Externe Ausschreibungen

An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

sind ab dem 01.06.2019 zu besetzen:

Vier Promotionsstellen

als Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

für künstlerisch-wissenschaftliche Forschung

im Rahmen des Graduiertenkollegs „KiSS: Kinetics in Sound and Space“

-gefördert durch die Landesforschungsförderung Hamburg-

mit einem Stellenumfang von jeweils 50%, Entgeltgruppe E13 TVL.

Die Stellen sind befristet für die Laufzeit des Projektes vom 01.06.2019 bis zum 30.11.2022

Projektbeschreibung:

Das Graduiertenkolleg KiSS an der HfMT Hamburg in Partnerschaft mit der HAW Hamburg setzt sich mit den Dynamiken von Raumklängen und Klangräumen auseinander. Hierfür werden insgesamt sechs Promotionsstellen ausgeschrieben (davon in Kürze zwei an der HAW Hamburg). Im Zentrum der künstlerisch-wissenschaftlichen und wissenschaftlichen Arbeit des Graduiertenkollegs steht die Erforschung der Dispositive der (digitalen) Bühne: Dies umfasst das Spektrum rein physischer Bewegungsabläufe, wie sie von Tanz und Theater bekannt sind, bis hin zu virtuellen Raumklangbewegungen, die durch ausgeklügelte Computersimulationen ermöglicht werden. Vermittelt werden diese Extreme z. B. durch Motioncapture-Technologien, die reale Bewegungen in Datenflüsse übersetzen. Dadurch werden hybride Formen der Bühnenkunst ermöglicht, die ein innovatives und immersives Erleben auf der Bühne des 21. Jahrhundert gestatten.

[…]

4. Promotionsstelle Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg (Dr. phil.)

(Kennziffer KISS-Prom 04)

Das musikwissenschaftliche Promotionsprojekt (Dr. phil.) knüpft an den Aspekt der Räumlichkeit an, der sich u.a. mit Blick auf multimediale - häufig mit dem Medium Film arbeitende - Kompositionen des 20. bzw. 21. Jahrhunderts untersuchen lässt. Zahlreiche Fragestellungen sind hier möglich: Welche Wechselwirkungen ergeben sich etwa zwischen Klangraum, filmischem Raum und dem Raum auf der (virtuellen oder realen) Bühne? Wie organisieren Bewegungen von Klang und Körpern Räumlichkeit? Welche Rolle spielt dabei das Digitale? Wie lässt sich - im Zuge des „spatial turn“ - Räumlichkeit in diesem Zusammenhang sinnvoll beschreiben und analysieren? Wie hängen aktuelle kulturwissenschaftliche, philosophische und soziologische Raum-Konzepte mit gegenwärtigen künstlerischen Diskursen um Klang, Bewegung und Raum zusammen? Welche Rolle spielt dabei die Rezeption? Denkbar ist zudem die Beschäftigung mit gängigen musikwissenschaftlichen und musikanalytischen Topoi, die häufig ebenfalls auf einer im weitesten Sinne räumlichen Metaphorik basieren und dabei zugleich eine im weitesten Sinne „wissenschaftliche Bühne“ organisieren.

Das mögliche Themenspektrum lässt eine eher allgemeine oder spezielle bzw. exemplarische Fragestellung zu; sichtbar werden soll ein kulturwissenschaftlicher Zugriff.

Leitung: Prof. Dr. Nina Noeske nina.noeske(at)hfmt-hamburg.de

Wir erwarten von Ihnen (generelle Anforderungen):

Ein abgeschlossenes Master-Studium (Note mindestens: gut) in einem der folgenden Studiengänge: Musik, Musikwissenschaft, Musiktheater, Theater, Design, Medien, Informatik oder einen vergleichbaren Studiengang oder 1. Staatsexamen Lehramt Musik. Neben der mit dem Forschungsvorhaben verbundenen künstlerisch-wissenschaftlichen bzw. wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen einer Promotion werden die Gestaltung und Organisation von Symposien, Arbeitsgesprächen und Seminaren erwartet.

So bewerben Sie sich:

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte folgende Bewerbungsunterlagen bis zum 15.04.2019 sowohl per E-Mail (in einer pdf-Datei zusammengefasst) als auch per Post unter Angabe der Kennziffer an:

Benjamin Helmer, Transferbüro, Heimhuder Straße 92 (2. OG)

Mail: benjamin.helmer(at)hfmt-hamburg.de

1. Exposé mit Arbeitstitel, Beschreibung des Promotionsvorhabens und Erläuterung der fachlichen Expertise (ca. 7-10 Seiten), Literaturliste, Arbeits- und Zeitplan

2. Tabellarischer Lebenslauf mit besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen Studiums und ggf. eine Dokumentation der künstlerischen Arbeit

3. Zeugnisse und Zertifikate (einfache Kopie)

4. Eidesstattliche Erklärung: Wurden bereits frühere Promotionsversuche unternommen oder Promotionen abgeschlossen? Ist die Dissertation in gleicher oder anderer Form in einem anderen Verfahren vorgelegt worden? Wenn ja, Angabe von Ort, Zeit und Hochschule sowie Thema der Dissertation.

5. Eine Erklärung darüber, dass die Studien- und Promotionsordnung der HfMT Hamburg bekannt ist und nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt wird: https://www.hfmt-hamburg.de/promotion/

6. Ohne deutschen Schul- oder Hochschulabschluss: Sprachnachweis der Deutschkenntnisse auf Niveau C1 (kann in begründeten Einzelfällen ausgenommen werden)

7. Ein bis zwei externe Empfehlungsschreiben aus akademischen Kreisen

 

Ausschreibung als pdf

Ausschreibung als pdf - Englisch

Call for Papers zur 6. Jahrestagung der ÖGGF: Wissenskulturen und Diversität. Positionen, Diffraktionen, Partizipationen - Bewerbung bis 05.03.2018

Call zur 6. Jahrestagung der ÖGGF (Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung)
Wissenskulturen und Diversität. Positionen, Diffraktionen, Partizipationen Do 27. – Sa 29. September 2018, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)

 

Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Komplexitätssteigerung thematisiert die 6.
Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) die epistemischen
Grundlagen unterschiedlicher Wissens- und Wissenschaftskulturen. Wie fungiert eine Geopolitik des
Wissens (Mignolo), wenn Wissen als Grundlage und Ressource ‚unseres’ Zusammenlebens gedacht
wird. Die Tagung fragt dementsprechend, was – von wem – als Wissen und Nichtwissen begriffen
wird und in welchem Verhältnis der Begriff Diversität und die Ansprüche, die durch ihn laut werden,
zu Hierarchien des Wissens und zu Wissensgenerierungsprozessen stehen. Wie entscheiden
Diversitätskategorien über Ein- und Ausschlüsse von Akteur_innen, Themen sowie Methodologien?
Wie bestimmen sie Denkkulturen und Praxen? Und nicht zuletzt, wie steht es um die
Un/Möglichkeiten, miteinander in Beziehung zu treten?
Auf der 6. Jahrestagung der ÖGGF an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)
soll das – alle Wissenschaften und Künste umfassende – Thema „Wissenskulturen und Diversität“ als
aktuelle Herausforderung für die Positionierung der Gender Studies/Geschlechterforschung in
unterschiedlichen Kontexten von Forschung, Theorie, Lehre, Kunst und Aktivismus besprochen und
diskutiert werden. Vertreter_innen der wissenschaftlichen, künstlerischen und technischen
Disziplinen sind eingeladen, verschiedene Kulturen des Wissens zu beschreiben und kritisch zu
hinterfragen.

Die Tagung versteht sich als Raum der Reflexion, der Interferenzen und Kritik zu ausgewiesenen und
nicht ausgewiesenen Grundannahmen von Wissenskulturen und deren agency. Dabei spielen Inhalte,
aber auch Formen eine zentrale Rolle. Es geht der Tagung um das Was, aber auch um das Wie. Das
Wahrnehmen und Wertschätzen von Heterogenität bzw. Vielfalt und das Schaffen von Räumen, um
einander zu begegnen, ist in diesem Kontext von entscheidender Bedeutung. Hier kann und darf der
Begriff Diversität in neuen Bedeutungsfacetten erscheinen und ein weites Klang/Bild der Arbeiten
und Fragen zu diesen Themen sicht-, hör- und fühlbar werden.
Der Call lädt dazu ein, Abstracts zu zentralen Feldern wie Reflexion und Entwicklung von Konzepten,
Theorien und Methodologien sowie Forschungserfahrungen aus allen Disziplinen, auch im
experimentellen Bereich, einzureichen. Vor diesem Hintergrund schlagen wir folgende
Themencluster vor, in denen „Wissenskulturen und Diversität“ exemplarisch verhandelt werden:



• Wissensformen, Wissensproduktion, Wissensmacht
• Welt- und Menschenbilder – revisited
• Potentiale, Herausforderungen und Kritik der Konzepte Gender, Diversität, Queer, Trans,
Intersektionalität sowie Postcolonial, Dis/Ability etc.
• Monodisziplinarität versus Inter-und Transdisziplinärität
• Vielfältigkeit/en beforschen
• Kolonialität des Wissens und Dekolonialisieren von Methoden
• Sprach-Reflexion
• Gender (Studies) und Diversität in EU- und internationalen Forschungs- und Kunstprojekten
• Neue Denkfiguren und -verhältnisse von Wissenschaften und Künsten, Theorie-, Praxis- und
Aktionismusfeldern
• Pädagogisch-didaktische Ansätze in Gender- und Diversitätsforschung

 

Beiträge zur Geschlechterforschung aus allen Disziplinen sowie inter- und transdisziplinären
Kontexten, unterschiedlichen Arbeits-, Praxis- und Aktionismuszusammenhängen sowie von
Wissenschaftler_innen und forschenden Künstler_innen aller Qualifikationsstufen, aus universitären
und außeruniversitären Forschungskontexten in unterschiedlichen, ausdrücklich aber auch
experimentellen Präsentationsformaten, sind willkommen. Ein Beitragsvorschlag kann sich auf eines
oder mehrere Themencluster beziehen oder auch weitere einbringen. Alle sind eingeladen, auch
Themen zu adressieren, die sie bisher nicht im Call angesprochen sehen.
Wir laden herzlich dazu ein, Beitragsangebote für Einzelbeiträge, Panels (inklusive Diskussion á 90
Minuten) oder auch Poster-Präsentationen in deutscher oder englischer Sprache einzureichen.
Vorschläge können auch von Nicht-Mitgliedern gemacht werden. Zum Zeitpunkt des Vortrags ist
jedoch eine Mitgliedschaft bei der öggf erforderlich. Die Konferenzsprache ist deutsch. Die Tagung ist
barrierefrei zugänglich, Kinderbetreuung wird organisiert. Weitere benötigte Unterstützungen
werden nach Möglichkeit bereitgestellt, wenn diese dem Organisationsteam bis 15. August 2018
bekannt gegeben werden.

 

Bitte senden Sie bis zum 05. März 2018 Titel und Abstract (max. 2000 Zeichen mit Leerzeichen) mit
Angabe des Präsentationsformates an oeggf2018@mdw.ac.at. Sie erhalten die Rückmeldung über
Ihre Beitragsannahme oder -ablehnung bis spätestens Ende April 2018.



Veranstaltende Organisationen
- Stabstelle Gleichstellung, Gender Studies und Diversität, Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien
- Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Universität für Musik und darstellende
Kunst Wien
- öggf – Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung www.oeggf.at

 

AG Nachwuchs
Im Rahmen der Jahrestagung findet wieder der Pre-Conference-Workshop der AG Nachwuchs am
Donnerstagvormittag, 27. September 2018, statt. Informationen zur AG Nachwuchs, zum Workshop
und Anmeldung zur Nachwuchs-Maillingliste unter ag_nachwuchs@oeggf.at

 

Reisekostenzuschüsse der ÖGGF
Für prekarisierte Wissenschafter_innen, die aktiv an der Jahrestagung teilnehmen, besteht die
Möglichkeit, bei der öggf einen Reisekostenzuschuss zu beantragen. Antragsformulare werden allen
Konferenzteilnehmer_innen, deren Einreichung bei der Jahrestagung angenommen wurde, zur
Verfügung gestellt. Die Zuschüsse werden nach Maßgabe der vorhandenen Mittel zuerkannt.

 

KEG-Arbeitstreffen: das zweite Mal in Österreich
Als Pre-Conference zur öggf-Jahrestagung 2018 findet das 16. Arbeitstreffen der KEG (Konferenz der
Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum) das zweite Mal –
nach Klagenfurt 2009 – in Österreich, diesmal an der mdw – Universität für Musik und darstellende
Kunst Wien, statt. Die KEG ist ein Austausch zwischen den Mitarbeiter_innen der mit
Geschlechterforschung und Gleichstellung befassten Universitätszentren und Organisationseinheiten
in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Mehr Informationen unter
www.genderkonferenz.eu

pdf

Call for Papers (2018): Open Gender Journal

Call for Papers (2018)

OPEN GENDER JOURNAL (ISSN: 2512-5192)

https://opengenderjournal.de/

Die Redaktion des OPEN GENDER JOURNAL freut sich über die Einreichung von Fachbeiträgen aus allen Disziplinen mit einem Genderbezug/-schwerpunkt. Seit der ersten Veröffentlichung im September 2017 reflektiert OGJ die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen: Im Sinne eines „mega journals“ verzichtet OGJ auf eine Ausgabenbindung und ermöglicht dadurch eine fortlaufende, zeitnahe Erscheinungsweise. Geschlechterforschung wird dabei als Sammelbegriff für die verschiedenen methodischen und theoretischen Ausrichtungen innerhalb des Feldes verwendet (Frauenforschung, Geschlechterforschung, Genderforschung, Gender Studies, feministische Forschung). Zudem werden folgende Forschungszusammenhänge ausdrücklich miteinbezogen: Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung, Critical Whiteness, Postcolonial Studies, Diversity Studies, Intersektionale Perspektiven.

Im OGJ werden Artikel veröffentlicht, die einen originären Beitrag zum Feld der Geschlechterforschung leisten, den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen und in Deutsch oder Englisch verfasst sind. Die Artikeleinreichung erfolgt online und ohne Einreichungsfrist. Bitte beachten Sie zudem unsere formalen Richtlinien.


Zum
Konzept: OGJ ist eine Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung, in der fortlaufend qualitätsgesicherte Fachbeiträge unter einer freien und offenen Lizenz veröffentlicht werden (CC BY 4.0). OGJ setzt dabei auf Open Source Software (Open Journal Systems), transparente Redaktionsprozesse, verzichtet vollständig auf Publikationsgebühren (sog. APC) und nutzt die neuesten Möglichkeiten elektronischen Publizierens. OGJ wird herausgegeben von Vertreter_innen deutschsprachiger Geschlechterforschungszentren. An OGJ arbeiten universitäre Institutionen der Geschlechterforschung in verschiedenen Funktionen und Rollen mit.


Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und verbleiben mit besten Wünschen,

Die Redaktion des Open Gender Journals

Call for Papers: Körper, Konzepte, Kanon, Konstruktionen - Bewerbung bis 11.03.2018

Call for Papers:
Körper, Konzepte, Kanon, Kons
truktionen:
Sex und Gender im Neue-Musik-Diskurs von der Gegenwart bis zu den 1950er Jahren
Internationales Symposium, 6.-8. Juli 2018 an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) Hamburg



Die 2016 veröffentlichte Studie des deutschen Kulturrats1 machte die längst sichtbare Ungleichvertei-
lung der Geschlechter im Kultur- und Medienbereich offiziell, die auch und insbesondere die Szene der
Neuen Musik betrifft. Hier spielten Frauen über Jahrzehnte kaum – oder in erster Linie als ausübende
Künstlerinnen und Performerinnen, nicht aber als Komponistinnen – eine nennenswerte Rolle. Durch
die Studie angestoßen oder zufällig zeitgleich fanden seitdem verschiedene Initiativen statt, die den Se-
xismus in der Neuen Musik thematisierten; zu nennen ist hier vor allem die auf Anregung der Kompo-
nistin Ashley Fure auf den Darmstädter Ferienkursen 2016 gegründete Gruppe „Gender relations in
Darmstadt“ (GRID),2 die noch im gleichen Jahr eine statistische Auswertung der (durchgehend gerin-
gen) weiblichen Beteiligung an den Darmstädter Ferienkursen seit 1946 vorlegte.3 Während der Donau-
eschinger Musiktage wurde die Diskussion 2017 u.a. in einer vom Südwestdeutschen Rundfunk ausge-
strahlten Podiumsrunde fortgeführt.4
Eine grundsätzliche und umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik, die u.a.
nach unterschwellig wirksamen, in der Tradition der Neuen Musik, aber auch der Performance Art im
weiteren Sinne verankerten Diskursen, (Aufführungs-)Traditionen sowie entsprechenden ästhetischen
Grundsätzen (wie z.B. der Bevorzugung des Geistes gegenüber dem Körper, des schriftlich niederge-
legten Werkes gegenüber der Performance, strukturell komplexer, autonomer Musik gegenüber experi-
menteller oder Konzeptmusik) fragt, steht bislang noch aus. Dies gilt insbesondere angesichts des Um-
stands, dass sich ‚Neue Musik‘ seit den 1950er Jahren (teilweise bis heute) häufig als betont sachlich
und objektiv, mithin: körper- und geschlechtslos versteht und inszeniert. Zu fragen ist nach Ein- und
Ausschlussmechanismen, die neben dem Geschlecht (sex und gender) auch, aus intersektionaler Per-
spektive, die Frage etwa nach sozialer Klasse und Schichtzugehörigkeit, Ethnizität oder Alter umfassen.
Dabei gilt es zugleich, nach Orten, Regionen und Nationen zu differenzieren. Einen Schwerpunkt der
Tagung wird der musikalische Diskurs der unmittelbaren Gegenwart bilden.
Das Symposion dient – im Vorfeld der Darmstädter Ferienkurse 2018 – dazu, seitens der Musikwissen-
schaft verschiedene Impulse für die weiterführende Diskussion zu setzen und in Grundsatzreferaten und
Plenumsdiskussionen u.a. folgende Themenbereiche zu behandeln:

 

Neue Musik5, Gender und

 

● Institutionen seit 1945;
● Ästhetik;
● Kulturpolitik;
● Pädagogik;
● Feminismus;
● Kanonisierungsprozesse;
● Avantgarde-Konzepte;
● elektronische Musik;
● experimentelle Musik, Performance Art, Konzeptmusik;
● Körperdiskurse (innerhalb Neuer Musik);
● Digitalisierung;
 
[1] Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann: Frauen in Kultur und Medien. Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge, Berlin 2016, online: www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2016/12/Frauen-in-Kultur-und-Medien.pdf.
[2] griddarmstadt.wordpress.com.
[3] Vgl. insb. griddarmstadt.files.wordpress.com/2016/08/grid_gender_research_in_darmstadt.pdf. Weitere Statistiken u.a.: darmstadt-2016.netlify.com.
[4] Vgl. www.swr.de/swr-classic/donaueschinger-musiktage/programme/do-19-k-eine-maennersache-neue-musik/-/id=2136962/did=19800128/nid=2136962/1wqxvmu/index.html.
[5] Neue Musik verstanden im umfassenden Sinne, darunter auch experimentelle Musik, Performance Art, Konzeptmusik usw.

(die jeweils - daher die entsprechenden Unterpunkte - eigens thematisiert werden können).


● Inszenierungsstrategien;
● Grenzbereiche zwischen E und U;
● künstlerische Positionen der unmittelbaren Gegenwart;
● Musikkritik;
● Musikwissenschaft;
● Publikum;
● intersektionale Fragestellungen.


Weitere Themenvorschläge sind willkommen.
 

Konzept der Tagung ist das Anstoßen grundsätzlicher Diskussionen. Vorträge, die sich vorrangig mit
einzelnen Aspekten (z.B. bestimmten Werken oder Werkgruppen, Komponist*innen usw.) beschäfti-
gen, sollten sich darüber hinaus, ausgehend vom jeweiligen Gegenstandsbereich, weiterführenden The-
sen und Fragestellungen widmen. Eine Veröffentlichung der Beiträge ist geplant.
 

Interessierte Musik- und Kulturwissenschaftler*innen sind geladen, einen Themenvorschlag (max. 300
Wörter) für einen 25minütigen Vortrag bis spätestens 11.03.2018 einzureichen (bitte per E-Mail an die
untenstehenden Adressen). Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Nachwuchswissenschaft-
ler*innen fordern wir nachdrücklich zu einer Bewerbung auf. Bei positivem Entscheid können Fahrt-
(max. 200 €) und Übernachtungskosten (max. 2 Nächte) übernommen werden. Über die eingereichten
Beiträge wird bis spätestens Ende März 2018 entschieden.


 

Kontakt:


Dr. Vera Grund
Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn
Hornsche Straße 39
32756 Detmold
vgrund@campus.upb.de


Prof. Dr. Nina Noeske
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Harvestehuder Weg 12
20148 Hamburg
nina.noeske@hfmt-hamburg.de


Die Tagung wird gefördert von der Mariann Steegmann Foundation.

 

Ausschreibung:

deutsch

englisch

 

 

Call for Paper: "The Pursuit of Excellence in Contemporary Universities and the ‘Business Case’ for Gender Equality: Critical perspectives from gender studies, the humanities and the social sciences“

Call for Papers


The Pursuit of Excellence in Contemporary Universities and the ‘Business Case’ for Gender Equality: Critical perspectives from gender studies, the humanities and the social sciences 

Panel at the 10th European Feminist Research Conference
Difference, Diversity, Diffraction: Confronting Hegemonies and Dispossessions”
12-15 September 2018 in Göttingen (Germany)

The claim that the excellence of research integrally involves an equity component has been an important element in the most recent push to improve diversity in universities internationally and appears everywhere as part of the ‘business case’ for gender equality. To a large extent, the focus of concern has been STEM disciplines, where the under-representation of women is held to create research deficits both through under-utilisation of the best human resources and through depriving research of the full ‘diversity’ of perspectives. In this context, humanities and social science (HASS) disciplines have rarely been discussed as posing specific issues. Yet HASS disciplines have had much to say about the feminist transformations of knowledge necessary for gender equality, besides suffering their own stark gender imbalances in many areas. Given that the idea of a feminist transformation of knowledge is largely absent from the current discussion, there is a real risk that accounts that have been given of the positive relationship between the pursuit of gender equality and disciplinary excellence not only lack depth, but present an idealization of knowledge that covers over the real histories of gender relations in disciplinary contexts, and ignores complex inequalities associated with androcentric research priorities, male-dominated mainstream influence on judgments of excellence or outright hostility to feminist work. If the analysis of the relationship between inequality and distortions in knowledge is wrong or misleading, so too may be the proposed remedies. It is therefore urgent to form a deeper theoretical, historical and sociological account of these issues.

We invite papers that explore contemporary discourses on the intersection of gender equality and excellence in knowledge-production from a perspective that opens out critical questions concerning what this relationship may really be or what it might mean. The critical investigation of leading discourses on the relationship of equality and excellence is timely given the ways in which these are currently becoming established in research and higher education institutions. How does gender inequality affect the construction of knowledge claims? Does gender inequality in academia produce knowledge that distorts our understanding of social, economic and political realities? How do disciplinary differences in evaluation practices intersect with gender? Evidence has been amassed of
persistent but perhaps also various forms of gender inequality within and between different disciplines. This invites critical reflection on the terms on which excellence is understood, and the specific forms of its relationship with gender inequality in the contours of disciplinary research.
 
Both junior and senior scientists are invited to submit an abstract (length: max. 2.500 characters including spaces) in form of a word- or pdf-document. Abstracts should also include FULL contact details, including your name, institutional affiliation, mailing address, and e-mail address.

Abstracts should be sent until 07th February 2018 to both panel organizers:
Fiona Jenkins (fiona.jenkins@anu.edu.au) and Heike Kahlert (heike.kahlert@rub.de),

More information about the organizing chairs can be found at:
philosophy.cass.anu.edu.au/people/associate-professor-fiona-jenkins and
www.sowi.rub.de/sozsug/index.html.en.
 
More information on the 10th European Feminist Research Conference can be found at:
www.uni-goettingen.de/en/572444.html.
 
Please note: We apologise for the fact that no funding, travel or other bursaries can be offered for attending the conference! However, the conference organizers offer some grants (see: www.uni-goettingen.de/en/travel+and+accommodation+grants+for+conference+participants/574637.html).

 

Ausschreibung als pdf

Ausschreibung von Lehrveranstaltungen zu Gender Studies aus dem Stundenkontingent für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität für das Studienjahr 2017/18

Ausschreibung von Lehrveranstaltungen zu Gender Studies aus dem Stundenkontingent für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität für das Studienjahr 2017/18


Der Gender-Ausschuss der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen und der Historisch- Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien schreibt für das Studienjahr 2017/18 insgesamt 9 Lehraufträge (jeweils zwei Stunden) mit der Vergütung LVG 1 aus. Die Ausschreibung richtet sich insbesonders an KollegInnen mit einem kulturwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Gender Studies. Eingereicht werden können sowohl Lehrveranstaltungen, die eine disziplinäre Perspektive verfolgen als auch Lehrveranstaltungen mit einer inter- oder transdisziplinären Konzeption.
Die vom Gender Ausschuss vergebenen Lehrveranstaltungen werden in einer eigenen Rubrik: Gender Studies: Kulturwissenschaften im Vorlesungsverzeichnis veröffentlicht und sind für die Studierenden beider Fakultäten im Wahlpflichtmodulbereich anrechenbar. Die Studienprogrammleitungen (SPL's) der beiden Fakultäten haben die Möglichkeit, die Lehrveranstaltungen zusätzlich als Pflichtlehrveranstaltung des jeweiligen disziplinären Curriculums mitzucodieren.

Bitte richten Sie ihre Bewerbung per Email bis 21.04.2017 an: genderausschuss@univie.ac.at

Die Vergabe der Lehraufträge erfolgt voraussichtlich Anfang Mai 2017, die Benachrichtigung über Zusage/Absage ca. Mitte Mai 2017.


Ein vollständiger Antrag besteht aus folgenden Unterlagen (jeweils 1-2 Seiten als pdf-Datei)
• LV-Konzept (LV-Art, Inhalt, Methoden, Lehrziele, Literatur)
• Kurz-CV + wichtigste Publikationen


Vergabe-Richtlinien
• Qualität des Konzepts der LV und Qualifikation der/des AntragstellerIn für diese LV
• Verteilung zwischen den Studienrichtungen beider Fakultäten
• Lehraufträge werden ausschließlich an Personen vergeben, die in keinem festen wissenschaftlichen
Dienstverhältnis zur Universität Wien stehen.
• Pro Person wird pro Studienjahr nur max. eine zweistündige LV bewilligt. (Lehraufträge mit anderer
budgetärer Bedeckung haben keinen Einfluss auf die Vergabe des Sonderkontingents.)
• Anträge auf LVs, die mit gleichem / ähnlichem Inhalt bereits in den vorangegangenen Studienjahren aus diesem Stundenkontingent genehmigt wurden, werden nachrangig berücksichtigt.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Vorsitzende oder die Vizevorsitzende des Genderausschusses.
genderausschuss.univie.ac.at/home/

Auschschreibung

Call for Papers: "Biographie - Geschlecht - Mobilität" - Juni 2017, Hannover

Biographie – Geschlecht – Mobilität


7. Workshop des Arbeitskreises Biographie und Geschlecht, 9./10. Juni 2017
Forschungszentrum Musik und Gender, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover


Seit 2011 bietet der interdisziplinäre „Arbeitskreis Biographie und Geschlecht“ Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit biographischen
Forschungsthemen die Möglichkeit, sich in einem jährlich stattfindenden Workshop über ihre
Projekte sowie aktuelle Forschungsperspektiven auszutauschen. Im Zentrum des diesjährigen
Workshops steht das Schwerpunktthema „Mobilität“ – ein Begriff, der die Bewegungen von
Personen in örtlichen Kontexten umschreibt, sich aber z.B. auch auf den Wechsel von sozialen sowie
beruflichen Positionen bezieht. Sowohl die räumliche als auch die soziale Mobilität ist in vielen
Disziplinen und derzeit vor allem hinsichtlich der Globalisierung oder aktueller
Migrationsbewegungen im öffentlichen Diskurs präsent. Mobil zu sein heißt flexibel und anpassungsfähig zu sein und scheint ein wesentliches Merkmal der modernen Gesellschaft zu sein. Spiegelt sich dies auch in individuellen Biographien wider? Welche Rolle spielt im Zusammenhang mit
Mobilität und Biographie nun das Geschlecht? Und wie kann eine geschlechtsspezifische Mobilität
aussehen? Wie sehen Mobilitätsprozesse aus und wie äußert sich die Notwendigkeit der Mobilität in
bestimmten Statuspassagen? Wie beweg(t)en sich Frauen und Männer als Akteurinnen und Akteure
in und zwischen verschiedenen kulturellen Handlungsfeldern? Und welche Veränderungen und
Entwicklungen in den letzten Jahrhunderten lassen sich diesbezüglich feststellen? Inwiefern kann
man sich Mobilität als „Motor“ von Kultur vorstellen?


Im Rahmen des zweitägigen Workshops soll es neben einer gemeinsamen Lektüre-Einheit einen
ExpertInnen-Vortrag aus dem Bereich der Biographieforschung geben. Außerdem werden einzelne
Projekte der Teilnehmenden in interdisziplinärer Runde vorgestellt und diskutiert (20 Min. Vortrag,
anschließende Diskussion). Dabei sollen vor allem auch methodische Fragen des biographischen
Ansatzes mit dem Fokus auf Gender und in Zusammenhang mit dem Schwerpunktthema thematisiert
und aus verschiedenen geistes-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen heraus (z.B.
Geschichtswissenschaft, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Soziologie,
Erziehungswissenschaft) beleuchtet werden.


Interessierte, die ihr Projekt in einem 20-minütigen Vortrag präsentieren möchten, bitten wir um die
Einsendung eines Exposés (max. 3.000 Zeichen), einer Kurzvita sowie ggf. einer Publikationsliste bis
zum 31. März 2017 per Mail an die unten stehende Adresse.


Interessierte, die kein eigenes Projekt vorstellen möchten, aber die Gelegenheit zum Austausch
nutzen wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen und werden um Anmeldung bis zum 30. April
2017
gebeten.


Leitung/Organisation: Maren Bagge, Viola Herbst

Kontakt/Anmeldung:
Maren Bagge
Forschungszentrum Musik und Gender
Hochschule für Musik, Theater und Medien
Emmichplatz 1, 30175 Hannover
maren.bagge@hmtm-hannover.de

 

Ausschreibung

 

 

Call for Papers: Traditionen - Tradierungen 23. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Call for Papers

Traditionen - Tradierungen
23. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit
26.-28. Oktober 2017
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

Die 23. Tagung des AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit wird den Blick auf informelle wie
institutionalisierte Rezeptionen und Rekonstruktionen von Geschlechterordnungen und
Geschlechterdifferenzen richten, auf Vermittlungen autoritativer Texte, auf über lange Zeiträume
gepflegte Rituale und auf Denkmuster mit langer Dauer.

Traditionen und Tradierungen stellen in praktisch allen Gesellschaften wesentliche Mechanismen der
Reproduktion und Kontinuität dar. In ihrem Zentrum stehen häufig Konstrukte der Geschlechterdifferenz,
die zwar auf historischen Vermittlungsprozessen beruhen, aber dennoch oft als dauerhaft - also nicht
durch menschliche Überlieferung gesetzt - gedacht bzw. verteidigt oder auch bestritten werden. So auch in der Frühen Neuzeit. In Familienüberlieferung und dynastischen Traditionsschöpfungen ebenso wie im Hinblick auf Religion, Gemeindeleben und religiöse Praktiken spielten Traditionen - gerade auch mit Bezug auf Geschlecht - als (mehr oder weniger unhinterfragbare) Autoritäten eine wesentliche Rolle; man denke etwa an die Schöpfungsgeschichte bzw. den Sündenfall als Begründung der weltlichen und der Geschlechterordnungen und -hierarchien. Auch im Rechtswesen, in den Schul-, Universitäts- und Gelehrtenkulturen oder in der Kunst und Literatur bezog man sich aktiv und affirmativ auf (v.a. antike) Traditionen, die „Kirchenväter“, die Philosophen und Künstler bzw. Kunstwerke der Antike usw. Traditionen bzw. Überlieferungen von „Althergebrachtem“ wurden auch schon in der Frühen Neuzeit kritisch hinterfragt - beispielsweise religiöse Traditionen und Lehrsätze in der Reformation einerseits, in der Aufklärung andererseits -, ohne dabei notwendigerweise die Bedeutung von „Altüberkommenem“ generell in Frage zu stellen. Neue Erfahrungen und Erkenntnisse wie etwa die „Entdeckung der Neuen Welt“ forderten durch Tradition legimierte Wissensbestände und Wahrheiten heraus und führten zu wesentlichen Neuerungen nicht nur in den Wissenspraktiken, sondern auch im Alltag (wo etwa der frühneuzeitliche Kolonialismus, aber auch die Globalisierung des Handels völlig neue Beziehungen zwischen Europa und „Aussereuropa“ mit sich brachten). In anderen Fällen wurde dem Überkommenen gar eine vermeintlich noch ältere Tradition entgegengesetzt und nicht selten auch auf „inventions of tradition“ zurückgegriffen, wie dies etwa im sog. Salischen Gesetz in der französischen Monarchie der Fall war. Mit Blick auf eine angeblich schon auf Karl den Grossen zurückgehende Rechtstradition wurde Frauen das Recht auf Thronfolge effektiv streitig gemacht.

Methodisch-theoretisch lässt sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Geschlecht sowie in
intersektionaler bzw. relationaler Perspektive auch anderen Differenzen im Verhältnis von Wandel und
Beharrung, von gezielter Überlieferung und behaupteten oder tatsächlichen Kontinutitäten
problematisieren. Wie werden Geschlechterdifferenzen und weitere Differenzkonstrukte mit Hilfe von
Tradierungen verknüpft und (re-)konzipiert? Über welche Vermittlungswege wurden vermeintlich feste
Geschlechtergrenzen in Prozesse der Stabilierung oder De-stabiliserung von Beziehungen, in
Verhältnissen der gesellschaftlichen und kulturellen Über- oder Unterordnung eingeschrieben?


Die Tagungen des Arbeitskreises sollen einzelfallbezogene wie methodologisch-theoretische Debatten im Bereich der Geschlechterforschung weiterführen, intensivieren und initiieren. In einem interdisziplinären Kontext kann dies nur gelingen, wenn die einzelnen Beiträge maßgeblich den Fokus auf die verwendeten Methoden bzw. den theoretischen Hintergrund ihres jeweiligen Forschungsansatzes legen. 

Vortragsvorschläge - gerne auch von jüngeren Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen historisch
arbeitenden Disziplinen - im Umfang von einer halben bis max. einer Seite richten Sie bitte per E-Mail bis zum 15. Mai 2017 an Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal Universität Basel (claudia.opitz@unibas.ch)
Dr. Monika Mommertz Universität Basel (monika.mommertz@unibas.ch)

PS: Wir weisen darauf hin, dass für ReferentInnen i.d. Regel keine Reise- und Tagungsgebühren
übernommen werden können.

Ausschreibung

 

 

Johanna Dohnal Förderpreis 2017 - Bewerbungsfrist: 30. April 2017

Johanna Dohnal Förderpreis

Johanna-Dohnal-Förderpreis 2017
2004, anlässlich ihres 65. Geburtstages, überreichten die SPÖ-Frauen Johanna Dohnal als
"Geburtstagsgeschenk" Teilstipendien in Höhe der Studiengebühr für ein Semester. Ein solches Teilstipendium erhielten damals vier Studentinnen. Mit diesem Geburtstaggeschenk wurde die Arbeit Johanna Dohnals, der die Ausbildung von Mädchen und Frauen stets ein zentrales politisches Anliegen gewesen ist, gewürdigt und gleichzeitig ein Zeichen gegen Studiengebühren und für den freien Zugang zu öffentlichen Bildungsinstitutionen gesetzt.
Inzwischen hat die Vergabe von Johanna-Dohnal-Teilstipendien (seit 2006 Förderpreisen) schon Tradition. Die mit der Vergabe der Preise verbundenen Tätigkeiten obliegen dem Verein "Johanna Dohnal Archiv". Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise sind von den jeweils vorhandenen Spenden/SponsorInnengeldern abhängig.

 
Richtlinien für die Vergabe:

Johanna-Dohnal-Förderpreise werden vergeben an Studentinnen bzw. Absolventinnen von österreichischen Hochschulen und Universitäten (inklusive Fachhochschulen) für Master- bzw. Diplomarbeiten oder Dissertationen (egal in welchem Stadium sich diese befinden)
• welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern
• eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben.

Bewerbungen:
Bewerbungen sind bis 30. April 2017 sowohl per Post als auch per E-Mail zu richten an:

Johanna Dohnal Archiv
Rechte Wienzeile 97
1050 Wien
archiv@johanna-dohnal.at

 

Erforderliche Unterlagen:
o Lebenslauf
o Abstract (maximal 7.500 Zeichen) des zu unterstützenden Projektes bzw. der zu prämierenden Abschlussarbeit, das folgende Informationen enthält:
* in welcher Weise die Arbeit den Förderkriterien entspricht
* Themenstellung
* Methodenwahl und -begründung
* Forschungsstand
* Relevanz der (zu erwartenden) Ergebnisse der Arbeit bzw. der künstlerischen Präsentation.
o ein Exemplar der fertigen Arbeit
o Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Bewerberin.

Ausschreibung

 

 

Projektaufruf: zusammen:wachsen - Kunst und Integration - Bewerbungsfrist: 15. April 2017

projektaufruf
zusammen:wachsen – Kunst und Integration


Die Sektion für Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt vergibt im Jahr 2017 Projektkosten-Zuschüsse für Vorhaben, die dem Integrationsgedanken Rechnung tragen.

Gesucht werden innovative Kunst- und Kulturprojekte in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Literatur, Musik sowie Spartenübergreifendes.

Zielsetzung ist die Förderung innovativer Projekte, die den Austausch zwischen unterschiedlichen Ethnien fördern, die kulturelle Teilhabe von Migrantinnen und Migranten vergrößern, die beteiligten Institutionen und Einrichtungen interkulturell weiter öffnen und die interkulturelle Kompetenz der Projektteilnehmenden stärken.

Zur Einreichung berechtigt sind Kunst- und Kultureinrichtungen mit Sitz in Österreich sowie Kunst- und Kulturschaffende mit Wohnsitz in Österreich. Einreichungen von Bundeseinrichtungen sowie Einrichtungen, an denen der Bund beteiligt ist, und Projekte, die bereits von der Sektion für Kunst und Kultur gefördert werden, können nicht berücksichtigt werden.

Vergeben werden:

  • 25 Projektförderungen à 12.000 Euro
  • Insgesamt stehen 300.000 Euro zur Verfügung


Kriterien:

  •  hohe künstlerische Qualität
  • innovativer Charakter
  • überregionale Auswirkung und/oder beispielgebender Charakter
  • Projektstart im Jahr 2017
  • Umsetzung in Österreich

 

Vergabe:
Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine Jury. Die Bewerberinnen und Bewerber werden schriftlich bis zum 30. Juni 2017 vom Ergebnis der Jury-Sitzung in Kenntnis gesetzt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine verbalisierte Begründung der Jury-Vorschläge in keinem Fall erfolgt.


Einreichunterlagen (bitte in vierfacher Ausfertigung):

  • Förderungsformular, ausgefüllt und unterschrieben:
    (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=59769)
  • Bei Vereinen: Kurzbeschreibung des Vereins (Geschichte, Schwerpunkt, verantwortliche Personen, max. 2 A4-Seiten)

    • Statuten, Vereinsregisterauszug

  • Bei Personen: Kurzbiografie und Meldezettel
  • Beschreibung des Projektes (max. 10 A4-Seiten)
  • Kurzbiografien der beteiligten Personen
  • Kostenkalkulation (XLSX 29 kB)
  • Förderungen der öffentlichen Hand (Bund, Land, Gemeinde, EU) in den letzten 5 Jahren (Förderstelle, Zweck und Höhe)


Einreichfrist: bis 15. April 2017

Einreichadresse:
Bundeskanzleramt Österreich / Sektion II: Kunst und Kultur
Abteilung II/7
Kennwort: Kunst und Integration
Concordiaplatz 2
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Karin Zizala, karin.zizala@bka.gv.at, Telefon: 01-53115-206870
Mag. Sonja Olensky-Vorwalder, sonja.olensky-vorwalder@bka.gv.at, Tel.: 01-53115-206875

 

Ausschreibung

 

 

 

Call for Papers: Amy Beach and Teresa Carreño

Call for Papers

American Women Composer-Pianists: A Celebration of Amy Beach and Teresa Carreño

Submission Deadline: April 1, 2017

Conference Dates: September 15 and 16, 2017

Conference website: beachcarreno2017.com

Venue: University of New Hampshire, Durham

 

Details: At the end of the nineteenth century, Amy Beach (1867-1944) and Teresa Carreño (1853-1917) stood at the vanguard of a growing number of American women pianist-composers who cut new paths in the art music world as they navigated expectations placed on Victorian women. In the year that marks Beach’s 150th birthday and the centennial of Carreño’s death, the University of New Hampshire Special Collections invites proposals for a celebration of the lives and worlds of these two women. Topics may directly address Beach or Carreño, or papers may shed light on matters crucial to understanding their lives.

We welcome proposals for individual twenty-minute paper presentations, organized panels of three to four papers, and lecture recitals. For individual papers, submit an abstract of no more than 300 words along with a title and list of equipment needs. Panel proposals should include a 200-word abstract for each individual paper as well as a 200-word explanation of the session. For lecture-recitals, submit a 300-word abstract as well as a ten-minute recording in mp3 format. Email submissions to beachcarreno2017(at)gmail.com by April 1, 2017 for full consideration. Presenters will be notified of the committee’s decision by June 1. Presentations will be considered for inclusion in a published collection of essays.

 

Conference Co-Chairs:

Liane Curtis, Brandeis University and Women’s Philharmonic Advocacy

Sarah Gerk, Binghamton University

Bill Ross, University of New Hampshire Special Collections

 

Program Committee:

Douglas Bomberger, Elizabethtown College

Liane Curtis, Brandeis University and Women’s Philharmonic Advocacy

Sarah Gerk, Binghamton University

Anna Kijas, Boston College

 

 

Call for Paper: Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit? Narrative der europäischen Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert

Call for Paper

Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit? Narrative der europäischen
Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert


Tagung vom 19. bis 21. März 2018, Stuttgart-Hohenheim

Als sich in den 1970er Jahren die zweite Frauenbewegung auf den politischen Bühnen Europas Gehör
verschaffte, verstand sie sich weitgehend als neue Bewegung ohne historische Vorläufer. Offenbar war
es der alten/ersten Frauenbewegung im letzten Drittel des 19. und frühen 20. Jahrhundert nicht oder nicht ausreichend gelungen, die eigenen Ziele, Aktionen und Errungenschaften in der kulturellen Erinnerung zu verankern. Am deutschen Beispiel lässt sich überdies zeigen, dass in der ersten Frauenbewegung die schriftstellerische Arbeit an der eigenen Traditionsstiftung einigen wenigen Repräsentantinnen überlassen worden war. Sie verankerten die Deutung einer Frauenbewegung, die in wesentlichen Bereichen nicht am bürgerlichen Geschlechtermodell rüttelte, und interpretierten die eigenen Aktivitäten als überparteilich, überkonfessionell, staatstragend und die Nation stärkend. Auch dieses tradierte Selbstbild mag dazu beigetragen haben, Schnittstellen zwischen alter und neuer Frauenbewegung eher zu verschleiern als offenzulegen.

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen sind die Leitfragen der geplanten Tagung zu verstehen:
- In welcher Weise betrieben Akteurinnen der ersten europäischen Frauenbewegung ihre eigene
Geschichtsschreibung und Traditionsstiftung?
- Existierten transnationale Bemühungen zur Geschichtsschreibung und Traditionsstiftung der
Frauenbewegungen?
- Welche Lager in den jeweiligen europäischen Frauenbewegungen waren besonders aktiv und
erfolgreich in der Erinnerungsarbeit?
- Welche Bilder von frauenbewegten Aktivitäten wurden transportiert, welche Bereiche
marginalisiert oder gar tabuisiert?
- Welche Traditionsbrüche sind in den jeweiligen nationalen Frauenbewegungen zu beobachten
und wie sind diese zu erklären?
- In welcher Weise rezipierten die neuen europäischen Frauenbewegungen die Geschichte und die
Geschichtsschreibung der Vorläuferorganisationen?

Wir bitten um die Zusendung von Abstracts (im Word-Format) für die Konferenz bis zum 15. März
2017. Diese Tagung soll den Stand der heutigen Forschungen zu den Frauenbewegungen zeigen
und Expert_innen, Nachwuchswissenschaftler_innen und Studierenden die Möglichkeit zum
Austausch bieten. Wir freuen uns auf Abstracts zu vielen europäischen Ländern und hoffen auf eine
Vielfalt von Themen und Zugängen.
Bitte senden Sie ein Abstract von max. 500 Worten an Angelika.Schaser@uni-hamburg.de und
Sylvia.Schraut@unibw.de. Über die Annahme Ihres Vorschlags werden wir Sie bis zum 1. Mai 2017
informieren.
 

Ausschreibung

 

 

 

Ausschreibung Lehrveranstaltungen im Studienjahr 2017/2018 - Bewerbungsfrist 26.02.2017

Ausschreibung von LVs
aus dem Bereich Frauen- und Geschlechterforschung für das Studienjahr 2017/2018

 

 

Bewerbungen sind bis Sonntag, den 26. Februar 2017 (Eingang!) per Email zu richten an:

 

Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
Universität Graz
Beethovenstrasse 19, A-8010 Graz, Österreich
Fax: +43 (0) 316 380 9010
Email: koordff(at)uni-graz.at

 

Erforderliche Unterlagen:

  • einen wissenschaftlichen Lebenslauf des/der Lehrenden (mit Publikationsliste)
  • ausgefüllte Formular 'LV-Beschreibung (siehe Downloads), aus der sowohl die inhaltliche wie auch die die didaktische Konzeption klar erkennbar ist

 

 

Links und Downloads:

 

Bitte die Unterlagen in 1 pdf-File übermitteln - Danke.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter für Musikwissenschaftliches Seminar der Fakultät Musikwissenschaften an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold

Am Musikwissenschaftlichen Seminar der Fakultät für Kulturwissenschaften sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen als

wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L)


im Umfang von je 50% der regelmäßigen Arbeitszeit für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Es handelt sich um Qualifizierungsstellen im Sinne des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die zur Förderung der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (beispielsweise Promotionsverfahren) im Bereich historische Musikwissenschaft und/oder digitale Musikedition dienen. Dienstort ist Detmold.
Als gemeinsame Einrichtung der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold ist das Musikwissenschaftliche Seminar federführend bei der interdisziplinären und hochschulübergreifenden Entwicklung von Methoden und Werkzeugen digitaler Musikedition. Bewerberinnen und Bewerber, die ein Forschungsvorhaben entwickeln, das Anknüpfungspunkte an die Arbeitsschwerpunkte des „Zentrums Musik – Edition – Medien“ (ZenMEM) oder zum Akademienvorhaben „Beethovens Werkstatt: Genetische Textkritik und Digitale Musikedition“ aufweist, sind besonders zur Bewerbung aufgefordert. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung neben den üblichen Unterlagen auch ein Exposé von 1–2 Seiten bei, aus dem Ihre konkreten Forschungsperspektiven hervorgehen.

Aufgabengebiet:
 Selbstständige Forschungsarbeit
Mitarbeit in Forschung und Lehre im Bereich Musikwissenschaft/Digitale Edition/Digital Humanities
(Lehrverpflichtung im Umfang von 2 SWS)

Einstellungsvoraussetzung:
Überdurchschnittlicher Hochschulabschluss (Master-Ebene) in Musikwissenschaft oder einem vergleichbaren Fach mit musikwissenschaftlichem Schwerpunkt

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden gem. LGG bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Ebenso ist die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX) erwünscht.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden unter Kennziffer 2794 bis zum 05.01.2017 erbeten an andreas.muenzmay@uni-paderborn.de sowie auf dem Postweg an:
 
Prof. Dr. Andreas Münzmay
Fakultät für Kulturwissenschaften
Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Koordination und Internationalisierung des MA Gender Studies - Universität Bielefeld

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Koordination und Internationalisierung des MA Gender Studies

(Kennziff.: wiss2742)

Aufgabenbeschreibung:

  • Eigenständige Forschung im Bereich interdiziplinäre Geschlechterforschung (50%)
  • Koordination und Internationalisierung des MA Gender Studies (30%)
  • selbstständige Durchführung von Lehrveranstaltungen im Arbeitsgebiet „Gender Studies“ (2 LVS) (20%)
  • Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich.

Anforderungsprofil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister/Master) der Gender Studies oder der Soziologie mit einem nachweisbaren Schwerpunkt im Bereich Geschlechterforschung
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sehr gute theoretische und empirische Kenntnisse der Geschlechterforschung
  • Fähigkeit zu eigenverantwortlicher wissenschaftlicher Arbeit
  • Interesse an interdisziplinären Lehr- und Forschungszusammenhängen

Hohes Maß an Kommunikations-, Koorperations- und Organisationsfähigkeit

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer von 3 Jahren

Beschäftigung mit 50 % von Vollbeschäftigung

Bewerbungsschluss: 26. August 2016

Bewerbungsanschrift (Kennziffer s.o.):
Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie/Dekanat
Universität Bielefeld
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

GASTWISSENSCHAFTLER_IN FÜR GESCHLECHTER- UND INTERSEKTIONALITÄTSFORSCHUNG (100%, IN ANLEHNUNG AN W2)

An der Leuphana Universität Lüneburg - Stiftung des öffentlichen Rechts - ist aus Mitteln zur Gleichstellungsförderung befristet für die Dauer von bis zu zwei Jahren an der Fakultät Kulturwissenschaften die folgende Position zu besetzen:

1 Gastwissenschaftler_in für Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung (100%, in Anlehnung an W2)

Eine Besetzung wird zum 01.10.2016 angestrebt.

Ihre Aufgaben:

  • Forschung im Bereich Geschlechter- und/oder Intersektionalitätsforschung,
  • Lehre im Umfang von 5 SWS und 
  • Aufbau und Koordination des fakultätsübergreifenden Netzwerkes Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg.

 

Zu den Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkten zählen:

  • Beiträge zur Intensivierung der geschlechter- und diversitätsorientierten Forschung und Lehre in den Studienprogrammen der Fakultät Kulturwissenschaften,
  • die Förderung von Nachwuchswissenschaftler_innen durch Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen in diesen Bereichen,
  • die Förderung und Stärkung des interdisziplinären und fakultätsübergreifenden Dialoges und der Kooperation zwischen den Wissenschaftsdisziplinen an der Leuphana Universität Lüneburg, mit Forschungsbezügen in der Geschlechter- und/ oder Intersektionalitätsforschung in kulturwissenschaftlichen Forschungsfeldern,
  • die Vernetzung und Koordination fakultätsübergreifender Forschungsprojekte in der Geschlechter-und/ oder Intersektionalitätsforschung innerhalb und außerhalb der Leuphana Universität Lüneburg,
  • die Durchführung von eigenen inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten in geschlechter- und/ oder intersektionalitätsorientierten kulturwissenschaftlichen Forschungsbereichen, 
  • die Förderung und der Ausbau der hochschulübergreifenden Vernetzung,
  • die Konzeption und Durchführung von Ringvorlesungen, Tagungen, Kolloquien, Gastvorträgen und Workshops,
  • die Verbesserung der geschlechter- und diversitätssensiblen Qualifizierung von Studierenden,
  • die Kommunikation von Geschlechter- und Diversitätsthemen in unterschiedlichen Öffentlichkeiten.

 

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und sind Wissenschaftler_in mit kulturwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkten und ausgewiesener Expertise in der Geschlechter- und/oder Intersektionalistätsforschung. In Ihren Arbeiten zu Geschlecht und/oder Intersektionalität gehen Sie von der kulturtheoretischen Forschung aus und berücksichtigen auch kulturelle Repräsentationen und/oder bedienen sich qualitativer Methoden der Kultur- oder Sozialwissenschaften. Sie verfügen über die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion in einem kulturwissenschaftlichen Fach nachgewiesen wird, über zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur, einer Habilitation oder nachgewiesen als habilitationsäquivalente Leistungen sowie über eine bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung. Sie sind ausgewiesen durch einschlägige Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Verlagen. Wünschenswert sind Erfahrungen in der Initiierung und Leitung drittmittelgestützter Projekte sowie in der interdisziplinären Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Sie verfügen zudem über sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache und sind nachweislich in der Lage englischsprachige Lehrveranstaltungen durchzuführen.

Senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 18.08.2016 vorzugsweise elektronisch an beko@leuphana.de  oder an das Berufungsmanagement der Leuphana Universität Lüneburg, Postfach 2440, D-21314 Lüneburg.

 

Link zur Ausschreibung

Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (Postdoc) am Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung Berlin

Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (Postdoc)

Entgeltgruppe 14 TV-L FU

Kennung: MvbZ-03-2016

Im neu gegründeten Margherita-von-Brentano-Zentrum werden die Aufgaben der bisherigen Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung sowie des Interdisziplinären Zentrums Geschlechterforschung integriert.

Aufgabengebiet:

• Entwicklung innovativer Forschungsdesigns für fächerübergreifende, inter- und
   transdisziplinär ausgerichtete Geschlechterforschungsaufgaben im internationalen
   Kontext

• Eigenständige Umsetzung der entwickelten Forschungsdesigns und selbstständige
   Forschung innerhalb von aufzubauenden Verbund- und Vernetzungsprojekten im
   Bereich der Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin (einschließlich
   Drittmitteleinwerbung)

• Kooperation mit existierenden oder geplanten Verbundprojekten an der Freien
   Universität Berlin im Hinblick auf die Integration von Genderaspekten in das
   jeweilige Forschungsprogramm und die Konzeption und Durchführung
   gemeinsamer Teilprojekt

• Auf- und Ausbau von regionalen, nationalen und internationalen
   Forschungskooperationen in der Geschlechterforschung

Es besteht eine Lehrverpflichtung gemäß der Lehrverpflichtungsverordnung.

Einstellungsvoraussetzungen:

• Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium

• Sehr gute Promotion (bevorzugt in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach)

Berufserfahrung:

• Mindestens dreijährige wissenschaftliche oder fachlich-praktische Tätigkeit in einem
   hauptberuflichen Dienstverhältnis nach Abschluss des Hochschulstudiums

Erwünscht:

• Umfassende Kenntnisse der aktuellen Theorien und Debatten der Geschlechterforschung im
   internationalen Kontext

• Eigenständige Forschungs- und Lehrerfahrung im Bereich der Internationalen Geschlechterforschung

• Mehrjährige Erfahrung in Beantragung, Koordination und Management von (drittmittelgeförderten)
   Forschungsprojekten

• Erfahrung mit der Arbeit in interdisziplinären und internationalen Forschungszusammenhängen

• Sehr gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache

 

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 01.08.2016 unter Angabe der Kennung im Format PDF (bitte alle Unterlagen zu einem Dokument zusammenfassen) und elektronisch per E-Mail zu richten an (Frau Dr. Anita Runge): bewerbungen(at)mvbz.fuberlin.de oder per Post an die

Freie Universität Berlin
Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung
Frau Dr. Anita Runge
Habelschwerdter Allee 45

 

Gesamte Ausschreibung als pdf.

Call for Abstracts Tagung: Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction 27. bis 29. März 2017 Hannover

Call for Abstracts

Tagung: Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction

27. bis 29. März 2017, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover 

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) richtet im März 2017, im zehnten Jahr ihres Bestehens, eine internationale und interdisziplinäre Tagung im Bereich der Gender Studies aus. Unter der Überschrift „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“ greift die Tagung zentrale Fragestellungen der Frauen- und Geschlechterforschung auf, nämlich die nach der Herstellung und Wiederherstellung von Geschlecht und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen. Einem breiten Verständnis von Reproduktion folgend, werden im Rahmen der sechs Panels „Biographien“, „Care“, „Menschen und Maschinen“, „Räume“, „Weltsichten“ sowie „Wissen und Institutionen“ verschiedene Aspekte dieser Wider_Herstellung gesellschaftlicher Geschlechter_Verhältnisse in ihrer Umkämpftheit und Widersprüchlichkeit betrachtet – jeweils aus interdisziplinärer Perspektive. 

In Panel "Biographien" sollen aus Sicht der Geschlechterforschung biographische Konstruktionen sowohl im Prozess als auch im Ergebnis analysiert werden. Denkbar sind dabei theoretische wie empirische Beiträge, gern auch aus intersektionalen Perspektiven. 

„Care“ ist ein früh etabliertes und umstrittenes Feld feministischer Wissenschaft (Stichworte z.B. „Lohn für Hausarbeit“, Subsistenzökonomie oder Outsourcing von Care-Arbeit an Migrantinnen). Zudem handelt es sich dabei um ein gesellschaftlich hoch dynamisches Feld. Über „Care“ werden Fragen von Arbeit, Ethiken, Affekte, Identitätsformationen (Gender, Ethnizität, Klasse,…), Politik und Sozialität verhandelt.

Das Panel lädt zu einer erneuten Sichtung und Debatte von Care und Für_Sorge als Politik und Praxis ein, die immer auch von Ontologisierungen, Ambivalenzen, Konflikten und Machtverhältnissen geprägt ist. So können bspw. „Fürsorge“ und der „Schutz des Lebens“ (sei es von Frauen, Kindern, LGBTs, Migrant_innen, Geflüchteten, …) im Rahmen postkolonialer Interventions-Regime zu einer internationale Politik bestimmenden Ethik werden, dabei aber herrschaftsstabilisierend und gewaltvoll wirken. Wir freuen uns über (macht)kritische Analysen und Einordnungen in Hinsicht auf die hier knapp skizzierten Dimensionen und Problemlagen. Neben kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven interessieren insbesondere auch solche Felder, in denen Care als Thema eher noch randständig ist, bsw. im Kontext der Nachhaltigkeitswissenschaften. 

Panel "Menschen und Maschinen": Maschinen und Technologien verändern Arbeit, Leben und Sozialität. Häufig sind jedoch bereits die Problemstellungen technischer Produkte an bestimmten sozialen Gruppen orientiert oder bedienen geschlechtlich konnotierte Stereotype. Für Forschungsprozesse wurden die Interaktionen innerhalb menschlich/nichtmenschlicher Ensembles bislang kaum auf ihr im- und explizites Gendering befragt. Dieses Panel soll dazu beitragen, Prozesse zu verstehen, die diese Ein- und Ausschlüsse bedingen und wie sie vermieden werden können. Es soll verschiedene Zugänge zu dieser Fragestellung vorstellen und durch gemeinsame Diskussion vernetzen. Das können intersektionale Geschlechter-Analysen zum Zusammenspiel von Menschen (z.B. Nutzer_innen, Betroffene, Entwickler_innen) und Maschinen (z.B. Arzneimittelentwicklung, Informatik, Medizin- oder Kraftfahrzeugtechnik) und ihrer wissenschaftlichen Grundlagen (z.B. Modellierung, Simulation, Experiment), medienwissenschaftliche Untersuchungen, aber auch methodische Vorschläge zur Technikgestaltung sein. 

"Räume" sind durch materielle und soziale Prozesse strukturiert, konstituieren sich im Handeln und zeichnen sich durch Inklusion und Exklusion aus. Sie stellen somit historisch gewordene Vermittlungsverhältnisse aus materiellen und diskursiven Elementen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen dar. 

Panel "Weltsichten": Religionen, religiöse Zugehörigkeit und Praktiken haben in den letzten zwei Jahrzehnten u.a. durch das Aufkommen verschiedenster neureligiöser Bewegungen, fundamentalistischer Strömungen und ethnischer Bewegungen, der Entwicklung des Internets mit seinen Möglichkeiten translokaler Vernetzungen und der Diversifizierung der religiösen Landschaft Bedeutung gewonnen, was auch dazu geführt hat, dass die Säkularisierungsthese kontrovers diskutiert und die Deutungshoheit des Säkularismus in Frage gestellt wird. Diese Entwicklungen sind hochgradig von gesellschaftlichen Machtbeziehungen durchzogen, wodurch Geschlecht und andere Differenzkategorien wie beispielsweise Sexualität und Ethnizität eine prominente Position einnehmen. Die verschiedenen Strömungen dieses Hintergrunds sollen anhand konkreter Studien zu religiösen Gemeinschaften und Praktiken näher beleuchtet werden. 

Panel "Wissen und Institutionen": Geschlechterwissen und institutionelle Verhältnisse sind eng miteinander verwoben. Grundlage feministischer Kritik ist die Einsicht in die fundamental geschlechterhierarchische Verfasstheit disziplinärer und institutioneller Wissensproduktionen sowie die Vergeschlechtlichung institutioneller Strukturen durch formelle wie informelle Gesetze und Regeln, Diskurse und Praktiken. Sie unterliegen aber auch Dynamiken durch ein verändertes Geschlechterwissen. Und so hat die Frauen- und Geschlechterforschung im Laufe ihrer Institutionalisierung selbst eine Rolle bei der Herstellung (hierarchischer) Wissensproduktionen gespielt.  In diesem Panel liegt der Fokus darauf, Prozesse des Wandels im Geschlechterwissen und seiner Regulierung wie auch Prozesse der Reproduktion von Geschlechterordnungen in Organisationen, Institutionen und Professionen zu analysieren und dabei strukturelle Verfestigungen wie auch Dynamisierungen aufzuspüren sowie Interventionspraktiken und Anpassungsleistungen kritisch zu reflektieren. 

 

Sprachen: Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. 

Einreichung von Abstracts: Wir bitten darum, Vorschläge für Vorträge einzureichen. Abstracts, die die geplanten Inhalte zusammenfassen und einem der sechs Panels zugeordnet werden, sollen bitte bis zum 23. September 2016 über das entsprechende Formular unter www.nds-lagen.de eingereicht werden (Länge: maximal 2.500 Zeichen, inklusive Leerzeichen).

Rückfragen richten Sie bitte an Dr. Beate Friedrich, verbund@nds-lagen.de oder Jördis Grabow, lagen@nds-lagen.de.

Weitere Informationen zur LAGEN finden sich unter: www.nds-lagen.de

 

Call als pdf.

Call for Papers „Gender und Diversity in die Lehre! Strategien, Praxen, Widerstände" Freie Universität Berlin, 24.–26. November 2016

Die „Frage nach guter Lehre“ gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Innerhalb der Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre nehmen Aktivitäten, die sich mit Gender, Diversität, Antidiskriminierung und Heterogenität auseinandersetzen, einen besonderen Raum ein. Immer mehr Hochschulen entwickeln Strategien, die die Implementierung von Gender und Diversity in die Lehre unterstützen und die Handlungskompetenzen von Lehrenden und Studierenden erweitern sollen. An der Freien Universität Berlin wurde in einem Kooperationsprojekt des Margherita-von-BrentanoZentrums und des Büros der zentralen Frauenbeauftragten eine Toolbox zu Gender und Diversity in der Lehre entwickelt.

Im Rahmen der Konferenz „Gender und Diversity in die Lehre! Strategien, Praxen, Widerstände" an der Freien Universität Berlin vom 24.–26. November 2016 möchten wir gemeinsam mit Akteur*innen unterschiedlicher Arbeitsgebiete an Hochschulen die Implementation von Gender und Diversity in die Lehre kritisch und weiterführend diskutieren. 

Wir möchten Sie einladen, Ihre Forschung und reflexive Beiträge zu theoretischen Konzeptionen, methodischer Umsetzung und empirischen Ergebnissen einer Implementierung von Gender und Diversity in der Lehre vorzustellen. Sie können Abstracts für folgende Formate einreichen:

  • Vorträge (15-20 Minuten)
  • Panels (90 Minuten, ca. 3-4 Vorträge)
  • Arbeitsgruppen (90 Minuten)
  • Praxisworkshops (90-120 Minuten)

Für Vorträge, Panels und Arbeitsgruppen schlagen wir folgende thematische Schwerpunkte vor, wobei Beiträge zu anderen Fragen aus dem Themenfeld Gender und Diversity in der Lehre ebenfalls willkommen sind:

  • Wer lehrt – wer lernt? Wissen über Arbeits- und Studienbedingungen von Lehrenden und Studierenden an Hochschulen, Sensibilisierung und Empowerment.
  • Dimensionen von Diversität, Dimensionen von Diskriminierung – Erfahrungen mit alltäglichen Ein- und Ausschlüssen an Hochschulen.
  • Diversität, Intersektionalität, Heterogenität, … – Überlegungen zu widerspenstigen Konzepten in Theorie und Praxis. 
  • Diversity-Strategien und Gleichstellungspolitik – Ähnlichkeiten und Spezifika unterschiedlicher Dimensionen von Diversität und Konsequenzen für Handlungsstrategien in intersektionalen Machtverhältnissen.
  • Implementation von Gender und Diversity in der Lehre – Hochschulpolitische Strategien, Ressourcen und Rahmenbedingungen, Widerstände und Lösungsansätze auf lokaler und hochschulübergreifender Ebene.
  • Fachkulturen, Inter- und Transdisziplinarität − Kontextuelle und inhaltliche Herausforderungen für gender- und diversitätsbewusste Lehr-/Lernstrategien.
  • MOOCs, PBL, FOL, ScienceSlam, … – Gender- und diversitätsbewusste Anwendung und Weiterentwicklung aktueller hochschuldidaktischer Konzepte.

Bitte senden Sie Abstracts bis zum 15.08.16 an kontakt(at)genderdiversitylehre.fu-berlin.de. 
Alle Abstracts sollten einen Titel und das Format enthalten. Bis Mitte September geben wir Ihnen eine Rückmeldung zur Berücksichtigung Ihres Beitrags. Bei Annahme werden die Abstracts in der Konferenzmappe abgedruckt. Eine spätere Publikation der Konferenzbeiträge wird angestrebt.

Call als pdf.

Call for Papers: Berufsorientierung – Erwerbsbiografie – Geschlecht

Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg)
Call for Papers: Berufsorientierung – Erwerbsbiografie – Geschlecht 

Beruflichkeit und Erwerbstätigkeit sind in gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaften zentrale Strukturgeber des Lebenslaufs. Auch wenn Erwerbszentriertheit inzwischen die Lebensläufe aller Individuen kennzeichnet, wirkt das ‚männliche Normalarbeitsverhältnis‘ immer noch normierend. Aktuelle Analysen des Kapitalismus diagnostizieren paradoxe Modernisierungsprozesse der Entgrenzung, Auflösung, Projektförmigkeit und Re-Konsolidierung von Erwerbsarbeitsverhältnissen und Geschlechterverhältnissen. (Geschlechtliche) Individuen sollen dabei als „Unternehmer*in ihrer selbst“ aktiv sein bzw. sollen von Bildungs- und sozialstaatlichen Institutionen aktiviert werden. Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf Berufsorientierung und Erwerbsbiografien von Frauen*, Männer*, Trans* und Inter* - (Zwei)Geschlechtlichkeiten und Geschlechternormen werden unterschiedlich re-produziert und möglicherweise durchkreuzt.

Die Herausgeber*innen laden Sie ein, Beiträge einzureichen, die sich mit ‚Berufsorientierung und Erwerbsbiografie‘ aus gender/queerer Perspektive befassen und diese Themen theoretisch und/oder empirisch bearbeiten. Dabei können folgende Fragen fokussiert werden:

  • Welche (vergeschlechtlichten) Bedeutungen kommen Erwerbsarbeit und Beruflichkeit in unterschiedlichen Lebensphasen zu? Wie verändern sich diese im Lebensverlauf? Wie wirkt sich Erwerbsdruck auf vergeschlechtlichte Individuen in verschiedenen Lebensphasen und in unterschiedlichen Milieus aus?
  • Wie sind Übergangsphasen (Schule-Ausbildung, Ausbildung-Beruf, Arbeitslosigkeit, (Wieder-)Einstieg, Erwerbspausen, Renteneintritt usw.) mit Geschlecht und/oder anderen Differenzkategorien verknüpft?
  • Wie wird geschlechts(un)spezifische) Berufs(um)orientierung plausibilisiert; mit welchen Hürden und Privilegierungen ist der Berufseinstieg verbunden? Wie werden berufliche Neuanfänge, Quereinstiege und Umorientierungen in (geschlechtliche) Lebenslaufkonzepte integriert?
  • Wie wird Erwerbsarbeit und Berufsorientierung in Zusammenhang mit CareVerantwortung organisiert? Wer arbeitet warum wann Teilzeit oder Vollzeit und übernimmt welche und wie viele Care-Arbeiten? Welche Bedeutung hat Work-Life-Balance für sich verändernde Erwerbs- und Geschlechterverhältnisse?
  • Wie geschieht die sozialpolitische Steuerung von vergeschlechtlichter Erwerbsbiografie und Berufsorientierung durch Institutionen (z.B. Schule, Universität, Jobcenter, Arbeitsagentur u.ä.)? Wie deuten Frauen*, Männer*, Trans* und Inter* Arbeitslosigkeit? 

Bitte reichen Sie Ihren deutsch- oder englischsprachigen Text zum Thema Berufsorientierung – Erwerbsbiografie – Geschlecht bis zum 31. Mai 2016 bei fzg(at)zag.uni-freiburg.de ein. Der Artikel sollte max. 40.000 Zeichen (inkl. Literaturverzeichnis) umfassen. Voranzustellen sind eine max. zehnzeilige Zusammenfassung (Abstract) und fünf keywords (jeweils: deutsch + englisch). 


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Call for Papers „Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“- 28.-30- September 2017 in Köln

„Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“

Erste Gemeinsame Tagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V. (Deutschland), der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF und der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF
28. Sept. bis 30. Sept. 2017 an der Universität zu Köln

Die Geschlechterforschung antwortet mit vielfältigen kritischen Wissenspraktiken und Denkströmungen. Als ausdifferenziertes, themenübergreifendes und interdisziplinäres Forschungsfeld hinterfragt sie den Anspruch auf vermeintlich objektive, zeit- und ortlose Positionen in Lebens-, Natur- und Technikwissenschaften, Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Im Zentrum der Geschlechterforschung stehen Analysen von ‚Geschlecht‘ als unterschiedlich konfiguriertes Prinzip der Hierarchisierung, Differenzierung, Disziplinierung und Normalisierung, Untersuchungen von laufenden Veränderungen und Persistenzen in herrschenden Geschlechterarrangements sowie das Ausloten von Möglichkeiten vielfältiger, egalitärer und transformativer Praxen.

Auf der ersten gemeinsamen Tagung der Fachgesellschaften für Geschlechterforschung/- studien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung diskutiert werden, und zwar in den Feldern:

  • kritische Theoriebildung, empirische Forschung, Methodenfragen
  • Zeitdiagnosen und gesellschaftspolitische Interventionen
  • nachhaltige Institutionalisierung von Lehre und Forschung.

Der Call lädt dazu ein, Abstracts zu diesen drei zentralen Feldern einzureichen. Vor diesem Hintergrund schlagen wir folgende Themencluster vor, in denen diese Herausforderungen exemplarisch verhandelt werden:

  • globale Ungleichheiten, Flucht- und Migrationsregime
  • dezentrierte Feminismen und Transnationalisierung
  • Antifeminismus, Antigenderismus, Homophobie, Rassismus
  • Heteronormativität, Homonationalismus
  • Wissensproduktion, Anwendungen, Wissensmacht
  • Transformationen des Kapitalismus und Geschlechter(um)ordnungen
  • feministische Perspektiven auf Religion und Säkularismus
  • Menschen-/Rechtsdiskurse, Normativität, Emanzipation
  • medien- und (techno-)politische Strategien
  • Repräsentations-, Partizipations-, Identitätspolitiken
  • ntersektionalität, Diversity, Queer
  • Impulse aktueller Denkströmungen

Ein Beitragsvorschlag kann sich auf eines oder mehrere Themencluster beziehen oder auch weitere einbringen. Alle sind eingeladen, auch Herausforderungen zu adressieren, die sie bisher nicht im Call angesprochen sehen. Unser Anliegen ist, Geschlechterforscher_innen aus unterschiedlichen Arbeits- und Praxiszusammenhängen, Wissen(schaft)skulturen, sowie geopolitischen Verortungen zu versammeln. Darüber hinaus bietet die erste gemeinsame Tagung der drei Fachgesellschaften besondere Möglichkeiten des intensiven internationalen Austausches über die drei beteiligten Länder hinaus.

 

Wir laden herzlich dazu ein, Beitragsangebote für Einzelbeiträge, Panels oder auch PosterPräsentationen in deutscher oder englischer Sprache einzureichen. Vorschläge können auch von Nicht-Mitgliedern gemacht werden. Zum Zeitpunkt des Vortrags ist jedoch eine Mitgliedschaft bei einer der drei Fachgesellschaften erforderlich. Es wird deutsch- und englischsprachige Panels geben. Die Tagung wird barrierearm zugänglich sein und es wird Kinderbetreuung angeboten.

Bitte senden Sie bis zum 15.09.2016 Titel und Abstract (max. 2000 Zeichen mit Leerzeichen) mit Angabe des Formates an Geschlechterforschung-2017@uni-koeln.de. Die Einreichungen werden anonym begutachtet. Sie erhalten die Rückmeldung über die Beitragsannahme im November 2016.

 

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Leiterin/Leiter der Fachstelle für Chancengleichheit (60%) an der Universität Luzern

Die Universität Luzern sucht ab 1. August 2016 oder nach Vereinbarung eine / einen Leiterin/Leiter der Fachstelle für Chancengleichheit (60%)

 

Die Fachstelle für Chancengleichheit unterstützt aktiv die Bemühungen der Universität zur Gewährleistung

der Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie die Integration von Menschen mit Behinderung im Studium und im beruflichen Umfeld. Die Fachstelle initiiert entsprechende Projekte und nimmt die dazu erforderlichen universitätsinternen, nationalen und regionalen Kontakte wahr.

Vorausgesetzt werden:

- Abgeschlossenes Universitätsstudium und Berufserfahrung, mit Vorteil im Bereich der tertiären Bildung.

- Interesse und Erfahrungen in Diversitätsthemen mit den Schwerpunkten Geschlecht und Behinderung.

- Sicheres Auftreten, Eigeninitiative, hohe Sozialkompetenz, Überzeugungsvermögen und Selbständigkeit

- stilsicherer Umgang mit der deutschen Sprache, sehr gute Kenntnisse in Englisch, gute Kenntnisse in
  Französisch

- Rechtskenntnisse von Vorteil

Ihre Perspektiven:

- Möglichkeit, in einer jungen, dynamischen Universität längerfristig eine wichtige und herausfordernde Arbeit
  zu leisten.

- Moderner Arbeitsplatz im neuen UNI/PH-Gebäude mit flexiblen Arbeitszeiten

- Anstellungsbedingungen gemäss dem Personalrecht des Kantons Luzern 

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Stelleninhaberin Frau Simone Sprecher unter Telefon 041 229 51 40 oder simone.sprecher@unilu.ch oder Herr Wolfgang Schatz, Akademischer Direktor, unter Telefon 041 229 50 07 oder wolfgang.schatz@unilu.ch gerne zur Verfügung.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis am 20. Mai 2016 an: jobs@unilu.ch, mit Bezug auf Kennziffer 8150/100.

 

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Ausschreibung von Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017 Interfakultäres Masterstudium Gender, Kultur und sozialer Wandel an der Universität Innsbruck

Das Interdisziplinäre Masterstudium thematisiert Geschlecht/Gender als hierarchisierende Strukturkategorie in enger Verknüpfung mit den Kategorien der ethnischen Zugehörigkeit und der sozialen Klasse in postnationalen und postkolonialen Konstellationen.

Die Studierenden erwerben fachübergreifend und multidisziplinär wissenschaftliche und berufsorientierte Kompetenzen; dies im Bereich der wissenschaftlichen Grundlagen- als auch in der empirischen Forschung. Das erworbene Wissen soll in Institutionen (nationale und internationale Organisationen, NGOs, Non-Profit-Organisationen, Wirtschaftsunternehmen, etc.) Anwendung finden.

Der genaue Wortlaut des Curriculums:

Für das Sommersemester 2017 gelangen zwei Lehrveranstaltungen im Rahmen des Interfakultären Masterstudiums Gender, Kultur und sozialer Wandel ( www.uibk.ac.at/ma-gender ) zur Ausschreibung.

Wichtiger Hinweis:

Aus dem Curriculum ist die jeweilige fachliche Ausrichtung der ausgeschriebenen LV ersichtlich; bei der Entscheidung über die Vergabe wird auch die Bezugnahme auf die jeweilige fachliche Einbettung mitberücksichtigt.

Bitte machen Sie sich auch über die vorgegebenen Lehrziele im Curriculum kundig.

Die Einladung zur Bewerbung bezieht sich auf folgende Seminare:

Sommersemester 2017:

Pflichtmodul 2 Theorien und Geschichte der Geschlechterverhältnisse II (die Vorlesung dieses Moduls ist eine Mitbelegung MA Geschichte):

· Ausschreibung Seminar ?Theorien und Geschichte der Geschlechterverhältnisse? SWS 2 / 6,25 ECTS-AP

Wahlmodul 7 Gender und Globalisierung (die Vorlesung dieses Moduls ist ein Mitbelegung MA Angewandte Ökonomik / Applied Economics):

· Ausschreibung Seminar ?Gender, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung? SWS 2 / 6 ECTS-AP

 

Voraussetzung für die Bewerbung:

Doktoratsabschluss

Forschung- und Lehrerfahrung im Bereich Gender Studies

 

Für eine Bewerbung für einen externen Lehrauftrag werden folgende Unterlagen benötigt:

· Schriftliches LV-Konzept (Lehrziel, Inhalt, Methoden, theoretische Einbettung, evtl. Syllabus)

· Bibliographie

· Kurz-CV (Grundlagen Gender Studies, Lehr- und Vortragserfahrungen, wichtigste Publikationen, Kontaktdaten wie Postadresse, email und Telefonnummer)

 

Die Bewerbung übermitteln Sie an:

Mag. Elisabeth Grabner-Niel, Koordinatorin des Interfakultären Masterstudiums

gender-studies@uibk.ac.at

Büro für Gleichstellung und Gender Studies

Universität Innsbruck, Innrain 52, 6020 Innsbruck

Tel. 0512 507 9810

Ende der Einreichfrist ist 18. Juni 2016.

Es wird darauf verwiesen, dass es über die Lehr-Remuneration hinaus keine Reise- und Nächtigungsabgeltung gibt. 

AUSSCHREIBUNG VON ATELIER-AUSLANDSSTIPENDIEN DES LANDES STEIERMARK 2017 in Belgrad, Sarajevo, Tainan, Triest, Wroclaw und Zagreb

Zur Förderung internationaler Kontakte und Erfahrungen vergibt die Steiermärkische Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen, im Auftrag von Kulturlandesrat Dr. Christian Buchmann, Atelier-Auslandsstipendien vorzugsweise an jüngere steirische oder in der Steiermark lebende Kunstschaffende und Theoretikerinnen/Theoretiker aller Sparten. Mit diesen Stipendien soll die Möglichkeit geschaffen werden, im Ausland künstlerische Vorhaben umzusetzen und mit internationalen Künstlerinnen/Künstlern/Institutionen nachhaltige Kontakte zu schließen. Das Stipendium beinhaltet neben einer Arbeits- und Wohnmöglichkeit, sowie fachkundiger Betreuung vor Ort je eine monatliche Dotierung in Höhe von € 850,-- sowie einen Fahrtkostenzuschuss für die An- und Abreise in Höhe von maximal € 1.000,-€.

Die Stipendien werden auf Vorschlag einer Expertenjury für den jeweils angeführten Zeitraum zugeteilt.

Die Bewerbungsunterlagen sollen in gedruckter Form einen kurzen Lebenslauf, die Beschreibung des künstlerischen Arbeitsvorhabens und Beispiele bisheriger künstlerischer Arbeiten (jedoch keine Originale) enthalten. Sollte es zur Darstellung des künstlerischen Werkes unbedingt notwendig sein der Bewerbung elektronische Datenträger beizulegen (Film, Musik, Performance), sollen folgende Formate benutzt werden: Film mov, mp4 auf DVD oder USB-Stick; Musikmp3, mpeg auf CD/DVD oder USB-Stick. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt.

Die Bewerbungsunterlagen sollen ausschließlich auf dem Postweg sowie unter Verwendung des beigelegten Formulars eingehen und ein Format von DIN A4 nicht überschreiten. Für jede Destination ist jeweils eine gesonderte komplette Bewerbung einzureichen.

Bewerbungen sind für max. zwei Orte möglich.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Stipendien für Fortbildung und künstlerische Projekte, NICHT jedoch als Studienbeihilfe für Studierende vorgesehen sind.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden Kommunikationsfreude, Flexibilität und hohe soziale Kompetenz erwartet.

Bewerbungen für ein Atelier-Auslandsstipendium richten Sie ab sofort bis spätestens 3. Juni 2016 (Einlangen: 13.00 Uhr) in vierfacher Ausfertigung mit dem jeweiligen Bewerbungsformular an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen „ATELIER-AUSLANDSSTIPENDIUM“, Landhausgasse 7, 8010 Graz.

Vom Ergebnis der Juryentscheidung werden die Bewerberinnen/Bewerber schriftlich informiert.

 

Die Ausschreibung mit weiteren Informationen finden Sie hier

Acht Lehraufträge bei GeStiK - Köln

Die zentrale Einrichtung der Gender und Queer Studies an der Universität zu Köln

GeStiK vergibt für das Wintersemester 2016/17 acht Lehraufträge

Seit dem Sommersemester 2013 gibt es an der Universität zu Köln für Studierende aller Fakultäten die

Möglichkeit, ein Zertifikat Gender Studies im Rahmen des Studium Integrale zu erwerben.

Zur Ergänzung des Lehrangebotes werden für das Wintersemester 2016/17 acht Lehraufträge vergeben,

die sich aus rechtswissenschaftlicher, wirtschaftswissenschaftlicher, mathematisch – naturwissenschaftlicher, medizinischer oder politikwissenschaftlicher Perspektive mit Geschlechterfragen, Mechanismen und Effekten von Ein- und Ausschlüssen, Diskriminierungen, Materialisierungen, Privilegierungen und deren Bedeutung für die Wissensproduktion beschäftigen.

Der Umfang der Lehraufträge beträgt 2 SWS (Semesterwochenstunden) bei einer Anzahl von 15 Semesterwochen. Das Seminar kann als wöchentliche oder als Blockveranstaltung angeboten werden.

Um den interdisziplinären Charakter der Seminare in vielfältiger Weise abzubilden, ist TeamTeaching ausdrücklich erwünscht!

Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss (Magister, Diplom, M.A. oder höher) und ein Arbeits- oder
Forschungsschwerpunkt im Bereich der Geschlechterforschung/Gender/Queer Studies.

Lehrerfahrungen sind erwünscht!

Die Vergütung der Lehre erfolgt entsprechend den Vorgaben der Universität.
Reisekosten können bis maximal 200.- erstattet werden. 

 

Die Bewerbung muss folgende Angaben enthalten:

1) Titel der Lehrveranstaltung

2) kurzer Ankündigungstext (max. 800 Zeichen)

3) Angaben zur Einordnung des Seminars (Einführungs- oder Aufbauseminar)

4) wöchentliches oder Blockseminar

5) Angabe zu bevorzugten Wochentagen bzw. Zeiträumen (hierbei sind Feiertage und ggf. Brückentage in

    NRW zu beachten! Wir versuchen unter dem Vorbehalt der Raumsituation an der Universität zu Köln den

    Wünschen nachzukommen.)

6) Inhalte der Lehrveranstaltung unter Beachtung folgender Punkte:

  - theoretische und methodische Einbettung der Lehrveranstaltung

  - konzeptioneller Aufbau und Lernziele

  - didaktische und methodische Herangehensweise

  - einführende Literaturhinweise

Weitere Anlagen:

1) tabellarischer Lebenslauf (CV)

2) Abschlusszeugnisse (Diplom, Magister, M.A., Promotion)

3) vollständig ausgefülltes und handschriftlich unterschriebenes Formular zu den „Angaben zur Person“

Dies kann per Post eingereicht oder als Scan den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte bis zum 31.Mai 2016 (Ausschlussfrist)

als eine pdf – Datei an: k.kalmbach@uni-koeln.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an Karolin Kalmbach (k.kalmbach@uni-koeln.de). 

 

Ausschreibung als pdf.

Aigner-Rollett-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung

An der Karl-Franzens-Universität Graz ist die Aigner-Rollett-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung  für das Sommersemester 2017  ausgeschrieben.

Gegenstand der Lehrveranstaltungen im Rahmen der Gastprofessur werden Genderaspekte in der Geographie, vorzugsweise mit Fokus auf die Bereiche Klima(wandel), Nachhaltigkeit und Umwelt (-Bildung) und/oder die Materialität des Gesellschaftlichen (Biopolitik, Körperpolitik, Raumstrukturen in Genderperspektive etc.) sein.

Das Ende der Bewerbungsfrist ist der 18. Mai 2016

 

Nähere Informationen finden Sie hier.
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Promotionsstipendien eikones

Die eikones Graduate School (NFS Bildkritik, Schweiz) schreibt 5 Promotionsstipendien aus (mögl. FB: Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Philosophie, Medienwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Ägyptologie.)

Genaue Informationen finden Sie hier.

Call for Papers: Un/Gleichheiten revisited. Konzeptionen und Interventionen kritischer Geschlechterforschung

Un/Gleichheiten revisited. Konzeptionen und Interventionen kritischer Geschlechterforschung

Call for Papers

4. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung 01.-03. Dez. 2016 an der JKU Linz in Kooperation mit der Kunstuniversität

Um in der Tagung verschiedenste Formen von Un/Gleichheit, Differenz, Herrschaft, Ein- und Ausgrenzung sowie deren Repräsentation in Populärkultur, Medien und Künsten in ihrer ganzen Breite zu thematisieren, laden wir insbesondere auch Fachvertreter_innen aus oft unterrepräsentierten Bereichen der Gender Studies zu Beiträgen ein. Geplant sind u.a. auch Streams/Panels aus den Gebieten „Gender und Ökonomie“, „Legal Gender Studies“, „Feminist Science & Technology Studies“, „Gender und Medizin“ sowie „queer-feministische Kunst“.

Einreichungen
Wir freuen uns über Einreichungen von Einzelbeiträgen, Poster-Präsentationen und Panels.

Abstracts (max. 2.000 Zeichen), sowie kurze biographische Angaben (200-300 Zeichen), bitte bis 31.05.2016 an: oeggf2016@jku.at

Veranstaltende Institutionen
- Institut für Frauen- und Geschlechterforschung, Johannes Kepler Universität
  Linz
- Institut für Legal Gender Studies, Johannes Kepler Universität Linz

in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz/Abteilung Medientheorie

AG Nachwuchs
Im Rahmen der Jahrestagung findet wieder der Pre-Conference-Workshop der AG Nachwuchs am Vormittag des 01. Dezember 2016 statt. Informationen zur AG Nachwuchs, zum Workshop und Anmeldung zur Nachwuchs-Mailingliste unter ag_nachwuchs@oeggf.at

CfP als pdf.

Ausschreibung von überfakultären Lehrveranstaltungen zur Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Graz im Studienjahr 2016/17 - bis 28.Februar 2016

Ausschreibung von überfakultären Lehrveranstaltungen
zur Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Graz
im Studienjahr 2016/17


Im Auftrag des Rektorats der Karl-Franzens-Universität lädt die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz einschlägig qualifizierte WissenschafterInnen ein, sich um Lehraufträge zur Frauen- und Geschlechterforschung im Umfang von 2 Semesterwochenstunden zu bewerben. Es handelt sich dabei um Lehrveranstaltungen, die im Rahmen des Master-Studiums „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ und als Wahlfächer für unterschiedliche Disziplinen angeboten werden.

Detaillierte Informationen über die Lehrziele und Inhalte der ausgeschriebenen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte den Modulbeschreibungen in der Beilage; zu Ihrer Information liegen die Lehrzielbeschreibungen aller Module des Master-Curriculums bei. Die übrigen, hier nicht ausgeschriebenen Lehrveranstaltungen des Master-Studiums werden von Wissenschafterinnen der Universität Graz durchgeführt.

Wir ersuchen um Bewerbungen, bestehend aus einem formlosen Teil und dem beiliegenden Formular. Der formlose Teil umfasst:

  • einen wissenschaftlichen Lebenslauf des/der Lehrenden (mit Publikationsliste)
  •  eine Beschreibung der Lehrveranstaltung, aus der sowohl die inhaltliche wie auch die didaktischeKonzeption klar erkennbar ist (ausführliche Angaben zu Lehrzielen, Lehrinhalten, Lehrmethode und Organisationsform).

Es wird darauf hingewiesen, dass zu starke Blockungen nicht erwünscht sind. Im Falle einer Blockung sollte die LV zumindest entweder in zwei Blöcken oder verteilt auf eine Woche (5 Unterrichtstage) abgehalten werden.


Die eingegangenen Vorschläge werden vom wissenschaftlichen Beirat der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz gereiht und der zuständigen Vizerektorin für Gleichstellung zur Erteilung vorgeschlagen.

Das Kontingent für die überfakultäre Lehre zur Frauen- und Geschlechterforschung ist gedacht als Förderungsmaßnahme für Frauen. Lehraufträge ergehen beim Vorliegen gleicher Qualifikation einer Bewerberin und eines Bewerbers und gleicher Eignung der vorgeschlagenen Lehrveranstaltungen für das Curriculum „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ jedenfalls an weibliche Bewerberinnen.


Informationen über die Bedingungen, unter denen wir Lehraufträge vergeben können, (Bezahlung, Stundenanzahl etc.): http://koordination-gender.uni-graz.at/de/geschlechterstudien/masterstudiuminterdisziplinaere-geschlechterstudien/faqs-zur-abwicklung-von-lehrauftraegen/

Bewerbungen um eine Lehrveranstaltung aus dem interfakultären Lehrkontingent „Geschlechterstudien“ richten Sie bitte
bis spätestens Sonntag, den 28.Februar 2016 (Eingang), an die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz, Beethovenstr. 19, 8010 Graz.
Einreichungen sind auch per E–Mail an koordff@uni-graz.at und
Fax +43 (0) 316/380-9010 (unterschriebenes Formular!) möglich.
Wenn möglich bitte die Unterlagen in einem pdf-File (kein ZIP) übermitteln – Danke

 

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Call for scores - Women Composers - bis 20. Mai 2016

Call for scores - Women Composers - Festival Osmose Belgium

We kindly invite Women composers to submit scores.
The call is open to women composers of any nationality and age.

Pieces should be written for professionnal duo cello/piano, only one work per composer.

Submitted work must be premiered work in Belgium.

Duration : 3 minutes

Participation fee : 20 ? (euros) (the entry fees are not refundable)

Registration becomes effective after receipt of the fee

IBAN BE63 2100 8481 2408

BIC GEBABEBB

Please send short CV (10 lines), proof of the paiement and readable score format PDF to the following address :

dan.baas(at)skynet.be

Deadline : May, 20, 2016

The 10 selected scores will be perfomed at least three times. Composers will be given a copy of the recording of their work.

Selected composers will be notified by email on June, 30, 2016.

Stellenausschreibung: Zwei Beschäftigte am Margherita-von-Brentano-Zentrum, Freie Universität Berlin

Margherita-von-Brentano-Zentrum

Ein/e Beschäftigte/Beschäftigter
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: MvBZ-01-2016

Ein/e Beschäftigte / Beschäftigter
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: MvBZ-02-2016

Im neu gegründeten Margherita-von-Brentano-Zentrum werden die Aufgaben der bisherigen Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung sowie des Interdisziplinären Zentrums Geschlechterforschung integriert. Schwerpunktmäßig wird das Zentrum

Maßnahmen entwickeln und umsetzen, die die an der FU in den Fächern verankerte sowie die inter- und transdisziplinär in Verbundprojekten kooperierende Geschlechterforschung unterstützen und vernetzen (insbesondere im internationalen Kontext),
die Entwicklung von Lehrangeboten und Forschungsprojekten anregen, unterstützen und dokumentieren,
auf der Grundlage der Integration der Aufgaben des Interdisziplinären Zentrums eigene Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen,
Studierenden und Wissenschaftler/innen innerhalb und außerhalb der FU Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch bieten und Kooperationsmöglichkeiten eröffnen.


Aufgabengebiet der Stellenkennung MvBZ-01-2016:
Unterstützung bei der Konzeption und wissenschaftlichen Betreuung sowie eigene Beantragung von inter- bzw. transdisziplinären Forschungsvorhaben,
Verbund- und Vernetzungsprojekten im Bereich der Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin
Kooperation mit existierenden oder geplanten Verbundprojekten an der Freien Universität Berlin im Hinblick auf die Integration von Genderaspekten in das jeweilige Forschungsprogramm und die Konzeption und Durchführung gemeinsamer Teilprojekte
Auf- und Ausbau von regionalen, nationalen und internationalen Forschungskooperationen in der Geschlechterforschung


Aufgabengebiete der Stellenkennung MvBZ-02-2016:

Aufbau und Koordination von interdisziplinären und internationalen Netzwerken und Strukturen zur Förderung von Nachwuchswissenschaftler/innen im Bereich der Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Freien Universität
Monitoring und Konkurrenzanalyse von Förderaktivitäten vergleichbarer Institutionen im nationalen und internationalen Raum
Entwicklung von Konzepten für innovative Maßnahmen des Margherita-von-Brentano-Zentrums in Forschung und Lehre
Auf- und Ausbau (digitaler) Angebote und Infrastrukturmaßnahmen für die Förderung von Lehre und Forschung (E-Research, E-Learning, E-Publishing, E-Communication, E-Evaluation)
Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformen auf der Grundlage neuer digitaler Techniken

 


Deadline beider Stellen: 08.02.2016



Weitere Informationen finden Sie in Stellenanzeiger der Freien Universität vom 18.01.2016.

Ausschreibung eines Lehrauftrags für Feministische Theorie (Einführender Lektürekurs) im Freien Wahlbereich Gender & Queer Studies der Hamburger Hochschulen zum SoSe 2016

Für das SoSe 2016 schreibt die Gemeinsame Kommission Gender & Diversity einen Lehrauftrag zu Feministischer Theorie (Einführender Lektürekurs) aus.

Er wird im Fachbereich Informatik der Universität Hamburg als reguläre Lehrveranstaltung für BA-Studierende  angesiedelt und im Rahmen des BA-Studienprogramms studierbar sein.
Gleichzeitig wird diese Lehrveranstaltung auch für den freien Wahlbereich Gender & Queer Studies geöffnet. Im Rahmen der geltenden Prüfungsordnungen der BA/MA-Studiengänge wird er für Studierende aller Fächer/ Hochschulen Hamburgs zugänglich. Diese Lehrveranstaltung ist auch für das Zertifikat Genderkompetenz des freien Wahlbereichs Gender & Queer Studies gültig.

Mit einer eher heterogenen Zusammensetzung der Studierenden ist zu rechnen, das sollte in der Methodik/ Didaktik (Seminarkonzept) Berücksichtigung finden, z. B. mit Übungen zu Texten.

Die Lehre umfasst 2 SWS, d. h.  28 Lehrauftragsstunden = 45 Min. Die Lehrveranstaltung ist mit 3 - 5 Leistungspunkten gewertet und soll wöchentlich oder 14tägl. stattfinden. Der Lehrauftrag  wird mit einem Honorar von 1.200 Euro vergütet.

Hinweise zur inhaltlichen Qualifikation:  
Aus der Bewerbung soll die thematische Beschäftigung mit Feministischer Theorie/ Theorien hervorgehen. Lehrerfahrungen in diesem Gebiet sind wünschenswert.

Bewerbungsunterlagen:
-    Name, Anschrift, Kontaktdaten
-    Titel der Lehrveranstaltung, (mit engl. Übersetzung)
-    Seminarkommentar, max. 15 Zeilen
-    Literatur, die zur Vorbereitung empfohlen wird

Angaben zum Seminarkonzept:
-    Informationen zu den Seminarinhalten, z. B. Skizze des Seminarplans
-    Vorgehensweise, Seminargestaltung und geplante Prüfungsleistung
-    Lehr- und Lernziele,  die erreicht werden sollen

Weitere Angaben:
-    Lebenslauf mit akademischen Abschlüssen
-    Schriftenverzeichnis
-    Nachweis eines abgeschlossenen Studiums oder Promotion oder einer
     adäquaten Qualifikation   

Die Auswahlentscheidung über diesen Lehrauftrag wird recht zügig Ende Januar 2016 getroffen.
Diese Lehrveranstaltung wird vom Zentrum GenderWissen über Fragebögen evaluiert, eine  Bereitschaft zur Mitarbeit setzen wir voraus.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Die Bewerbung soll bis 20. Januar 2016 (Ausschlussfrist) per Post gesendet werden an:

Die Gemeinsame Kommission Gender & Diversity der Hamburger Hochschulen
Geschäftsführung Zentrum GenderWissen
Monetastraße 4, 20146 Hamburg


dagmar.filter@uni-hamburg.de              
Tel. 040-42838-5966

 

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Ausschreibung: Aigner-Rollett-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung

Ausschreibung: Aigner-Rollett-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung

Befristetes Arbeitsverhältnis; zu besetzen für das Sommersemester 2016: 01.03.2016- 30.06.2016

Geschlechterstudien können an den Grazer Universitäten seit Jahren in eine Reihe von Studien integriert und auch als Masterstudiengang absolviert werden. Durch die Aigner-Rollett-Gastprofessur werden einzelne Themenbereiche fokussiert.

Die Gastprofessur soll einerseits Gender-Aspekte in die Lehre der Katholisch-Theologischen Fakultät einbringen, andererseits das Lehrangebot des Masterstudiengangs “Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ koordination-gender.uni-graz.at/de/geschlechterstudien/ bereichern. Sie umfasst 6 Semesterwochenstunden Lehre aus dem Bereich Geschlechterstudien / Geschlechterforschung, davon sind 2 Semesterwochenstunden in Form einer Überblickslehrveranstaltung zu einem oder mehreren der unten genannten Themenbereiche abzuhalten.

Anforderungsprofil und erwartete Leistungen in den Bereichen Forschung und Lehre:
Gegenstand der Lehrveranstaltungen im Rahmen der Gastprofessur werden Genderansätze zu interreligiösen und interkulturellen religionswissenschaftlichen Themen mit Schwerpunkt auf Islam (vornehmlich, aber nicht ausschließlich in Europa) sein. Erwartet wird auch die Mitarbeit im Doktoratsprogramm „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“.

Beabsichtigt ist die Besetzung der Professur für die Dauer eines Semesters mit einer Forscherin / einem Forscher mit ausgewiesener Expertise, Publikationen und Lehrerfahrung aus dem oben genannten Bereich mit deutlichem Schwerpunkt auf Gender Studies / Frauen- und Geschlechterforschung.

Anstellungserfordernisse:
1. Eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder
    gleichwertige ausländische Hochschulbildung
2. Hervorragende wissenschaftliche Qualifikation in Forschung und Lehre im
    ausgeschriebenen Themenbereich
3. Pädagogische und didaktische Eignung
4. Qualifikation zur Führungskraft, Kompetenz hins. Gender Mainstreaming
5. Facheinschlägige Auslandserfahrung

Ende der Bewerbungsfrist: 23. September 2015
Kennzahl: GP/2/99 ex 2014/15

Einstufung: Gehaltsschema des Universitäten-KV: B2.
Es wird ein das kollektivvertragliche Mindestentgelt übersteigendes Gehalt in Höhe von € 5.253,40 geboten.


Der Bewerbung beizulegen sind ein wissenschaftliches Curriculum, das die fachlichen und akademischen Qualifikationen der Bewerberin/des Bewerbers anschaulich macht, Kopien bzw. Exemplare der fünf wichtigsten einschlägigen Publikationen und ein Konzeptvorschlag für die mit der Gastprofessur verbundenen Lehre.

Die Universität Graz strebt die Erhöhung des Frauenanteils unter ihren GastprofessorInnen an und lädt daher facheinschlägig qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist unter Angabe der Kennzahl bitte an:

bewerbung@uni-graz.at
Karl-Franzens-Universität Graz, Personalressort, Universitätsplatz 3, 8010 Graz, Österreich

Für Auskünfte steht Ihnen Frau Dr.in Barbara Hey, MBA (Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung der Universität Graz) gerne zur Verfügung: Tel. 43(0) 316 380 5722, Email barbara.hey(at)uni-graz.at

 

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Ausschreibung von 5 Promotionsstipendien am Collegium Philosophicum der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sind im Rahmen der Verbundforschung ‚Intersektionalität interdisziplinär‘ zum 1. Januar 2016

Am Collegium Philosophicum der Philosophischen Fakultät der Christian-AlbrechtsUniversität zu Kiel sind im Rahmen der Verbundforschung ‚Intersektionalität interdisziplinär‘ zum 1. Januar 2016 5 Promotionsstipendien à 3 Jahre zu vergeben.

Da eine explizit interdisziplinäre Herangehensweise verfolgt wird, rufen wir Kandidatinnen und Kandidaten der Fächer Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Englische Literaturwissenschaft, Europäische Ethnologie, Gender- und Diversity-Studien, Germanistische Mediävistik sowie Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte, Klassische Archäologie sowie Mittelalter- und Neuzeit-Archäologie, Mittelalterliche Geschichte sowie Neuere/Neueste Geschichte, Musikwissenschaft, Nordamerikastudien, Politikwissenschaft, Praktische Philosophie, Romanistik, Sinologie, Soziologie, Sportwissenschaft oder Theologie auf, sich um eines der Stipendien zu bewerben. Erwartet werden das Anfertigen einer Dissertation innerhalb des Förderzeitraumes, die Mitwirkung an der gemeinsamen Projektarbeit, die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Kolloquien und weiteren Veranstaltungen - aus diesem Grund sollte der Wohnsitz in Kiel genommen werden. Geboten werden neben dem Stipendium in der Höhe von monatlich €1.000 außerdem eine monatliche Forschungs-/ Reisemittelpauschale in Höhe von €100, ein Arbeitsplatz sowie die intensive Betreuung des Promotionsvorhabens.

Bewerbungen sollen ein Exposé des zu bearbeitenden Promotionsvorhabens im Umfang von höchstens 5 Seiten enthalten sowie einen Lebenslauf und Kopien schulischer und universitärer Zeugnisse. Von der Vorlage von Lichtbildern / Bewerbungsfotos bitten wir abzusehen.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen als E-mail Attachment (pdf-Format) unter Angabe der Privatadresse mit Telefonnummer und E-Mail bis zum 15. September 2015 an

Prof. Dr. Andreas Bihrer
Historisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Mail: abihrer(at)email.uni-kiel.de

sowie zusätzlich an

Prof. Dr. Gabriele Lingelbach
Historisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Mail: lingelbach(at)histosem.uni-kiel.de

 

Gesamter Ausschreibungstext als pdf.

Ausschreibung: Das Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Universität Freiburg sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Das Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Universität Freiburg sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

In der Abteilung Gender Studies des ZAG ist spätestens ab dem 1.10.2015 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt bis zum 31.1.2016 50%, danach wird die Stelle voraussichtlich auf 25% reduziert. Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E13. Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation am ZAG ist erwünscht.

Ihr Aufgabengebiet:
- Leitende Redaktion der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg)
- Mitarbeit an der inhaltlichen Gestaltung der Ausgaben der fzg, u.a. Einwerben
  und Bewertung möglicher Beiträge
- Konzeptionelle Entwicklung der Zeitschriftenarbeit, Identifikation aktueller
  Themen und Planung zukünftiger Ausgaben
- Betreuung und Begleitung des gesamten Redaktionsprozesses, insbesondere
  Koordination von Abläufen und Zeitplanung
- Kommunikation mit Autor/innen und Gutachter/innen, inhaltliche und formale
  Begleitung der Arbeit an den Artikeln
- Kommunikation mit dem Verlag sowie den Gremien der Zeitschrift
  (Herausgeber/innen, Redaktion, wissenschaftl. Beirat)
- Öffentlichkeitsarbeit
- Finanzplanung und -abrechnung

Bitte bewerben Sie sich mit dem Ausdruck Ihres Bewerbungsformulars  (http://info.verwaltung.uni-freiburg.de/stellen/pdf/Bewerbungsbogen_9319- D.pdf) und aussagekräftigen Unterlagen und Belegen unter Angabe der Kennziffer 9319 bis spätestens 02.08.2015.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form an Prof. Dr. Nina Degele unter nachfolgender Mailadresse:
fzg@mail.uni-freiburg.de (eine pdf-Datei, nicht größer als 3 MB)

Für nähere Informationen steht Ihnen Wibke Backhaus unter Tel. 0761/ 203- 8846 oder Email fzg@mail.uni-freiburg.de zur Verfügung.

 

Ausschreibung als pdf.

Ausschreibung: Postdoc Researcher in Human and Social Sciences - University of Luxembourg

Post-doctoral Researcher in Human and Social Sciences (m/f)

  • Full-time, 40 hrs/week
  • Fixed term contract: 5 years
  • Start date: October 1st, 2015

 

Profile:

  • PhD in medicine, psychology, educational or social sciences
  • Professional experience: knowledge in the research field of gender plurality about intersex and transgender questions
  • Capacity to work in a team and in a transdisciplinary and -cultural environment
  • Fluency in two of the three official languages of the University of Luxembourg (French, German, English) is required; proficiency in Luxembourgish is considered an asset.

Applications, written in English should be submitted online by 20 June 2015 and should include:
Curriculum Vitae (including your contact address, work experience and publications)
Cover letter explaining your motivation

 

For further information, please contact Christel Baltes-Löhr (christel.baltes-loehr(at)uni.lu)

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Ausschreibung Kunstwettbewerb Universität Wien: Ehrung von Wissenschafterinnen im Arkadenhof der Uni Wien - bis 19. Juni!

 

Frauen wurden erst ab 1897 an der Universität Wien zum Studium zugelassen, und erst 1956 wurde die Physikerin Berta Karlik als erste Frau zur ordentlichen Professorin berufen. Nicht zuletzt deshalb gab es im Arkadenhof der Universität Wien, in dem sich über 150 Denkmäler von Wissenschaftern befinden, lange keinen sichtbaren Hinweis auf  Frauen in der Wissenschaft. 2009 problematisierte die Universität Wien dieses Defizit und das Phänomen des jahrhundertelangen Ausschlusses von Frauen aus der höheren Bildung mit der Schattenintarsie "Der Muse reicht's" von Iris Andraschek.

Die Universität Wien nimmt ihr 650-jähriges Bestehen nun zum Anlass, den Arkadenhof auch durch individuelle Ehrungen von herausragenden Wissenschafterinnen zu vervollständigen. Ziel ist die sukzessive Schaffung mehrerer Denkmäler für eine Auswahl von bedeutenden Wissenschafterinnen. Hiermit werden Frauen in der Wissenschaft sichtbarer gemacht und es wird an jene Wissenschafterinnen der Universität Wien erinnert, die trotz zahlreicher geschlechtsspezifischer Barrieren herausragende wissenschaftliche Leistungen vollbracht haben.

Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Erlangung von Entwürfen von Denkmalen für bis dato nicht geehrte Wissenschaftlerinnen im Arkadenhof der Universität Wien.

Teilnahmeberechtigt sind professionelle KünstlerInnen und -gruppen. Bei KünstlerInnengruppen muss jedes Mitglied bekannt gegeben werden.

Die Professionalität und die Referenzen sind anhand der Vita und eines verifizierbaren Ausstellungsverzeichnisses darzustellen. Sofern kein Abschluss an einer Kunstakademie oder entsprechenden Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungsverzeichnis eine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen genügt. BewerberInnen, die diese Anforderungen nicht nachweisen, können nicht zugelassen werden.

Mit der Teilnahme erkennt jede/r KünstlerIn die Bewerbungs- und Ausschreibungsbedingungen an.
Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Bewerbungen können in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden.

 

 

Zusätzliche Informationen

Zur Ausschreibung

Ausschreibung: Die zentrale Einrichtung der Gender und Queer Studies an der Universität zu Köln vergibt 8 Lehraufträge für das Wintersemester 2015/16

Die zentrale Einrichtung der Gender und Queer Studies an der Universität zu Köln vergibt 8 Lehraufträge für das Wintersemester 2015/16.

Der Umfang der Lehraufträge beträgt 2 SWS (Semesterwochenstunden) bei einer Anzahl von 15 Semesterwochen und kann als wöchentliches oder als Blockseminar angeboten werden. Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss (Magister, Diplom, M.A. oder höher), wobei der bisherige Arbeits- oder Forschungsschwerpunkt im Bereich der Geschlechterforschung/Gender Studies liegen muss. Lehrerfahrungen sind erwünscht!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Call for Papers: Vierte Rhythm Changes Konferenz "Jazz Utopia" in Birmingham 14.–17. April 2016

Call for Papers: Vierte Rhythm Changes Konferenz Jazz Utopia in Birmingham 14.–17. April 2016


Wann: 14.-17. April 2016

Wo: Birmingham City University in the United Kingdom

 

Proposals are invited for:
• Individual papers (20 minutes) – up to 350 words.
• Themed paper sessions of three individual (20 minute) papers – 350 words
   per paper plus 350 words outlining the rationale for the session.
• Seventy-five minute sessions in innovative formats – up to 1000 words
   outlining the form and content of the sessions.

 

Bewerbung ist bis 1. September 2015 an jazzutopia(at)bcu.ac.at möglich!

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Call for Papers als Download

 

 

Ausschreibung von überfakultären Lehrveranstaltungen zur Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Graz im Studienjahr 2015/2016 - bis 1. März 2015

Im Auftrag des Rektorats der Karl-Franzens-Universität lädt die Koordinationsstelle für Geschlechter-studien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz einschlägig qualifizierte WissenschafterInnen ein, sich um Lehraufträge zur Frauen- und Geschlechterforschung im Umfang von 2 Semesterwochen-stunden zu bewerben. Es handelt sich dabei um folgende Lehrveranstaltungen, die im Rahmen des Master-Studiums „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ und als Wahlfächer für unterschiedliche Disziplinen angeboten werden:

1. Theorie und Methoden sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung VU
    (Grundmodul: Grundlagen der Geschlechterforschung)
2. Zur Bedeutung des Geschlechts in religiösen Symbolsystemen und
    Gemeinschaften, SE (Vertiefungsmodul 2: Geschlecht und Religion)
3. Konstruktionen und Repräsentationen von Geschlecht in kulturellen
    Symbolisierungsformen, SE (Vertiefungsmodul 4: Repräsentation und
    Gender)
4. Hegemoniale und subversive Imaginationen und Konzeptionen von
    Geschlecht, VO (Vertiefungsmodul 4: Repräsentation und Gender)
5. Transformationen im Geschlechterverhältnis in nationaler und internationaler
    Perspektive, SE (Vertiefungsmodul 5: Geschlechterverhältnisse im sozialen
    Wandel)
6. Widerstandspotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten angesichts
    eingespielter Geschlechterordnungen, SE (Wahlmodul 1: Geschlecht in
    Erziehung, Bildung und Beruf)
7. Feministische Wissenschaftstheorie, -kritik und-geschichte, VU (Wahlmodul 2:
    Feministische Wissenschaftstheorie und -kritik)
8. Ausgewählte Felder feministischer Naturwissenschafts- und Technikkritik, SE
    (Wahlmodul 2: Feministische Wissenschaftstheorie und -kritik)
9. Praxis - Kompetenzen für GenderexpertInnen, VU (Wahlmodul 3: Dokumentieren, Evaluieren, Beraten)
10. Anwendungsorientierter Einsatz empirischer Sozialforschung im Kontext
      Gender, SE (Wahlmodul 3: Dokumentieren, Evaluieren, Beraten)

Detaillierte Informationen über die Lehrziele und Inhalte der ausgeschriebenen Lehrveran-staltungen entnehmen Sie bitte den Modulbeschreibungen in der Beilage; zu Ihrer Information liegen die Lehrzielbeschreibungen aller Module des Master-Curriculums bei. Die übrigen, hier nicht ausgeschriebenen Lehrveranstaltungen des Master-Studiums werden von Wissenschafterinnen der Universität Graz durchgeführt.

Wir ersuchen um Bewerbungen, bestehend aus einem formlosen Teil und dem beiliegenden Formular. Der formlose Teil umfasst:
1. einen wissenschaftlichen Lebenslauf des/der Lehrenden (mit Publikationsliste)
2. eine Beschreibung der Lehrveranstaltung, aus der sowohl die inhaltliche wie auch die didaktische Konzeption klar erkennbar ist (ausführliche Angaben zu Lehrzielen, Lehrinhalten, Lehrmethode und Organisationsform).


Es wird darauf hingewiesen, dass zu starke Blockungen nicht erwünscht sind. Im Falle einer Blockung sollte die LV zumindest entweder in zwei Blöcken oder verteilt auf eine Woche (5 Unterrichtstage) abgehalten werden.
Die eingegangenen Vorschläge werden vom wissenschaftlichen Beirat der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz gereiht und der zuständigen Vize-rektorin für Gleichstellung zur Erteilung vorgeschlagen.

Informationen über die Bedingungen, unter denen wir Lehraufträge vergeben können, (Bezahlung, Stundenanzahl etc.): http://koordination-gender.uni-graz.at/de/geschlechterstudien/masterstudium-interdisziplinaere-geschlechterstudien/faqs-zur-abwicklung-von-lehrauftraegen/

Bewerbungen um eine Lehrveranstaltung aus dem interfakultären Lehrkontingent „Geschlechterstudien“ richten Sie bitte
bis spätestens Sonntag, den 1. März 2015 (Eingang),
an die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung
und Frauenförderung Graz, Beethovenstr. 19, 8010 Graz.
Einreichungen sind auch per E–Mail an koordff@uni-graz.at und
Fax +43 (0) 316/380-9010 (unterschriebenes Formular!) möglich.

Unterlagen finden Sie in elektronischer Form unter:
http://koordination-gender.uni-graz.at/de/geschlechterstudien/masterstudium-interdisziplinaere-geschlechterstudien/ausschreibung-von-lvs

Ausführlichere Informationen finden Sie hier:

 

 

Call for Papers: Internationale zweisprachige Konferenz: "Der europäische Salon: Salonmusik im 19. Jahrhundert"

Call for Papers: Internationale zweisprachige Konferenz: "Der europäische Salon: Salonmusik im 19. Jahrhundert"

Wann: 2.-4. Oktober 2015

Wo: National University of Ireland, Maynooth


Als sozio-kulturelle Institutionen hatten Salons einen bemerkenswerten Einfluss auf das politische, künstlerische und wissenschaftliche Geschehen des 19. Jahrhunderts. Die für den Salon typische Geselligkeit bot Künstler_innen unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft die einmalige Gelegenheit, ihr Wissen und ihre artistischen Fähigkeiten in einer an Kunst interessierten Halböffentlichkeit zu präsentieren. Dieser gewöhnlich von einer Salongesellschaft unternommene Versuch einer Überwindung sozialer, religiöser und bildungsbedingter Grenzen gilt als ein einmaliges Phänomen im sozio-kulturellen Diskurs des 19. Jahrhunderts. Waren die Absichten der einzelnen Salonzusammenkünfte grundverschieden, so hatten alle Salons eines gemeinsam, nämlich die Allgegenwart von Musik.


Diese interdisziplinäre Konferenz regt eine erneute Auseinandersetzung mit der Signifikanz des kompositorischen und performativen Repertoires sowie mit den außermusikalischen Funktionen des Salons im Kontext der sozio-kulturellen Rahmenbedingungen des 19. Jahrhunderts an.


Wir bitten interessierte Akademiker_innen und Musiker_innen um die Zusendung von Vorschlägen in deutscher und englischer Sprache für individuelle 20-minütige Vorträge; einem bestimmten Thema gewidmete Sitzungen, die drei individuelle Vorträge beinhalten; und für Diskussionsrunden bestehend aus bis zu sechs Personen. Besonders willkommen sind performative Vortragsvorschläge, da das Konferenzprogramm sowohl musikhistorische und -theoretische Reflexionen als auch praktische Einblicke in die Salongesellschaft des 19. Jahrhunderts bieten soll.


Wir freuen uns auf Vorschläge zu folgenden und darüber hinausgehenden Fragestellungen:

 

  • Der europäische Salon als sozio-kulturelles Forum und das Salonrepertoire als Zeitzeugnis sozio-kultureller und künstlerischer Rahmenbedingungen des 19. Jahrhunderts,
  • Der Salon als besondere performative Gelegenheit für Frauen,
  • Eine Neubeurteilung von Salonmusikkomponist_innen und Komponist_innen europäischer Kunstmusik, die ihre Werke in europäischen Salons vortrugen,
  • Die Rolle der Musik im Biedermeierzeitalter,
  • Fallstudien spezifischer europäischer Salons und/ oder deren Besucher_innen im 19. Jahrhundert,
  • Beziehungen zwischen Saloniéres, Besucher_innen, Musiker_innen, Verlagshäusern und/ oder Musikkritiker_innen, d.h. Wechselwirkungen zwischen Privatleben, Halböffentlichkeit und Öffentlichkeit,
  • Virtuosität, quasi-virtuose Salonmusik und Dilettantismus,
  • Eine Neubeurteilung von für den Salon typischen Kunstformen sowie von deren Einfluss auf das musikalische Repertoire des 19. Jahrhunderts und darüber hinaus,
  • Musikalische Analyse von Salonmusik und Werken, die in Salons aufgeführt wurden, z. B. von Fantasien, Impromptus, Etüden, Transkriptionen, Variationen, Polonaisen, Balladen, Walzern, Boleros, Mazurkas, und anderen.

Vorschläge (ca. 300 Wörter) sind gemeinsam mit einer Auflistung der für den Vortrag benötigten Technik und einer Biografie der/des Vortragenden (ca. 150 Wörter) in einer Word-kompatiblen Datei bis Freitag, 6. Februar 2015 zu senden an 19thcenturysalon@nuim.ie. Die Bekanntgabe der Annahme ist bis spätestens Mitte März 2015 vorgesehen.


Das Organisationskomitee setzt sich zusammen aus Brigitte Bark (NUIM), Anja Bunzel (NUIM), Dr. Lorraine Byrne Bodley (NUIM), Dr. Patrick Devine (NUIM), Dr. Alison Hood (NUIM), Dr. Aisling Kenny (DkIT), Barbora Kubečková (NUIM), und Dr. Wolfgang Marx (UCD).


Weitere Details finden Sie unter https://www.nuim.ie/news-events/international-bilingual-conference.

 

Call for Papers (mehrsprachig) als Download

 

 

International Scholarship Composer in Residence - Frankfurt am Main

 

AUSSCHREIBUNG 2014/2015

Composer in Residence – Komponistinnen nach Frankfurt – Internationales Arbeitsstipendium

 

Das Archiv Frau und Musik vergibt in Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK Frankfurt am Main) 2015 wieder ein 3-monatiges Arbeitsstipendium (1. April 2015 bis zum 30. Juni 2015). Bewerben können sich Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten. Die Auswahl trifft eine fachkundige Jury.

Der Aufenthalt beginnt mit einer Vorstellung der Stipendiatin in öffentlichem und angemessenem Rahmen und endet mit einer Uraufführung eines ihrer Werke. Die Komponistin erarbeitet hierfür mit Studierenden der HfMDK Frankfurt am Main ein oder mehrere Werke, die im Abschlusskonzert am 16. Juli 2015 zur Aufführung gebracht werden. Der Hessische Rundfunk übernimmt die Medienpartnerschaft.

Die während des Aufenthalts entstehende Komposition soll ein kammermusikalisches Werk sein.

 

Weitere Informationen

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Stellenausschreibung: Unbefristete ph1-Stelle an der Pädagogischen Hochschule Salzburg

An der Pädagogischen Hochschule Salzburg gelangt voraussichtlich mit 1. September 2015 nachstehende Stelle zur Besetzung: Geschlechterpädagogik

Das Aufgabengebiet umfasst die Lehre, Forschung und Entwicklung im Rahmen der an der Pädagogischen Hochschule Salzburg angebotenen Studiengänge (Primarstufe und Sekundarstufe) sowie im Bereich der Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen.

Es wird eine Persönlichkeit mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, Habilitation oder facheinschlägigem Doktorat, vierjähriger Verwendung als Hochschullehrperson sowie einschlägigen wissenschaftlichen Publikationen aus dem Bereich der „Geschlechterpädagogik“ gesucht. Die Professur soll den Bereich in Lehre und Forschung vertreten. Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll die Bereitschaft besitzen, auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung mitzuwirken.

Tätigkeitsprofil:

  • Abhaltung von Lehrveranstaltungen, v.a. im Bereich der Geschlechterpädagogik in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von LehrerInnen.
  • Mitarbeit in der Forschung im Rahmen der an der PH Salzburg angebotenen Lehramtsstudien der Primar- und Sekundarstufe sowie im Bereich der Fort- und Weiterbildung von LehrerInnen mit dem Schwerpunkt "Geschlechterpädagogik".
  • Entwicklung von Bildungsangeboten bzw. Mitarbeit in Fachteams zu den Themen "Geschlechterpädagogik" in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.
  • Übernahme von organisatorischen und Verwaltungsaufgaben

 

Die besonderen Erfordernisse für die Entlohnungsgruppe ph1 ergeben sich aus § 48e VBG IVm Z22a der Anlage 1 BDG 1979. Das zu erwartende Gehalt beträgt in der niedrigsten Stufe € 2.503,80.- (14xpro Jahr), Vordienstzeiten können entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen angerechnet werden.

Facheinschlägige berufliche Erfahrungen im Bereich der Hochschullehre und der
Forschung werden vorausgesetzt, Erfahrungen aus dem Bereich der Schul- und
Unterrichtsentwicklung in Fort- und Weiterbildung sind erwünscht. Kenntnisse zur österreichischen Bildungslandschaft sind vorteilhaft. Es wird erwartet, dass die Bewerber/innen sich an einer weiteren Profilierung der Pädagogischen Hochschule zu beteiligen.

Wir erwarten:

  • (Inter-)disziplinäre Zusammenarbeit
  • (Inter-)nationale Vernetzung innerhalb der Scientific Community
  • Forschungs- und Entwicklungstätigkeit (u.a. Schul- und Unterrichtsentwicklung, Konzeption von fachdidaktischen Modellen)
  •  Mitarbeit in Gremien und Bereitschaft zur Übernahme von Funktionen in der Selbstverwaltung der Hochschule
  • Bezugnahme zu den Forschungsschwerpunkten der PH Salzburg (Diversity, Gesellschaftliches Lernen, Neue Lernformen, Medienpädagogik/ E-Learning)
  • Innovative Hochschullehre und in Teilen elektronische Lehre

 

Das Auswahlverfahren findet an der Pädagogischen Hochschule Salzburg durch das Rektorat in Form eines Hearings statt.
Es gelten die allgemeinen Ausschreibungsbedingungen, die auf der Homepage des BMBF www.bmbf.gv.at unter Bildung und Schulen/Lehrerinnen und
Lehrer/Ausschreibungen abgerufen werden können.
Die Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, lückenlosem Nachweis der Schul- und Hochschulausbildung, Nachweis der bisherigen beruflichen und nebenberuflichen Tätigkeit und Verzeichnis der Publikationen ist bis spätestens 15.11.2014 per E-Mail an yvonne.kandler@phsalzburg.at und in schriftlicher Form bei der PH Salzburg, Personalabteilung, Akademiestraße 23, 5020 Salzburg einzubringen.

 

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Call for Papers: Kritik der Repräsentation – Geschlechterimaginäres im Wandel Visueller Kulturen

Call zur 3. Tagung der ÖGGF (Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung) Kritik der Repräsentation – Geschlechterimaginäres im Wandel Visueller Kulturen.


21.-23. September 2015, Universität Klagenfurt


Die Tagung beleuchtet die Relevanz des Visuellen und des Audiovisuellen, seine
argumentativen und politischen Handlungspotentiale bzw. seine ästhetischen, analytischen und bildlich-textuellen Praktiken in Hinblick auf die Konstituierung und Destituierung von Geschlecht und Geschlechterherrschaftsverhältnissen. Mit dem Begriff des Geschlechterimaginären ist die Gesamtheit der Imaginationen, Vorstellungen, Affekte, Bilder, Bedeutungen, Symbole und Konstruktionen zu bzw. von Geschlecht gemeint, die unter spezifischen historischen und politischen Bedingungen in der Gesellschaft zirkulieren. Dies, sowie Blickregime und Einbildungskraft, (audio-)visuelle Kultur im weitesten Sinn, können dabei aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven kritisch hinterfragt werden. Zudem sollen inter- und transdisziplinäre Ansätze zu neuen methodischen Verknüpfungen beitragen. „(Audio-)Visuelle Kultur“ und Repräsentationskritik als dynamische Forschungsfelder in und zwischen den Disziplinen bieten sich für diese doppelte Erhellungsstrategie in besonderer Weise an.


Wir freuen uns auf Beiträge, die sich an der Schnittstelle von Repräsentationskritik, (Audio-) Visueller Kultur, Kunst-, Kultur-, Medien-, Textwissenschaften und Genderforschung ansiedeln. Mit ihrer 3. Tagung will die ÖGGF der Geschlechterforschung in ihrer ganzen Breite quer durch alle Generationen wieder ein Forum bieten. Besondere Einladung ergeht an BeiträgerInnen, die sich mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen im Alpen-Adria-Raum und in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien beschäftigen. Die Abstracts sollen max. 3000 Zeichen enthalten.


Außerhalb dieses thematischen Fokus können auch Abstracts für einen open stream eingereicht werden, d.h. Beiträge die aus anderen Feldern der Geschlechterforschung kommen. Eine Reflexion des Standes der Geschlechterforschung im jeweiligen Feld wird für den Beitrag vorausgesetzt.


Auf der Jahrestagung wird außerdem ein moderierter Open Space angeboten, in dessen Rahmen bestimmte thematische Schwerpunktsetzungen (disziplinär, inter- oder transdisziplinär), Forschungsfragen und forschungspolitische Initiativen bearbeitet sowie Forschungsnetzwerke befördert werden.

In Folge können sich aus diesen Diskussionszusammenhängen Arbeitsgruppen der ÖGGF konstituieren, bereits bestehende Arbeitsgruppen (siehe Homepage der ÖGGF) können Diskussionsgruppen anbieten.

Themen können direkt auf der Tagung eingebracht werden und müssen nicht vorab eingereicht werden.


Die Teilnahme an der Konferenz ist für ÖGGF-Mitglieder kostenlos. Mitgliedsanträge können on-line unter www.oeggf.at gestellt werden.


Zu senden bis 15. Dezember 2014 an: petra.stroj@aau.at


Organisation und Konzeption: ÖGGF, Universität Klagenfurt (AK „Visuelle Kultur undGeschlecht“ des Forschungscluster Visuelle Kultur in Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie, Fakultät für Kulturwissenschaften und dem Gender Zentrum, IFF)


Verantwortliche: Brigitte Hipfl, Alice Pechriggl
Organisationsteam: Lisa Appiano, Cristina Beretta, Angela Fabris, Thomas Hainscho, Kirstin Mertlitsch, René Schallegger, Jutta Steininger, Martin Weiß,
Sekretariat: Petra Stroj


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Stellenausschreibung: UniversitätsassistentIn (DissertantIn) an der Universität Salzburg

UniversitätsassistentIn (DissertantIn) an der Universität Salzburg,

Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft

Die Paris Lodron-Universität Salzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen und beim allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen. Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.


Informationen erhalten Sie bei Mag. Christine Steger, Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Universitätsangehörige, unter der Telefonnummer +43/662/8044-2465 sowie unter christine.steger@sbg.ac.at.
Leider können die Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen, nicht vergütet werden.
Die Aufnahmen erfolgen nach den Bestimmungen des Universitätsgesetzes 2002 (UG) und des Angestelltengesetzes.


Ihre schriftliche Bewerbung unter Angabe der Geschäftszahl der Stellenausschreibung richten Sie mit den üblichen Unterlagen, Lebenslauf und Foto an den Rektor, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, und übersenden diese an die Serviceeinrichtung Personal, Kapitelgasse 4, 5020 Salzburg.
GZ A 0089/1-2014 Am Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft, gelangt die Stelle eines/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in im Forschungs- und Lehrbetrieb gemäß UG und Angestelltengesetz mit einem/r Universitätsassistenten/in gem. § 26
Kollektivvertrag der Universitäten (Dissertant/in) zur Besetzung.

(Verwendungsgruppe B1; das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt € 1.961,85 brutto (14× jährlich) und kann sich eventuell auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen erhöhen.)


• Vorgesehener Dienstantritt: 1. Oktober 2014


• Beschäftigungsdauer: 4 Jahre


• Beschäftigungsausmaß in Wochenstunden: 30


• Arbeitszeit: nach Vereinbarung


• Aufgabenbereiche: wissenschaftliche Unterstützung im Forschungs- und Lehrbetrieb im Bereich Musikwissenschaft sowie administrative Aufgaben; selbständige Forschungstätigkeiten einschließlich der Abfassung und Veröffentlichung einer Dissertation und grundsätzlich ab dem dritten Verwendungsjahr selbständige Lehre im Ausmaß von zwei Wochenstunden


• Anstellungsvoraussetzung: abgeschlossenes Diplom- bzw. Masterstudium der
Musikwissenschaft


Telefonische Auskünfte werden gerne unter Tel. Nr. +43/662/8044-4650 gegeben.


Bewerbungsfrist bis 23. Juli 2014 (Poststempel)

Stellenausschreibung: Deutsches Historisches Institut in Rom

Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht zum 01.03.2015 für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung um 2 Jahre eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in im Forschungsbereich Musikgeschichte.

Bewerbungen von interessierten Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern sind mit den üblichen Unterlagen einschließlich einer aussagefähigen Projektskizze und 2 Fachgutachten bis zum 30.09.2014 zu richten an:
Deutsches Historisches Institut in Rom
Verwaltung
Kennwort: Musikgeschichte
Via Aurelia Antica, 391
I-00165 Rom

 

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8th European Conference on Gender Equality in Higher Education in Vienna

 

Dear list members!

Please note and disseminate the following information about conference grants for the 8th European Conference on Gender Equality in Higher Education in Vienna:

Conference Grants for Students and Pre-Doctoral Researchers

From September 3rd -5th , 2014 the Vienna University of Technology invites researchers, university teachers, administrators, policy makers, practitioners and students to attend the 8th European Conference on Gender Equality in Higher Education. Working cultures, family & career, recruitment policies or international perspectives on gender equality in higher education are just some of the many items on the programme (http://gender2014.conf.tuwien.ac.at/programme).

In order to support young researchers we encourage master students and doctoral students to apply for a conference grant. 40 students/pre-docs will receive a conference grant that covers the costs of the registration fee.

Please submit your application until June 30th: http://gender2014.conf.tuwien.ac.at/registration/conference_grants/

Looking forward to seeing you in Vienna!

Brigitte Ratzer

------*--------*-----------*----------*---------

Dr Brigitte Ratzer

Vienna University of Technology

Office for Gender Competence

Resselgasse 3

1040 Vienna

 

Tel.: ++43 (01) - 58801 43400

mobile: ++43 (0) 664 60 588 3400

Web: http://frauen.tuwien.ac.at

Stellenausschreibung - Zentrum für Geschlechterforschung der Georg-August-Univerisität Göttingen

Am neu gegründeten Göttinger Zentrum für Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.05.2014 die Stelle einer /eines

Forschungskoordinatorin / Forschungskoordinators

mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 19,9 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von 2 Jahren zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier:

http://www.uni-goettingen.de/de/305402.html?cid=8958

Koordinationsstelle Geschlechterforschung

der Georg-August-Universität Göttingen

Platz der Göttinger Sieben 7

 

Post- und Lieferadresse:

Heinrich-Düker-Weg 5

37073 Göttingen

+49 (0)551 / 39-9457

hhauens@uni-goettingen.de

www.geschlechterforschung.uni-goettingen.de

 

 

Ausschreibung von Lehrveranstaltungen - Universität Wien - Studienjahr 2014/15

Ausschreibung von Lehrveranstaltungen im Masterstudium Gender Studies der
Universität Wien für das Studienjahr 2014/15

Die Studienprogrammleitung des Masterstudiums Gender Studies schreibt
untenstehende Lehrveranstaltungen aus.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind:

•    Doktoratsabschluss
•    Forschungs- und Lehrerfahrung im Bereich Gender Studies

Folgende Unterlagen sind als pdf-Dokumente bis zum 05.03.2014 per Mail an
das Referat Genderforschung, spl.genderstudies@univie.ac.at einzureichen:

•    Kurzbeschreibung der Lehrveranstaltung (max. 1 A4-Seite) inklusive der
Angabe der Lehrveranstaltungsnummer laut Ausschreibungstext (siehe unten)
•    Literaturauswahl für die Lehrveranstaltung (max. 1 A4-Seite)
•    Kurzbiografie (max. 1 A4-Seite) inklusive Kontaktdaten

Informationen zum Masterstudium Gender Studies finden  Sie unter
gender.univie.ac.at/studium-gender-studies/.

Die Lehrveranstaltungen sollen wöchentlich oder teilgeblockt abgehalten
werden.
Die Auswahl der Lehrveranstaltungen erfolgt durch Studienprogrammleitung
Gender Studies nach Rücksprache mit der Faculty des Masterstudiums Gender
Studies bis voraussichtlich Ende April 2014. Alle BewerberInnen werden per
Mail verständigt.

Zur Ausschreibung gelangen 13 Lehrveranstaltungen für das Studienjahr
2014/15, und zwar:

Modul Grundlagen interdisziplinärer Gender Studies

LV-Nr. 01: Guided Reading zu Grundlagentexten der Gender Studies
(WiSe 2014/15) – UE (4 ECTS, 2 SWS)
Die prüfungsimmanente Lehrveranstaltung soll sich dem Close Reading
mehrerer für die Frauen- und Geschlechterforschung wichtiger Texte widmen.
Die Textauswahl soll dabei ermöglichen, zentrale Begriffsrelationen der
Gender Studies wie Sex/Gender, Identität/Alterität, Gleichheit/Differenz
sowie Autonomie/Agency zu analysieren. Gleichzeitig sollen die gewählten
Texte innerhalb der Geschichte des Forschungsfeldes situiert und Bezüge zu
anderen für die Frauen- und Geschlechterforschung relevanten Ansätzen
hergestellt werden. Ziel ist es, die Studierenden zur kritischen Lektüre
anzuleiten.

LV-Nr. 02: Guided Reading zu Grundlagentexten der Gender Studies
(SoSe 2015) – UE (4 ECTS, 2 SWS)

siehe LV-Nr. 01

LV-Nr. 03: Genderreflektierte Schreibwerkstätte
(SoSe 2015) – UE (4 ECTS, 2 SWS)

In der Schreibwerkstätte sollen einerseits die Grundlagen des
Verhältnisses von Geschlecht und Sprache vermittelt werden. Andererseits
sollen die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben, ihre eigenen
wissenschaftlichen Schreiberfahrungen zu reflektieren. Die Merkmale
wissenschaftlichen Schreibens werden dabei erarbeitet. Die
LehrveranstaltungsteilnehmerInnen sollen üben, Texte anderer konstruktiv
zu kritisieren und die so entwickelten Kriterien für die Qualität
wissenschaftlichen Schreibens für die eigene Arbeit zu nutzen. Schließlich
soll das Verfassen verschiedener wissenschaftsspezifischer Textsorten wie
Abstract, Rezension und Exposé geübt werden.

Modul: Theorien und Methoden

LV-Nr. 04: Theorien und Methoden der Gender Studies
(WiSe 2014/15) – VO 3 ECTS, 2 SWS
Die Vorlesung soll ein ausgewähltes Theoriegebiet und korrespondierende
Methodologien der Gender Studies umfassen und differenziert vorstellen.
Die Lehrveranstaltung soll auch empirische Studien und / oder
Anwendungsbeispiele aus dem gewählten Theoriegebiet präsentieren. Es wird
dabei zu berücksichtigen sein, dass die Erfahrungen der Studierenden
aufgrund verschiedener disziplinärer Vorerfahrungen sehr heterogen sind.
Die Vorlesung soll insbesondere die interdisziplinäre Zusammenführung
dieser Vorerfahrungen thematisieren und den Studierenden konkrete
theoretisch-methodische Kenntnisse vermitteln. Für die VO müssen 4
Prüfungstermine angeboten werden (Ende des Semesters sowie Beginn, Mitte
und Ende des Folgesemesters).

LV-Nr. 05: Theorien und Methoden der Gender Studies
(SoSe 2015) – VO 3 ECTS, 2 SWS

siehe LV-Nr. 04

LV-Nr. 06: Theorien
(SoSe 2015) – SE 6 ECTS, 2 SWS

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im Bereich der Theorien der Gender
Studies und ihrer konkreten Anwendung, z. B. poststrukturalistische
Theorien, New Feminist Materialism, Standpunkttheorien etc. Die
unterschiedlichen Theorien werden dabei in einem wissenschaftshistorischen
Zusammenhang diskutiert. Die Studierenden erarbeiten auf dieser Grundlage
in der  prüfungsimmanenten LV die Möglichkeiten und Grenzen spezifischer
Theorien.


LV-Nr. 07: Methoden
(WiSe 2014/15)  SE 6 ECTS, 2 SWS

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im Bereich der Methoden der Gender
Studies, sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht, und ihrer
konkreten Anwendung: statistische Methoden, Fragebogen, Text- bzw.
Diskursanalyse, Interview etc. Die unterschiedlichen Methoden werden
gegeneinander abgewogen, auch ihre Einsatzmöglichkeit, die dabei zu
erwartenden Ergebnisse sowie die damit einher gehenden Ausblendungen
befragt. Die Studierenden erhalten in dieser prüfungsimmanenten
Lehrveranstaltung auch die Möglichkeit, die Methoden an konkreten
Beispielen auszuprobieren.

LV-Nr. 08: Methoden
(SoSe 2015) – SE 6 ECTS, 2 SWS

siehe LV-Nr. 07


Modul: Themenfelder ________________________________________

LV-Nr. 09 Themenfelder II
(SoSe 2015) – SE 6 ECTS, 2 SWS

Ziel dieser prüfungsimmanenten LV ist eine vertiefte Auseinandersetzung
mit einem ausgewählten Forschungsfeld der Gender Studies (z.B. aus
Kultur-, Sozial-, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften,
Psychologie, Theologie, Naturwissenschaften, Technik oder andere). Es soll
insbesondere die Selbstorganisation der Studierenden in der Aufarbeitung
und Präsentation eines Forschungsbeispiels (Forschungsfrage,
Literatur/Forschungsstand, Theorie, methodischer Ansatz) aus dem
ausgewählten Forschungsfeld angeleitet werden.

Modul: Anwendungsbezüge (neues Curriculum)

LV-Nr. 10 Entwicklung von (Forschungs-)Projekten
(WiSe 2014/15) – SE/PR 6 ECTS, 2 SWS

In dieser prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung werden die Konzeption und
Ausarbeitung von genderrelevanten Forschungskonzepten vertieft. Konkrete
Forschungsprojekte mit disziplinärem und/oder inter-/transdisziplinärem
Charakter werden einzeln oder in studentischen Gruppen erarbeitet. So
werden die einzelnen Schritte von Konzeption, Erhebung des
Forschungsstandes, Literaturrecherche, Entwicklung einer Fragestellung und
Methodik bis zur Arbeits- und Finanzplanung vermittelt.

LV-Nr. 11 Entwicklung von (Forschungs-)Projekten
(SoSe 2015) – SE/PR 6 ECTS, 2 SWS

siehe LV-Nr. 10

Genderspezifische Kommunikations-und Organisationskompetenz (Curriculum 2006)
Modul Grundlagen interdisziplinärer Gender Studies (Curriculum 2013)
LV-Nr. 12 Genderspezifische Kommunikationskompetenz
(WiSe 2014/15) – VU 5 ECTS, 2 SWS

Die LehrveranstaltungsteilnehmerInnen lernen transdisziplinäre
(psychologische, kommunikationstheoretische, soziale,
sprachwissenschaftliche etc.) Perspektiven auf den Zusammenhang von
Sprechen und Geschlecht kennen. Sie entwickeln Kommunikationskompetenzen
in unterschiedlichen Zusammenhängen (Präsentationen, Moderationen,
Vorträge etc.)

LV-Nr. 13 Genderspezifische Kommunikationskompetenz
(SoSe 2015) – VU 5 ECTS, 2 SWS

siehe LV-Nr. 12


--
Dr.in Sushila Mesquita
Referat Genderforschung der Universität Wien
Universitätscampus, Hof 1
Spitalgasse 2-4
1090 Wien
E sushila.mesquita@univie.ac.at
T +43 1 4277-184 55
www.univie.ac.at/gender

2 Stellenausschreibungen der HMTM Hannover

An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sind im Forschungszentrum Musik und Gender zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Promotionsstellen zu besetzen:

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter

- Entgeltgruppe 13 TV-L (50%) -

befristet bis 1. Oktober 2016.

Die Stelle dient der Promotion in Historischer Musikwissenschaft mit einem Thema im Bereich Gender/Popularmusik

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter

- Entgeltgruppe 13 TV-L (50%) -

befristet bis 1. Oktober 2016.

Die Stelle dient der Promotion in Historischer Musikwissenschaft mit einem Thema im Bereich Gender/Frühe Neuzeit.

 

mehr Infos unter: www.fmg.hmtm-hannover.de/de/aktuelles/

Call for Papers - 8th European Conference on Gender Equality in Higher Education

8th European Conference on Gender Equality in Higher Education

Call for Abstracts (Deadline 15th January 2014)

Building Futures - Equality Challenges in Higher Education: Encouraging Theory and Practise Dialogues

In September 2014 the Vienna University of Technology invites researchers, university teachers, administrators, policy makers and practitioners and students to attend the 8th European Conference on Gender Equality in Higher Education.

Almost 20 years after the World Conference on Women in Bejing and after 15 years of Gender Mainstreaming in the European Union it is time to reflect critically on the status quo and to develop new strategies for the future.

The conference aims at systematically analysing the status quo and recent experiences with policies promoting gender equality in higher education.

We invite proposals for full paper contributions, poster presentations and complete panel proposals. Abstracts and panel proposals are to be submitted exclusively through the online application http://gender2014.conf.tuwien.ac.at/call_for_abstracts/ by 15th January 2014.

The conference focuses on three key aspects of gender equality policies in higher education:

1. Reducing vertical and horizontal segregation

2. Tackling the gendered Organisation.

3. Integrating gender dimensions in teaching curricula, teacher education, research funding and research practice.

For the full text of the Call for Abstracts see: http://www.tuwien.ac.at/gender2014

Vergabe des Gabriele Possanner-Staatspreises 2013

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der Vergabe des Gabriele Possanner-Staatspreises wieder zwei Gabriele Possanner-Förderungspreise für wissenschaftliche Leistungen, die der Geschlechterforschung in Österreich dienlich sind, ausgeschrieben. Sie sind jeweils mit € 3000,-- dotiert. Nähere Informationen zur aktuellen Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link:

 

http://www.bmwf.gv.at/startseite/mini_menue/service/ausschreibungen/gabriele_possanner_preise_2013/

 

 

Stellenausschreibung der Karl-Franzens Universität Graz

Die Geisteswissenschaftliche Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz besetzt gemeinsam mit der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz die


Aigner-Rollett-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung
(Befristetes Arbeitsverhältnis; zu besetzen für das Sommersemester 2014: 01.03.2014 - 30.06.2014)


Geschlechterstudien können an den Grazer Universitäten seit Jahren in eine Reihe von Studien integriert und auch als Masterstudiengang absolviert werden. Durch die Aigner-Rollett-Gastprofessur werden einzelne Themenbereiche fokussiert.
Die Gastprofessur soll einerseits Gender-Aspekte in die Lehre der Geisteswissenschaftlichen Fakultät einbringen, andererseits das Lehrangebot des Masterstudiengangs “Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ (http://www.uni-graz.at/kffwww/mastergender.html) bereichern.

 

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Stellenausschreibung der Universität Kassel

Das DFG-GK 1599/1 „Dynamiken von Raum und Geschlecht: entdecken – erobern – erfinden – erzählen“ schreibt zum 01.10.2013
1 Wissenschaftliche Mitarbeiter/in (PostDoc)
EG 13 TV-H
aus.
Vollzeit. Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des DFG-Projektes „Dynamiken von Raum und Geschlecht: entdecken – erobern – erfinden – erzählen“ und ist zunächst für 1,5 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 6 Monate befristet (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG). Der Beschäftigungsort ist Kassel.


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Stellenausschreibung der Universität Kassel

Das DFG-GK 1599/1 „Dynamiken von Raum und Geschlecht: entdecken – erobern – erfinden – erzählen“ schreibt zum 01.10.2013
14 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (Doktoranden)
EG 13 TV-H/TV-L
aus.
Teilzeit, mit 65% der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten. Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des DFG-Projektes „Dynamiken von Raum und Geschlecht: entdecken – erobern – erfinden – erzählen“ und ist zunächst für 1,5 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 18 Monate befristet (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG).


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Stellenausschreibung der Technischen Universität Dortmund

In der Fakultät Kulturwissenschaften der Technischen
Universität Dortmund ist am Institut für deutsche Sprache und Literatur ab sofort die Universitätsprofessur (W2) „Neue und Neueste deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Gender und Diversität“ zu besetzen.

 

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Stellenausschreibung der Universität Luxemburg: Promotionsstelle in Geschlechterforschung

Current vacancy at the "Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education.

On behalf of Christel Baltes-Löhr, Gender Delegate of the University of Luxembourg, please find hereafter the link to a current vacancy in our “Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education” :

http://recruitment.uni.lu/fr/details.html?id=QMUFK026203F3VBQB7V7VV4S8&nPostingID=1968&nPostingTargetID=2522&mask=karriereseiten&lg=FR

 


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Stellenausschreibung der Universität Bielefeld: wissenschaftliche(r) MitarbeiterIn

Am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld ist baldmöglichst die Stelle einer/eines
wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters
(TVL 13; 75% für zunächst drei Jahre)
zu besetzen.


Informationen

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 13. Mai 2013 an:
Prof. Dr. Claudia Hornberg
Vorstand Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF)
Universität Bielefeld
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Stellenausschreibung der Universität Stockholm - bis 15. April 2013

Two doctoral positions are available within the research project "Performing Premodernity: Exploring Cultural Heritage through the Drottningholm Court Theatre". The doctoral students will be seated at the Theatre Studies Dpt. of Stockholm University, but we also invite applicants with other backgrounds than theatre research. Deadline is 15 April. Please spread the message. You will find the details here:


http://www.su.se/english/about/vacancies/phd-studies/two-doctoral-positions-in-theatre-studies-1.128463

Stellenausschreibung der Universität Paderborn

In der Fakultät für Kulturwissenschaften ist / sind am Institut für Medienwissenschaften unter Vorbehalt der Freigabe der Mittel zum 15.4.2013 oder 1.5.2013 eine Stelle (100%) oder zwei Stellen (50%) für
wissenschaftliche Mitarbeiterinnen /
wissenschaftliche Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L)
zu besetzen. Es handelt sich um eine auf 2 Jahre befristete Tätigkeit im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Mobilität, autonomen Fahrzeugen und Geschlecht (gefördert vom MIWF und der Universität Paderborn). Die Möglichkeit zur Promotion / Weiterqualifikation ist gegeben.

 

Bewerbungsfrist 21. März 2013

 

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Ausschreibung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Kunst und visuelle Kultur

In der Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften - ist zum 01.05.2013 befristet auf drei Jahre im Rahmen des Helene-Lange-Kollegs für Nachwuchswissenschaftlerinnen "Queer Studies und Intermedialität: Kunst - Musik - Medienkultur" eine Stelle als

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Entgeltgruppe 13 TV-L

zum Zwecke der Qualifikation im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (z.Z. 19,9 Std. wöchentlich) zu besetzen.

Es handelt sich um ein intern gefördertes Promotionsprogramm für Frauen als strukturierte Nachwuchsförderung, das vom Institut für Kunst und visuelle Kultur koordiniert wird - in Kooperation mit dem ZFG / Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Oldenburg. An dem interdisziplinären Programm sind die Fächer Kunst- und Medienwissenschaft, Musikwissenschaft/Kulturgeschichte der Musik, Kultur- und Mediengeschichte/-theorie und Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien der Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften - bzw. der Hochschule für Künste Bremen beteiligt.

Im Zentrum des Kollegs stehen queere bzw. als queer klassifizierte Produktionen aus Kunst, Musik und Medienkultur - Arbeiten, die unterschiedliche künstlerische und ästhetisch-technische Ausdrucksformen miteinander verknüpfen und gegenüber heteronormativen Argumentationen und Strukturen Alternativen zu formulieren suchen. Untersucht werden soll, inwiefern Intermedialität die Ausformulierung queerer Positionen ermöglicht und/oder begünstigt und inwiefern queer argumentierende Arbeiten und deren Rezeption als Anti-Normalisierungspolitik fungieren können. Vorgesehen sind vor allem drei Forschungsfelder, die von allen (insgesamt vier) Kollegiatinnen anhand aussagekräftiger Untersuchungsgegenstände interdisziplinär zu bearbeiten sind: A. Intermedialität und queer; B. Queere Performativitäten und ästhetische Konzepte; C. Interferenzen zwischen Alltagspraktiken und juridischem Diskurs.

 

 

Bewerbungen sind bitte per Briefpost bis zum 01.03.2013 zu richten an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Kunst und visuelle Kultur, z. H. Frau Werner-Mann, 26111 Oldenburg. Alle Unterlagen sollten zusätzlich elektronisch eingereicht werden, und zwar als PDF-Datei auf CD oder im Anhang an eine Email an roswitha.werner.mann(at)uni-oldenburg.de.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

http://www.uni-oldenburg.de/stellen/?stelle=61690

 

Ausschreibung: Lehrauftrag der Universität Graz

Ausschreibung von überfakultären Lehrveranstaltungen zur Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Graz im Studienjahr 2013/ 14.

Im Auftrag des Rektorats der Karl-Franzens-Universität lädt die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung Graz einschlägig qualifizierte WissenschafterInnen ein, sich um Lehraufträge zur Frauen- und Geschlechterforschung im Umfang von 2 Semesterwochenstunden zu bewerben. Es handelt sich dabei um folgende Lehrveranstaltungen, die im Rahmen des Master-Studiums „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ und als Wahlfächer für unterschiedliche Disziplinen angeboten werden.

Informationen

 

Bewerbungen um eine Lehrveranstaltung aus dem interfakultären Lehrkontingent „Geschlechterstudien“ richten Sie bitte
bis spätestens Donnerstag, den 28. Feber 2013 (Eingang),
an die Koordinat ionsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung
und Frauenförderung Graz, Beethovenstr. 19, 8010 Graz.
Einreichungen sind auch per E–Mail an koordff@uni-graz.at und
Fax + 43 (0) 316/ 380-9010 (unterschriebenes Formular!) möglich.

Ausschreibung von Lehrveranstaltungen für das Wahlfachstudium Feministische Wissenschaft/Gender Studies

 

Ausschreibung von Lehrveranstaltungen für das Wahlfachstudium Feministische Wissenschaft/Gender Studies an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für das Studienjahr 2013/14

 

Die Bewerbungsunterlagen sind bitte ausschließlich per E-mail an das Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (gender.zentrum(at)uni-klu.ac.at) der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt bis spätestens 17. Dezember 2012 zu übermitteln.

 

Insgesamt werden 3 Lehrveranstaltungen (insgesamt 6 Semesterwochenstunden) aus folgenden Themenbereichen ausgeschrieben (Lehrveranstaltungen in englischer Sprache sind ausdrücklich erwünscht):

 

  • 2 Lehrveranstaltungen (je 2 Semesterwochenstunden) im Modul Historizität – Erinnerung – Erfahrung
  • 1 Lehrveranstaltung (2 Semesterwochenstunden) im Modul Technik

 

Nähere Informationen zu den Modulen des Wahlfachstudiums Feministische Wissenschaft/Gender Studies finden Sie unter

http://www.uni-klu.ac.at/gender/inhalt/471.htm und in der Beilage 2.

 

Wir bitten die Lehrbeauftragten, auf die große Heterogenität der Studierenden des Wahlfachstudiums Feministische Wissenschaft/Gender Studies einzugehen: Diese kommen aus drei verschiedenen Fakultäten (Wirtschaft, Technik, Kulturwissenschaft) und verfügen zumeist über keinerlei Vorkenntnisse zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung.

 

 

1.       Erforderliche Unterlagen:

  • Lehrveranstaltungsbeschreibung (max. 7.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Titel der LV
  • Inhalte der LV
  • Angaben zu Lehrmethoden und theoretischer Einbettung
  • Angaben zum Lehrveranstaltungstyp (Vorlesung-Übung, Proseminar oder Seminar)
  • Lehr- und Lernziele
  • Relevante Literatur
  • Lebenslauf, aus dem die Eignung der Antragstellerin/des Antragstellers ersichtlich wird (Wissenschaftliche Schwerpunktsetzung, Lehrerfahrung,...) sowie eine Kurzbiographie
  • Publikationsliste (ausschließlich zur eingereichten Lehrveranstaltung)

 

 

 

 

2.       ORGANISATION DER AUSWAHL/DES LEHRANGEBOTS:

 

         Die Auswahl der Lehre erfolgt durch die ExpertInnenkommission (ca. 20 Personen) des Wahlfachstudiums Feministische Wissenschaft/Gender Studies im Zeitraum von Dezember 2012 bis Februar 2013. Die Rückmeldung über die Auswahl an die Lehrenden erfolgt voraussichtlich im März 2013.

 

         Angaben zum Lehrveranstaltungszyklus: Lehrveranstaltungen finden entweder wöchentlich oder als Blockveranstaltung statt (d.h. in mindestens zwei Blöcken). Bevorzugt werden Lehrveranstaltungen, die an Donnerstagen, Freitagen und/oder Samstagen abgehalten werden. Die Festlegung der Termine erfolgt in Absprache mit dem Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (ca. im März 2013 für das Wintersemester 2013/14 und ca. im Oktober 2013 für das Sommersemester 2014).

 

         Die Stundenzahl für eine zweistündige Lehrveranstaltung beträgt 30 Stunden (á 45 Minuten plus Pausen) wobei eine LV nicht mehr als 6 Stunden pro Tag aufweisen sollte. Pausen sind vorzusehen und in der Kalkulation entsprechend zu berücksichtigen.

 

         Reise- und Übernachtungskosten können nicht extra bezahlt werden, was wir sehr bedauern: Die prekären Arbeitsbedingungen der externen LektorInnen wurden und werden vom Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien laufend an das Studienrektorat der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt herangetragen. Bis dato leider ohne Erfolg.

 

         Abgeltung der Lehre: siehe Kollektivvertrag:

 www.uni-klu.ac.at/persabt/downloads/KollV_Stand_Jaenner_2011_DV_GOED.pdf (Stand: 14.11.2012)

 

 

 

 

Internationales Symposion des Zentrums für Genderforschung gemeinsam mit dem Institut für Musikästhetik der Kunstuniversität Graz, 12. Dezember 2011 in Graz

Internationales Symposion des Zentrums für Genderforschung gemeinsam mit dem Institut für Musikästhetik der Kunstuniversität Graz, 12. Dezember 2011 in Graz

„Das Frauenzimmer hat gar vielerlei Arten“

Rubriken des Weiblichen in den Opern von Richard Strauss

Macht über Menschen verwirklicht sich in physischer Gewalt wie in intellektuellen Akten. Unter diesen nimmt das Einstufen und Einordnen von Personen eine zentrale Rolle ein. Nicht erst seit Leporellos Registerarie zählt das Rubrizieren und Klassifizieren von Frauen zu den Topoi der Opernbühne. Bei Mozart antwortet den überkommenen Typisierungen der commedia dell’arte eine atemberaubende Individualisierung der weiblichen Gestalten. Das Opernwerk von Richard Strauss lässt sich als Wiederaufnahme dieses Prozesses in den veränderten Kontexten des 20. Jahrhunderts begreifen. Nachdem er mit einem männlichen Wagnerischen Helden – Guntram – begonnen hatte und gescheitert war, kam Strauss durch die ‚Entdeckung‘ der Weiblichkeit seit Salome (1905) als Opernkomponist zu sich selbst. Die Operntitel sprechen dafür, dass er diesen Zusammenhang kannte: Elektra (1909), Ariadne auf Naxos (1912/16), Die Frau ohne Schatten (1919), Die ägyptische Helena (1928), Arabella (1933), Die schweigsame Frau (1935), Daphne (1938), Die Liebe der Danae (1940). Hinter den scheinbar zeitlosen mythologischen Stoffen und dem burschikosen Auftreten des Komponisten verbirgt sich im Falle Strauss’ ein Beobachter, der seismographisch genau registrierte, wie sich in seiner Zeit das Verhältnis der Geschlechter wandelte, durch die frühe Frauenbewegung etwa oder durch die Psychoanalyse. Strauss wusste nicht nur, was ein Trauma ist – er wusste Traumata zu komponieren.

Einerseits klassifizieren die männlichen Figuren in den Opern selbst das weibliche Geschlecht. „Das Frauenzimmer hat gar vielerlei Arten“, bemerkt der Baron Ochs im Rosenkavalier (1911) und stolpert anschließend über eben die Schemata, mit deren Hilfe er sich der Frauenzimmer bemächtigen will. Andererseits fixieren vielleicht auch Strauss und seine Textdichter Rubriken des Weiblichen. Den sprachlichen, musikalischen und szenischen Formen dieser Vorgänge kritisch nachzugehen, verspricht nicht nur soziologischen und historischen, sondern auch künstlerischen Aufschluss über Strauss’ heute repertoireprägendes Opernwerk.

Zu diesem Thema wird das Zentrum für Genderforschung (ZfG) gemeinsam mit dem Institut für Musikästhetik der Kunstuniversität Graz ein internationales Symposion ausrichten.

Zeit: Montag, 12. Dezember 2011, 10.30 – 17.00 Uhr

Ort: Kunstuniversität Graz, Palais Meran, Florentinersaal, Leonhardstraße 15, A-8010 Graz, Österreich

Für diese Veranstaltung laden wir insbesondere den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs zu wissenschaftlichen Referaten sowie zu Kunst und Forschung verbindenden Präsentationen (z.B. Lecture Recitals) von je 30 Minuten Dauer ein. Für die Beiträge sind neben der literarischen, dramaturgischen und musikalischen Analyse der Operndichtungen und -partituren insbesondere auch Auseinandersetzungen mit dem Genderaspekt in der Inszenierungspraxis von den Uraufführungen bis zur Gegenwart erwünscht. Besonders von Interesse sind Untersuchungen, die Verbindungen von Text und Kontext herstellen. Die Ausschreibung ist für alle Disziplinen offen; wir sprechen aber insbesondere Beitragende aus folgenden Fächern an: Musikwissenschaft, Musikalische Praxis, Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft, Cultural Studies, Gender Studies.

Vorschläge im Umfang von etwa 250 Worten in deutscher Sprache sollten Thema, Ziele und methodischen Zugang (z.B. historisch, soziologisch, hermeneutisch, ästhetisch) erläutern und in Papierform oder in elektronischer Form bis zum 31. März 2011 an die folgende Adresse gesandt werden:

Zentrum für Genderforschung

Kunstuniversität Graz

Brandhofgasse 18

A-8010 Graz

Österreich

Oder an: genderforschung@kug.ac.at

Name, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Vortragstitel sollen gesondert beigelegt werden. Die Abstracts werden anonym reviewt.

Alle Bewerberinnen und Bewerber werden bis zum 2. Mai 2011 über Annahme oder Nichtannahme informiert. Eingeladenen Bewerberinnen und Bewerbern wird von der Kunstuniversität Graz ein Zuschuss in der Höhe von max. € 300 zu den Reise- und Aufenthaltskosten gewährt.

Download: Call for Papers