Kooperation mit dem Institut 1 für Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren

20.3.2014

10.00-13.00 Uhr, Brandhofgasse 21, Ensembleraum 3.06
Lucia Ronchetti: Lecture & Seminar zur eigenen Musik

17.00-19.00 Uhr, Reiterkaserne, Ira-Malaniuk-Saal
Podiumsgespräch "Rezeption alter Musik in der neuen Musik"
mit Christa Brüstle, Klaus Hubmann, Klaus Lang, Lucia Ronchetti, Leitung: Christian Utz

20.3., 20.00 Uhr, Kulturzentrum bei den Minoriten, Großer Minoritensaal
open music

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Sarah Maria Sun: Sopran
Truile van der Poel: Mezzosopran
Martin Nagy: Tenor
Guillermo Anzorena: Bariton
Andreas Fischer: Bass

José-María Sánchez-Verdú: Scriptvra Antiqva (Madrigalbuch I) (2010-12) für fünf Stimmen
Lucia Ronchetti: Blumenstudien (2013), Madrigale für 5 Stimmen mit Musik von Gesualdo da Venosa
Carola Bauckholt: Stroh (2012) für vier Sänger a cappella
Luciano Berio: A-Ronne (1974) für fünf Akteure

21.3.2014

Brandhofgasse 21, Institut 1, 10-15 Uhr

Einzelunterricht für Kompositionsstudierende


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Lucia Ronchetti wurde 1963 in Rom geboren und studierte Komposition an der Accademia di Santa Cecilia und Philosophie an der Universität in Rom. In Paris besuchte sie Kompositionsseminare bei Gerard Grisey, nahm an einem Kurs des IRCAM (1997) teil und erwarb ihren PhD in Musikwissenschaft an der École Pratique des Hautes Études en Sorbonne unter der Leitung von François Lesure (1999). 2005 folgte sie als Gastprofessorin (Fulbright fellow) der Einladung von Tristan Murail ans Department für Musik der Columbia University in New York.

Lucia Ronchetti erhielt zahlreiche Stipendien und war Composer in Residence unter anderem in Yaddo, New York, dem DAAD Berlin, der Staatsoper Stuttgart, MacDowell Colony, Peterborough, NH (USA) und der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart.

Zuletzt entstanden »Helicopters and butterflies« (Festival d'Automne, Paris 2012), »3e32 Naufragio di terra« (Musiktheater, Basilica di Collemaggio, L'Aquila, 2012), »Neumond (Musiktheater, Nationaltheater Mannheim, 2011), »Lezioni di tenebra« (Musiktheater, Konzerthaus Berlin 2010), »Narrenschiffe« (Musiktheater, Bayerische Staatsoper, 2010), »Toccar con gl'occhi e rirnirar col tatto« (Musiktheater, Konzerthaus, Berlin 2010), »Der Sonne entgegen« (Musiktheater, MaerzMusik, Berlin, 2009), »Prosopopeia« (Szenisches Konzert, Internationales Heinrich-Schütz-Fest, Kassel, 2009). Von der Semperoper wurde sie für 2012 mit der Komposition von »Dorina e Nibbio« beauftragt sowie mit zwei weiteren Neukompositionen für die beiden folgenden Spielzeiten.


weitere Informationen:

musiktheorie.kug.ac.at/veranstaltungsarchiv/2014-komponieren-heute-7.html

Open Music - Veranstaltungen

"open music", Anfang der 90er Jahre als Konzertreihe in Graz begründet, steht für "Vermittlung heutiger Musik", zeitgenössischer Musik im Sinne von gegenwartsrelevanter Musikkunst/-kultur. Jenseits strikter Trennung in E und U, komponierte und improvisierte Musik, klassische Moderne, Neue Musik und (Post)Avantgarde, Hoch-, Sub- und Populärkultur, jenseits ästhetischer Vorlieben.

(Quelle: www.openmusic.at)

 

Programm 2014:

www.openmusic.at/om_aktuell_fr.html

Labor Theaterforschung UdK Berlin - Berliner Institut für Theatertherapie

für den Workshop:

Soul-Staging. Angewandte Theater-Forschung in psycho-sozialen Kontexten

7. November von 10:00-15:00 im Europäischen Theaterinstitut, Rungestr. 20, 10179 Berlin

Workshop-Leiterin: Mag. Dr. phil Rosemarie Brucher