Künstlerin/innen des Monats

Jeden Monat stellt das Zentrum für Genderforschung eine Künstlerin bzw. Künstlerinnen vor.

April 2017 - Clara Iannotta

(C) Chris Swithinbank
http://claraiannotta.com/bio/

Clara Iannotta, geb. 1983 ist Flötistin, Komponistin, Intendantin

 

Clara Iannotta wurde 1983 in Italien geboren. Von ihrer Kindheit an lernte sie Flöte um später Flötistin zu werden. Aufgrund ihres Harmonie-Lehrers, begann sie 2003 Komposition zu studieren. Sie bemerkte, dass sie sich durch ihre Kompositionen am besten ausdrücken konnte. Auf der Suche nach einem guten Lehrer, reiste sie durch Italien und fand einen Studienplatz in Mailand, wo sie drei Jahre lang mit Alessandro Solbiati studierte. Seither führte sie viele Gespräche mit unterschiedlichen KomponistInnen, wie zum Beispiel mit Mark André über Notation, Franck Bedrossian über Materialien, Chaya Czernowin über Form und Steven Takasugi über die Stille.
Clara Iannotta studierte fünf Jahre lang in Paris auf der CNSM de Paris bei Frédéric Durieux. Im Jänner 2013 übersiedelte sie nach Berlin, wo sie für ein Jahr Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD war. Ihren PhD beendete sie an der Harvard University.
Für Clara Iannotta ist Musik ein Erlebnis, dass nicht nur gehör, sondern auch gesehen werden soll. Deshalb spricht sie manchmal lieber über der Choreographie des Klanges als über die Orchestrierung ihrer Stücke.
Zu ihren aktuellen Projekten gehören zwei neue Stücke für Duo 2KW, Arditti Quartet (Festival d’Automne) und Ensemble Nikel (Internationales Musikinstitut Darmstadt), eine Klanginstallation für die Münchner Biennale, sowie die künstlerische Leitung des Festivals „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“ von 2014-2018.

 

Quelle:

claraiannotta.com/bio/